Amerikaner bombardieren Hochburg der Dschihadisten
Die Vereinigten Staaten haben erstmals Stellungen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien aus der Luft angegriffen. An dem Einsatz sollen auch vier arabische Länder beteiligt sein.
Die Vereinigten Staaten haben erstmals Stellungen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien aus der Luft angegriffen. An dem Einsatz sollen auch vier arabische Länder beteiligt sein.
Der amerikanische Präsident Barack Obama hat eine Zusammenarbeit mit dem syrischen Machthaber Baschar al Assad ausgeschlossen. Dessen Regierung stellt sich nun hinter die von den Vereinigten Staaten angeführten Luftangriffe auf Dschihadisten in Syrien.
Der Konflikt zwischen dem „Islamischen Staat“ und den Kurden in Nordsyrien bedroht die Friedensgespräche Ankaras mit der PKK. In einer Mitteilung kündigt die verbotene kurdische Arbeiterpartei an, dass der Kampf gegen die türkische Regierung verschärft werden soll.
Nach seiner Rückkehr aus Syrien ist ein junger Mann in Berlin festgenommen worden. Er soll für die Terrororganisation „Islamischer Staat“ gekämpft haben.
Zehntausende Flüchtlinge werden in der syrischen Stadt Kobane von IS-Milizen belagert. PKK-Kämpfer und Peschmerga wollen die Menschen befreien. Doch der Westen lässt die Kurden im Stich – wieder einmal.
Die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) fordert die türkischen Kurden auf, gemeinsam gegen die Terrormiliz Islamischer Staat zu kämpfen: „Es gibt im Widerstand keine Grenze mehr.“
An der syrischen Grenze zur Türkei kämpfen die Kurden um ihr Überleben. Milchpulver und Wolldecken allein helfen im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ jedoch nur wenig. Europa und die Türkei müssen nun wählen.
Papst Franziskus findet bei seinem Besuch in Albanien deutliche Worte gegen den islamistischen Terror. Die Vorgänge in Syrien und im Irak seien „unmenschlich“. Die Albaner lobt er hingegen für ein konfliktfreies Miteinander der Religionen.
Nach einer Offensive der Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat Ankara Grenzübergänge zu Syrien geöffnet. Innerhalb von 24 Stunden flohen 70.000 kurdische Syrer in die Türkei. Den Vereinten Nationen zufolge könnten Hunderttausende folgen.
Zehntausende kurdische Syrer sind vor den IS-Dschihadisten in die Türkei geflohen. Doch noch immer sind in der umkämpften Stadt Ain al Arabs viele Menschen eingeschlossen. Salih Muslim, Vorsitzender der wichtigsten syrisch-kurdischen Partei, warnt vor einem Völkermord.
Bund und Länder wollen deutsche Islamisten, die sich der IS-Terrormiliz angeschlossen haben, nach einem Bericht die deutsche Staatsangehörigkeit aberkennen. Viele Rückkehrer seien „völlig enthemmt und radikalisiert“, sagt Unions-Fraktionsvize Strobl.
Wenige Monate nach dem Attentat auf das Jüdische Museum in Brüssel haben die belgischen Behörden offenbar mehrere Anschläge von Syrien-Heimkehrern vereitelt. Einer davon galt Berichten zufolge dem Gebäude der EU-Kommission.
Viele deutsche Muslime beklagen sich, dass sie unter Generalverdacht stehen. Was haben sie mit den Terroristen in Syrien und im Irak zu tun? Nach den Anschlägen auf Moscheen haben viele öffentlichen Zuspruch vermisst.
Im Norden Syriens hat der „Islamische Staat“ in zwei Tagen 60 Dörfer erobert. Zehntausende Kurden traten die Flucht in Richtung Türkei an. Gleichzeitig eilten hunderte kurdische Kämpfer von der Türkei nach Syrien.
Der Angeklagte Kreshnik B. will nichts sagen. Der mutmaßliche Kämpfer für den „Islamischen Staat“ schlägt damit das Angebot des Richters auf Strafmilderung aus. Weitere Prozesse gegen mögliche Unterstützer folgen.
Kreshnik B. steht in Frankfurt als Kämpfer für den „Islamischen Staat“ vor Gericht. Aussagen will er nicht. Damit versagt er sich seine Chance auf Strafmilderung.
Obwohl der „Islamische Staat“ in Nordsyrien eine Großoffensive gegen kurdische Dörfer gestartet hat, führen Amerika und nun auch Frankreich weiter lediglich im Irak Luftangriffe durch. Politiker warnen vor einer „Säuberungsaktion“ wie gegen die Yeziden.
