Handelskrieger müssen draußen bleiben
Das Aus schien schon besiegelt, doch nun beschließen elf Pazifikanrainer einen Freihandelspakt – auch ohne die Vereinigten Staaten. Das ist aber nicht endgültig.
Das Aus schien schon besiegelt, doch nun beschließen elf Pazifikanrainer einen Freihandelspakt – auch ohne die Vereinigten Staaten. Das ist aber nicht endgültig.
Donald Trump bezeichnet die Entwicklungen im Korea-Konflikt als „sehr positiv – und reklamiert die Annäherung als den Erfolg seiner eigenen Politik. Gleichzeitig wird er ein wenig ungeduldig.
Schon während der Olympischen Spiele in Südkorea standen die Zeichen auf Annäherung. Jetzt wollen sich Kim Jong-un und Südkoreas Präsident Moon Jae-in sogar persönlich treffen. Was will Nordkoreas Machthaber damit erreichen – und gibt es eine echte Chance auf Frieden?
Nord- und Südkorea haben nach Angaben aus Seoul für Ende April erstmalig seit dem Jahr 2000 ein Gipfeltreffen vereinbart. Nordkorea soll demnach auch bereit sein, während der „Dialogphase“ seine Atom- und Raketentests auszusetzen.
Der Präsident Südkoreas fordert ungeachtet der jüngsten Kontakte zum Norden Wachsamkeit. Das Ziel des Staatschefs sind die Verhandlungen der USA und Nordkoreas zum Atomwaffen- und Raketenprogramm.
Zum ersten Mal empfing Kim Jong-un ranghohe Gesandte aus dem Süden. Es ging um ein mögliches Treffen der beiden koreanischen Staatsoberhäupter. Ein heikles Thema wurde ausgeklammert.
Ranghohe Gesandte aus Südkorea haben sich in Pjöngjang mit dem Machthaber Kim Jong-un getroffen. Die Gespräche sollen die Beziehungen zwischen den beiden Ländern verbessern. Die Delegation reist danach für Abstimmungen in die Vereinigten Staaten.
Er geht nicht selbst, doch für Südkoreas Präsidenten Moon reisen zwei hochrangige Vertreter nach Nordkorea. Ob die Zeichen weiter auf Entspannung stehen, liegt aber auch an Washington.
Die neuen Stahleinfuhrzölle Amerikas stoßen auf Sorge. Australien warnt vor einem Handelskrieg, Südkorea und Japan fühlen sich ungerecht behandelt. Die Aktienkurse der Stahlkocher geben deutlich nach.
Mit 2052 Stunden arbeiten die Menschen in Südkorea im Jahr fast 700 Stunden mehr als der durchschnittliche Deutsche. Nun hat die Regierung in Seoul reagiert – und kommt ihren Bürgern vor allem am Wochenende entgegen.
Erst hat das nordkoreanische Regime die neuen amerikanischen Sanktionen scharf verurteilt und als „Kriegshandlung“ bezeichnet. Nun berichten südkoreanische Regierungskreise, dass Diktator Kim Jong-un dem Erzfeind entgegenkommen könnte.
Sollte die neue Verschärfung der Sanktionen keine Wirkung zeigen, droht der amerikanische Präsident mit einer neuen Eskalationsstufe: Diese werde eine „sehr raue Angelegenheit “, die „sehr bedauerlich für die Welt“ sein könnte.
Mit neuen Strafmaßnahmen will Amerikas Präsident neuen Druck auf die Führung in Pjöngjang aufbauen. In einer Rede will Donald Trump am Freitag das „größte jemals gegen Nordkorea verhängte Maßnahmenbündel“ präsentieren.
Sie haben die erfolgreiche Olympiabewerbung der Stadt miterlebt und die schwierigen Jahre des Bauens und Organisierens. Jetzt freut sich ein deutsch-koreanisches Paar, dass ihre Wahlheimat in der Welt bekannt wird.
Nach den Paralympischen Spielen in Südkorea sollen die Streitkräfte der beiden Länder ihre jährlichen Manöver durchführen. Diese waren wegen Olympia verschoben worden. Nordkorea fühlt sich provoziert.
Nachdem das Samjiyon-Orchester bereits in Südkorea für tränenreiche Abende gesorgt hat, setzen die Musiker nun in ihrer Heimat Nordkorea ein weiteres Zeichen der Versöhnung: Sie spielen die verbotenen Lieder aus dem Süden.
