Der moralische Bankrott der Republikaner
Bis zum 20. Januar bleibt zu hoffen, dass Trump nicht noch mehr Unheil anrichtet. Zu seinem Werk gehört nun auch der moralische Bankrott der Republikaner.
Bis zum 20. Januar bleibt zu hoffen, dass Trump nicht noch mehr Unheil anrichtet. Zu seinem Werk gehört nun auch der moralische Bankrott der Republikaner.
In einer Videobotschaft sagt der scheidende Präsident Donald Trump, es sei ein „abscheulicher Angriff" gewesen. Außerdem wolle ersich nun auf eine geregelte Amtsübergabe an seinen Nachfolger Joe Biden fokussieren.
In einer Videobotschaft behauptet der Präsident, er sei empört über die „abscheuliche Attacke“ auf den Kongress. Er wolle eine reibungslose Machtübergabe ermöglichen. Seinen „wundervollen Anhängern“ sicherte er dennoch zu, dass die gemeinsame Reise erst begonnen habe.
Alle wichtigen Standard- und Technologiewerte-Indizes erreichten Höchststände: Nach dem Ende des Chaos in Washington erlebte Amerikas Börse einen Rekordtag. Von der Dow-Spitze grüßte eine Apothekenkette.
Donald Trump fühlt sich für die Gewaltausbrüche von Randalierern im Kapitol nicht verantwortlich. Die Aussagen, die der amerikanische Präsident rund um den 6. Januar gemacht hat, sprechen aber eine andere Sprache.
Ein Mob erstürmt das Kapitol. Der Kongress erlebt dramatische Momente. Unser Korrespondent war als einziger deutscher Journalist im Senat und wurde mit den Politikern in Sicherheit gebracht.
Kaum eine Liga im amerikanischen Sport hat sich so für einen Wandel in der Gesellschaft eingesetzt und Rassismus verurteilt wie die NBA. Nach dem Sturm auf das Kapitol gibt es dort heftige Kritik am Verhalten der Sicherheitskräfte.
Der Populismus ist eine Gefahr für Demokratie und Wohlstand. Nur gute Politik entwaffnet ihn.
Für die Gefolgschaft von „QAnon“ ist Donald Trump eine Lichtgestalt. Die Bewegung hat ihren Ursprung zwar im Internet, ist jedoch auf der Straße präsent. Bei der Randale im Kapitol zeigen die Anhänger, wozu sie bereit sind.
Der Schock sitzt tief: Die unfassbaren Bilder von wütenden Trump-Fans, die das Kapitol stürmen, gehen um die Welt. Im F.A.Z. Podcast für Deutschland berichtet unser Reporter vor Ort, wie er den Tag erlebt hat. Außerdem sprechen wir über die Folgen der Ereignisse.
Ein wütender Mob stürmt das Kapitol in Washington. Amerika-Experte Klaus-Dieter Frankenberger spricht von einem „schändlichen Finale“ der Präsidentschaft Trumps. Ein Video-Kommentar.
Nach der Erstürmung des Kapitols durch militante Anhänger des scheidenden Präsidenten Donald Trump wächst die Empörung über den Rechtspopulisten. So sehr, dass sogar eine Absetzung im Raum steht.
Viele europäische Spitzenpolitiker reagieren deutlich auf die Kapitol-Ausschreitungen. Johnson und Duda sind zurückhaltender. Und Heiko Maas zieht einen Vergleich zu den Ereignissen vor dem Reichstagsgebäude im August.
Nach dem Sturm der Trump-Anhänger auf das Herz der amerikanischen Demokratie machen manche die sozialen Netzwerke hauptverantwortlich für diesen Wahnsinn. Das ist zu leicht.
Ein paar Republikaner reden heute anders als gestern. Andere redeten schon gestern anders als noch im Dezember. Sie alle haben zu verantworten, was jetzt unübersehbar ist: Der Wahn hat Wurzeln geschlagen.
Politiker und Prominente aus der ganzen Welt haben sich geschockt über den Sturm von Trump-Anhängern auf das Kapitol gezeigt. Kanzlerin Merkel findet klare Worte. Bundestagspräsident Schäuble prüft Konsequenzen für den Bundestag.