Nach dem amerikanische Abgeordnetenhaus hat auch der Senat das Ersuchen des amerikanischen Präsidenten gebilligt, die Rebellen der „Freien Syrischen Armee“ aufzurüsten. Laut Obama zählt die Allianz gegen den IS mittlerweile 40 Staaten.
Frankreich wird Luftangriffe gegen die Terrrormiliz Islamischer Staat im Irak fliegen. Das hat Präsident François Hollande angekündigt. Es werde aber keinen Einsatz französischer Bodentruppen geben.
Der größte Antiterroreinsatz in der Geschichte Australiens hat den westlichen Gesellschaften abermals auf erschreckende Weise die Augen dafür geöffnet, dass in ihrer Mitte Leute leben, die Teil des transnationalen Dschihadismus sind.
Eine breite Mehrheit von Republikanern und Demokraten unterstützt das Ziel von Präsident Barack Obama, „moderate Kämpfer“ der syrischen Opposition zu bewaffnen und auszubilden. Jetzt muss noch der Senat zustimmen.
Zwei junge Männer aus Sachsen stehen im Verdacht, in den „Dschihad“ nach Syrien gereist zu sein. Auf die Spur kam die Polizei ihnen durch einen Facebookeintrag des Vaters eines der Verdächtigen.
Vor dem Winter müssen die Vereinte Nationen ihre Hilfe für die Menschen in Syrien drastisch einschränken. Ab Oktober könnten nur noch 60 Prozent des Nahrungsbedarfs geliefert werden, ab November nur noch 40 Prozent. Für mehr fehle einfach das Geld.
Gerade in muslimischen Ländern der Region, aber auch in Australien und Indien rekrutieren radikale Islamisten Anhänger. Einige wollen ein Kalifat von Indien bis Burma schaffen, andere eines von Südthailand über Singapur bis zu den Philippinen.
Die muslimischen Staaten in der Allianz gegen den Islamischen Staat sind selbst vollkommen zerstritten: Von Nordafrika bis Iran stehen sich drei Blöcke gegenüber, die Stellvertreterkriege führen.
In Frankfurt steht erstmals ein mutmaßlicher Kämpfer der Terrorgruppe IS vor Gericht: Kreshnik B., 20 Jahre alt, geboren in Bad Homburg. Der Richter hat ihm einen Deal angeboten. Bisher will B. nicht aussagen, doch das könnte sich bald ändern.
Gewöhnlich wird Rohöl teurer, wenn Kriege in wichtigen Weltregionen toben. Diesmal nicht. Die Gründe sind nicht nur erfreulich.
Insgesamt 29 Staaten haben dem Irak auf einer Konferenz in Paris Unterstützung im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ zugesagt. Frankreich will außerdem Ausreiseverbote gegen Islamisten im eigenen Land verhängen.
Die Wege der Panzerabwehrraketen und der Sturmgewehre durch die Kriegsgebiete sind kaum zu kontrollieren. Auch die deutschen Lieferungen werden nicht im Irak bleiben.
Weil er für die IS-Terrormilz in Syrien in den „Heiligen Krieg“ zog, steht ein 20 Jahre alter Deutscher nun in Frankfurt vor Gericht. Zum Prozessauftakt stellt ihm der Richter bei einem Geständnis eine milde Strafe in Aussicht.
Gegen den Islamischen Staat: Um die Terrorgruppe zu bekämpfen, suchen Staats- und Regierungschefs auf einer Konferenz in Paris nach einem gemeinsamen Weg. Iran und Syrien wurden nicht eingeladen.
Auf der Zeil in Frankfurt haben am Samstag Islamgegner gegen die Koranverteilungen der Lies-Kampagne protestiert - und sind dabei selbst in Streit geraten.
Der amerikanische Außenminister versucht in Kairo weiter ein Bündnis mit den arabischen Staaten im Kampf gegen die Terrorgruppe IS zu schmieden. Iran soll nicht dabei sein.
Schweden nimmt so viele Flüchtlinge auf wie kaum ein anderes Land in Europa. Doch selbst im Wahlkampf fällt es den Schweden schwer, darüber zu reden, wie schwierig das sein kann.
Die Vereinigten Staaten verschärfen Ton und Vorgehen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat. Nun werde auch die IS-Führung gezielt attackiert. Frankreich plant, sich an den Luftschlägen zu beteiligen.
Bundesinnenminister de Maizière hat „mit sofortiger Wirkung“ Aktivitäten der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ verboten. Der Dschihad gefährde Deutschlands Sicherheit und dürfe nicht „durch die Straßen“ getragen werden, sagte de Maizière.