„Wenn man reden will, werden wir reden“: Was Amerikas Vizepräsident auf dem Rückflug von den Olympischen Spielen gesagt hat, könnte noch bedeutsam werden. Denn damit rückt Washington von einer lange erhobenen Forderung ab.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist mit seiner Frau nach Südkorea zu den 23. Olympischen Winterspielen gereist. In Pyeongchang sprach er am Samstag über das Verhältnis zwischen Nord- und Südkorea.
Nordkoreas Führer Kim Jong-un wünscht ein schnelles Treffen mit Südkoreas Präsident Moon Jae-in. Es wäre erst das dritte Gipfeltreffen zwischen beiden Staaten.
Die Olympischen Winterspiele werden als Friedensspiele inszeniert. Es sind nicht nur die Spiele Südkoreas, sondern auch die Nordkoreas. Die Südkoreaner haben damit ihre Probleme. Warum?
In nordkoreanischen Medien wird ein neuer Name als Armeechef genannt. Das heißt wohl, dass der bisherige Amtsinhaber Hwang Pyong-so geschasst wurde. Medien berichteten von Korruptionsvorwürfen.
Nordkoreas Diktator fährt persönlich nicht zur Eröffnung der Winterspiele nach Südkorea. Stattdessen schickt er seinen ältesten Mitarbeiter und seine Chefpropagandistin – seine Schwester. Wer sind die Personen aus dem inneren Zirkel des Machtapparates?
Bringen die Winterspiele Entspannung für Korea? Dem Norden geht es um etwas anderes: Einfluss. Ein Kommentar.
Anlässlich der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang empfängt Präsident Moon eine Delegation aus Nordkorea. Die ist mit ranghohen Vertretern des Landes besetzt.
Nordkorea hat möglichen Hoffnungen einen Riegel vorgeschoben: Bei den Olympischen Spiele werde es kein Treffen mit amerikanischen Vertretern geben. Und doch könnte es so kommen.
Im Umgang mit Nordkorea wechselte die Strategie der Vereinigten Staaten mit jedem Präsidenten: Eine Arte-Doku zeigt, wer die Gefahr, die von Nordkorea ausgeht, noch größer machte.
Der Vater von Otto Warmbier wird zur Eröffnungsfeier der Olympischen Siele nach Südkorea reisen. Warmbiers Sohn saß in Nordkorea in Haft und starb im Koma. Und auch Nordkorea kündigt ranghohen Besuch an.
Der amerikanische Präsident verteilt in Asien handelspolitische Giftpillen. Sein Protektionismus lässt andere Staaten zusammenrücken – und könnte für Amerika teuer werden. Ein Kommentar.
Wegen kritischer Medienberichte im Süden lässt Nordkorea eine gemeinsame Veranstaltung vor den Winterspielen platzen. Die Berichterstattung in Südkorea sei beleidigend, teilte ein Sprecher mit.
Die Vereinten Nationen verbieten Nordkorea wegen seines Atomprogramms den Export von Kohle. Um die Sanktionen zu umgehen, nutzt das Land offenbar indirekte Kanäle – und Russland steckt wohl mittendrin.
In Davos versucht Donald Trump das angeknackste Verhältnis zu Großbritannien zu kitten. Und auch sein Finanzminister gibt sich versöhnlich: Er wolle keinen Handelskrieg.
Südkoreas Autobauer verkaufen weniger im Export und die Konjunktur bricht ein. Analysten sehen in der Schrumpfung der Wirtschaftsleistung aber nur einen Ausrutscher.
Das Regime in Pjöngjang fordert alle Koreaner dazu auf, den Kontakt, das Reisen und die Zusammenarbeit zwischen Nord- und Südkorea zu unterstützen. Man wolle alle Widerstände gegen eine Vereinigung „zerschmettern“.
Anfang Februar beginnen die Olympischen Winterspiele. Viele verdienen daran: Südkoreas Austragungsort Pyeongchang, die deutschen Fernsehanstalten und ganz besonders das Internationale Olympische Komitee.
Südkorea will vor der Welthandelsorganisation gegen neue amerikanische Schutzzölle vorgehen. Das Land hat gelernt: Mehr Investitionen in Amerika schützen vor Donald Trumps Protektionismus nicht.
Für die Olympischen Winterspiele in Südkorea wurden viele neue Wintersportanlagen gebaut. Doch was passiert mit ihnen, wenn die Spiele vorbei sind? Ein Beispiel, nicht weit vom Austragungsort in Pyeongchang entfernt, zeigt die Folgen, wenn die Wintersportgäste ausbleiben.