Demokraten beschließen Untersuchungsausschuss zum Sturm aufs Kapitol
Die Republikaner im US-Kongress waren gegen so eine Untersuchung der tödlichen Gewalt vom Januar. Doch zumindest im Repräsentantenhaus können die Demokraten sich durchsetzen.
Die Republikaner im US-Kongress waren gegen so eine Untersuchung der tödlichen Gewalt vom Januar. Doch zumindest im Repräsentantenhaus können die Demokraten sich durchsetzen.
Donald Trump mobilisiert in Ohio seine Basis, und die liegt ihm ergeben zu Füßen. Republikaner, die zu einem respektablen Konservatismus zurück wollen, drohen auf der Strecke zu bleiben.
Der frühere US-Präsident hat die erste Großkundgebung seit dem Ende seiner Amtszeit abgehalten. Vor tausenden Anhängern beschimpft er die Regierung seines Nachfolgers als „totale Katastrophe“.
Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten über die schwierige Beziehung zu Russland. Wirtschaftsminister Altmaier reist nach Washington. Und Deutschland zittert sich gegen Ungarn ins EM-Achtelfinale gegen England. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Knapp sechs Monate, nachdem ein Mob von Trump-Anhängern den Sitz des Parlaments in Washington stürmte, ist eine 49-jährigen Frau verurteilt worden. Bei der gewaltsamen Besetzung des Gebäudes kamen fünf Menschen ums Leben.
Die Präsidenten Amerikas und Russlands haben eine diplomatische Normalisierung und Gespräche über strategische Waffen vereinbart. Putin lobt Biden für die „Qualität seiner moralischen Werte“ und sagt: „Wir haben die gleiche Sprache gesprochen.“
Die Kanäle von Attila Hildmann auf der Plattform Telegram, über die er seit Monaten rechtsextreme Propaganda verbreitet, sind für viele Nutzer nicht mehr erreichbar. Unklar ist noch, wer für die Sperrung verantwortlich ist.
Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten ein Netzwerk bilden für Debatten, Dialog und Diversität. Vor allem aber müssen sie nah an Menschen und vor Ort sein. Ein Gastbeitrag.
Die amerikanischen Sicherheitsbehörden hatten doch Hinweise auf einen möglichen Angriff auf das Kapitol. Das ergab ein neuer Bericht des US-Senats. Auch der Einsatz vor Ort verlief demnach chaotisch.
Fluggesellschaften klagen immer öfter über aggressive Passagiere. Die amerikanischen Aufsichtsbehörden drohen nun mit härteren Strafen.
Trotz seiner Lügen, zweier Amtsenthebungsverfahren und seiner Rolle bei der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar stehen die meisten Republikaner weiter hinter Donald Trump. Warum? Wir fragen Bob Kimmitt, der kurz nach der Wiedervereinigung amerikanischer Botschafter in Deutschland war.
Die gescheiterte Einrichtung einer Untersuchungskommission zum Sturm auf das Kapitol zeigt wieder einmal, wie weit die parteipolitische Polarisierung in den USA vorangeschritten ist. Präsident Joe Biden macht dies das Leben schwer.
Vor gut vier Monaten erstürmten Anhänger von Donald Trump den Sitz des amerikanischen Kongresses. Die Einrichtung einer Kommission, die das Geschehen untersuchen sollte, scheiterte nun an dessen Partei.
Du sollst nicht gleichgültig sein: Er überlebte den Holocaust, war Präsident des Auschwitz-Komitees und wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Nun ist Roman Kent im Alter von zweiundneunzig Jahren gestorben.
Die Demokraten wollen eine Kommission einsetzen, um die Hintergründe des Angriffs auf das Kapitol am 6. Januar zu ermitteln. Die Opposition stemmt sich dagegen, doch nicht alle Republikaner ziehen dabei mit.
Von der Antike bis zur Gegenwart: Das Haus der Europäischen Geschichte blickt auf Falschnachrichten und das postfaktische Zeitalter. Es wird deutlich: „Fake News“ sind keineswegs ein neues Phänomen.
Donald Trump betreibt seit langem die Entmachtung seiner Kritikerin Liz Cheney. Nun steht er kurz vor seinem Ziel, das Repräsentantenhaus stimmt heute ab. Die Republikanerin warnt in einer kämpferischer Rede vor dem „Trump-Personenkult“.