Dass Trump-Anhänger ins Kapitol eingedrungen sind, sorgt in den amerikanischen Medien für Entsetzen. Die verschworenen Anhänger des Präsidenten aber interpretieren die Ereignisse auf ihre Weise.
Der Sturm auf das Kapitol hat in Zeitungen des Westens für entsetzte Reaktionen gesorgt. Die Verantwortung dafür sehen die meisten bei Donald Trump. Eine Auswahl.
Amerikas führende Wirtschaftsvertreter kritisieren die Ausschreitungen in Washington scharf. Besonders deutlich äußert sich der größte Industrieverband Amerikas.
Bundeskanzlerin Angela Merkel macht Donald Trump für die Ausschreitungen am Kapitol verantwortlich. In einer Videoansprache zeigte sie sich Bestürzt über die Ausschreitungen in Washington.
Am Vorabend rüttelten die Wahlergebnisse aus Georgia und die Unruhen am Kapitol die Wall Street durch. Der Dax knackt dagegen die Marke von 14.000 Punkten .
Für viele Republikaner scheint der Moment gekommen, an dem sie Donald Trump nicht mehr verteidigen wollen. Im Kongress werden Stimmen nach seiner Amtsenthebung laut.
Als Reaktion auf die Ausschreitungen vor dem Kapitol kündigten die Social-Media Plattformen Facebook und Twitter an, das Nutzerkonto des scheidenden Präsidenten Donald Trump vorübergehend zu sperren.
Der vergangene Tag wird in die amerikanischen Geschichtsbücher eingehen. Beim Sturm auf das Kapitol entluden sich der Hass und die Wut, die das Land schon seit langem quälen. Szenen eines schockierenden Gesellschaftszustands.
Die Proteste gegen das Wahlergebnis in Washington fordern Tote und zahlreiche Verletzte. Wie konnte ein Mob das Kapitol erstürmen? Szenen einer Eskalation.
Der gewählte Präsident Joe Biden spricht von einem „beispiellosen Angriff auf die Demokratie“. Abgeordnete beider Parteien verurteilen den „Putschversuch“. Eine Person kam ums Leben.
Dass Tausende am Mittwoch das Symbol der amerikanischen Demokratie belagerten, ist der Tiefpunkt der Trump-Präsidentschaft. Es ist das Ergebnis von vier Jahren Hetze, Verunglimpfung und Dämonisierung.
Nach dem Ansturm Hunderter Unterstützer von Präsident Donald Trump auf das Kapitol in Washington ist der Parlamentssitz abgeriegelt worden. Wie es weitergeht, ist unklar. Verfolgen Sie die Ereignisse im Livestream.
Vor dem Kapitol in Washington hatten sich zahlreiche Unterstützer von Präsident Donald Trump versammelt, um gegen die bevorstehende Bestätigung des Wahlsiegs von Joe Biden durch den Kongress zu protestieren. Medienberichten zufolge soll es einigen Demonstranten gelungen sein, ins Innere zu gelangen.
Politiker beider Kammern haben Richterin Ruth Bader Ginsburg in einer Zeremonie im Kapitol verabschiedet, wo ihr Leichnam aufgebahrt wurde. Damit ist die Amerikanerin die erste Frau und dazu die erste Person jüdischen Glaubens, der diese Ehre zuteil wurde.
Ohne viele Worte: Sonderermittler Robert Muellers Aussage vor dem Justiz- und Geheimdienstausschuss nach Abschluss eines Untersuchungsberichts brachte wenig neue Erkenntnisse zutage. Der Tag der Anhörung aus dem Kapitol.
Jung, schön und sozialistisch: Die sozialen Medien haben die junge Politikerin Alexandria Ocasio-Cortez ins Kapitol gespült. Auf Twitter ist nur ein amerikanischer Politiker noch mächtiger als sie – der Präsident.
Trumps Republikaner geraten wegen der Trennung von Familien an der Grenze zu Mexiko zunehmend unter Druck. Viele gehen auf Distanz zu ihrem Präsidenten. Im Kapitol wird es laut.