Ein externes Gremium hält die Facebook-Sperre des früheren Präsidenten aufrecht. Aber damit ist das letzte Wort noch nicht gesprochen – das gilt auch für Trumps Online-Pläne.
Der ehemalige US-Präsident darf damit zunächst nicht auf das soziale Netzwerk zurückkehren. Der Sachverhalt müsse innerhalb von sechs Monaten aber noch einmal geprüft werden.
Nach dem Sturm auf das Kapitol Anfang Januar hatte Facebook das Profil des früheren US-Präsidenten gesperrt. Am Nachmittag entscheidet sich, ob Trump weiter von der Plattform verbannt bleibt. Derweil ist er unter die Blogger gegangen.
Bei den Krawallen am 6. Januar waren fünf Menschen ums Leben gekommen. Der Versuch, die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen, wird eins der größten Verfahren in der Geschichte der Vereinigten Staaten werden.
Die Aussichten in den Vereinigten Staaten sind rosig wie lange nicht mehr. Doch mit den gigantischen Corona-Paketen, die Biden gerade auf den Weg bringt, ist es noch nicht getan. Die amerikanische Krise geht tiefer.
Brasiliens Präsident Bolsonaro sät Zweifel am Wahlsystem – und seine Anhänger bewaffnen sich. Droht ein brasilianischer „Sturm aufs Kapitol“, wenn er 2022 die Wiederwahl verpasst?
Schon lange wird gerätselt, wer der Kopf von „QAnon“ ist. Nun hat sich einer der Verschwörungstheoretiker verplappert. Der entscheidende Beweis fehlt aber weiter – und die Bewegung ist längst größer als eine Person.
Der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow hat einen Blick in die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geworfen. Nun gehen es die Bundesländer an. Ein vorausblickender Gastbeitrag.
Obwohl der Kongress abermals Ziel einer Attacke war, sind Senatoren und Abgeordnete gegen eine Abschottung. Das Kapitol solle zu „100 Prozent“ zugänglich bleiben.
Ein Auto hat in Washington vor dem Kapitol zwei Polizisten angefahren. Der mutmaßliche Täter und einer der Polizisten sind ihren Verletzungen erlegen. Die Polizei schließt bislang einen terroristischen Hintergrund aus.
Roger McNamee wurde vom Facebook-Investor zum Facebook-Kritiker. Er spricht über Mark Zuckerbergs Werte, die Sperre von Donald Trump und erklärt, warum Softwareentwickler einen Eid ablegen sollten.
Zwei Polizisten haben den ehemaligen amerikanischen Präsidenten verklagt. Sie waren bei der Erstürmung des Kapitols „physisch und emotional“ verletzt worden.
Die Grenzen der Meinungsfreiheit dürfen nicht zur Disposition von privaten Meinungsgiganten stehen. Der Gesetzgeber kann durch eine Änderung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Bürgerlichen Gesetzbuch einen Rahmen stecken. Ein Gastbeitrag.
Mit großer Mehrheit über die Parteigrenzen hinweg hat Amerikas Senat Merrick Garland als neuen Justizminister bestätigt. Von 100 Senatoren stimmten am Mittwoch 70 für eine Ernennung des 68-Jährigen.
Der Angriff auf das Kapitol in Washington am 6. Januar erschütterte die demokratischen Grundfesten der Vereinigten Staaten. Jetzt gibt es Hinweise auf eine zweite mögliche Attacke – die Polizei ist in Alarmbereitschaft.
Alexander Graf Lambsdorff hat Zeitung gelesen und über Deutschlands Rolle in der Welt nachgedacht.
Der jüngste Auftritt Donald Trumps hat keinen Zweifel daran gelassen: So schnell werden die Republikaner ihn nicht hinter sich lassen. Aber wie lange noch?
Zum ersten Mal seit seinem Ausscheiden aus dem Amt spricht der ehemalige Präsident wieder öffentlich. Die Wahl seines Nachfolgers Joe Biden will er immer noch nicht anerkennen – und macht Andeutungen zu einer möglichen weiteren Kandidatur.