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Die amerikanische Justiz hat die Anklage gegen fünf Mitglieder der rechtsradikalen „Proud Boys“ im Zusammenhang mit dem Sturm auf das Kapitol ausgeweitet. Eine Verurteilung wäre historisch.
Dem früheren Wirtschaftsberater der Trump-Regierung wird vorgeworfen, sich der Vorladung des Untersuchungsausschusses zur gewaltsamen Erstürmung des Kapitols widersetzt zu haben. Der Beschuldigte hält die Ermittlungen für rechtswidrig.
Einen Tag vor dem Sturm auf das Kapitol in Washington erhielt der damalige Vizepräsident eine Sicherheitswarnung – sein Leben sei gefährdet. Der Grund: Trump werde sich gegen ihn richten.
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump baut einen Medienkonzern. Die Pläne für dessen Weg an die Börse reifen. Der Börsenprospekt legt eigentümliche Klauseln für Trump und Risiken offen.
Nach dem Massenmord von El Paso war es leicht, Donald Trump zu kritisieren. Jetzt muss Joe Biden Antworten geben. Doch auch er hat wenig Handhabe gegen Amerikas bewaffnete Rechtsextremisten.
Die Bilder vom Sturm auf das Kapitol im Januar 2021 haben sich in das kollektive Gedächtnis der USA eingebrannt - flankiert wurde das Ereignis von einer Berichterstattung, für die die „Washington Post“ den Pulitzer-Preis erhält.
Eine Plattform wie Twitter zu betreiben, erfordert ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein. Warum sollte gerade Elon Musk derjenige sein, der das mitbringt? Ein Gastbeitrag.
Das neue EU-Gesetz für digitale Inhalte soll die Verbreitung illegaler, aber auch problematischer Inhalte im Internet einschränken. Die großen Internet-Plattformen müssen künftig jährlich prüfen, ob von ihnen ein Risiko für Wahlen und Gesellschaft ausgeht.
Zum ersten Mal seit 1945 hat ein brasilianischer Präsident eine persönliche Begnadigung ausgesprochen. Der Begünstigte hatte Richter verleumdet. Bolsonaro untergräbt mit seiner Entscheidung die Glaubwürdigkeit der Justiz.
Bei uns steht die SPD wegen ihrer Nähe zum russischen Machthaber in der Kritik. In Amerika trifft es die Republikaner. Donald Trump und seine Fans finden an Putin, trotz Krieg, noch immer Gefallen.
Schon vor Ausstrahlung eines Interviews sorgt das Verhalten des ehemaligen amerikanischen Präsidenten mal wieder für Aufsehen. Trump soll nach einem Wortgefecht mit Moderator Piers Morgan das Fernsehstudio abrupt verlassen haben.
Brasilien steht ein schmutziger Kampf ums Präsidentenamt bevor. Amtsinhaber Bolsonaro stachelt seine Anhänger mit alternativen Fakten an. Ein Gesetz soll dem Einhalt gebieten – doch Google und Facebook wehren sich mit allen Mitteln.
Peter Thiel setzt darauf, dass der politische Stil des ehemaligen Präsidenten eine Zukunft hat. Der Investor ist anders als Trump. Aber nicht weniger gefährlich.
Technische Probleme, schwindendes Nutzerinteresse, Wechsel bei den führenden Köpfen: Trumps soziales Netzwerk „Truth Social“ läuft nicht rund. Und sein Schöpfer?
Was tat Trump während des Kapitolsturms? Laut offizieller Anrufliste telefonierte er fast acht Stunden nicht. Doch es gibt Berichte, die das anzweifeln.
Der Richter Clarence Thomas ergriff im Supreme Court häufig Partei für Donald Trump. Nun hat sich herausgestellt, dass seine Frau den demokratischen Machtwechsel verhindern wollte – mit Dutzenden SMS ans Weiße Haus.
Zwei prominente Ex-Berater des ehemaligen Präsidenten hatten bisher jegliche Zusammenarbeit mit dem Ausschuss zur Aufklärung der Erstürmung des US-Kapitols verweigert. Das könnte sich nun ändern.
Die Frau des Obersten Richters Clarence Thomas verbreitete nach Trumps Niederlage Putschphantasien und schrieb SMS ans Weiße Haus. Nun versuchen die Republikaner, den Richter vor politischem Schaden zu bewahren.
Der Anführer der rechtsradikalen Gruppierung "Proud Boys" ist festgenommen und angeklagt worden. Ihm wird vorgeworfen, eine Verschwörung betrieben zu haben.
Dem früheren amerikanischen Präsidenten Trump könnten wegen des Angriffs auf das Kapitol strafrechtliche Ermittlungen drohen. In einem wichtigen anderen Verfahren kommt es dagegen vorerst nicht zum Prozess.
Die Gefahr eines Dritten Weltkriegs hält Heinrich Brauß, bis 2018 Streitkräfteplaner der NATO, aktuell für gering. Und wenn doch? Ein Gespräch über kontrollierte Eskalation, die Reaktion der USA und rote Telefone.
Der Konflikt um die Ukraine spitzt sich zu. Trumps „Truth Social“ startet mit Problemen. Und Airbus entwickelt emissionsfreie Flugzeuge. Alles Wichtige lesen Sie im F.A.Z. Frühdenker.
Mit Verfahren der forensischen Linguistik und der digitalen Stilometrie wollen Sprachwissenschaftler herausgefunden haben, wer hinter dem QAnon-Kult steckt. Ihr Ergebnis ist von feinster Ironie.
In den Vereinigten Staaten wird die Autorität der Regierung unterhöhlt. Zugleich wächst die Furcht vor neuer Gewalt. Neben aktuellen Büchern zum Thema gibt es auch Kritik an den warnenden Stimmen.
Telegram ist die Lieblings-App der Querdenker. Nun will die Bundesregierung sie besser regulieren. Kann ihr gelingen, woran selbst Diktaturen scheitern?
Die Republikaner rügen die Mitarbeit zweier Abgeordneter im Untersuchungsausschuss zum Kapitol-Angriff in Washington. Sie würden sich an einer von den Demokraten angeführten „Verfolgung einfacher Bürger“ beteiligen. Mike Pence widerspricht Donald Trump.
Von den Gelbwesten zum Sturm aufs Kapitol: Jacques Rancière analysiert, warum Menschen revoltieren.
Für die meisten Demokraten ist klar: Der „Sturm auf das Kapitol“ war mehr als ein politischer Protest. Heißt das, sie können Unterstützer der Trump-Anhänger am Wiedereinzug in den Kongress hindern? Eine Gruppe prescht vor.
Nach der Wahlniederlage von Donald Trump arbeitete das Weiße Haus laut einem Medienbericht ein Präsidenten-Dekret aus. Es sollte das Militär anweisen, sämtliche Wahlmaschinen einzusammeln. Unterschrieben wurde es jedoch nie.
Das Europaparlament nimmt die Internetplattformen stärker in die Pflicht und greift hart durch. Was offline illegal ist, muss es auch online bleiben.
Das Oberste Gericht befindet, dass der ehemalige Präsident die Herausgabe von Dokumenten an den Ausschuss zur Aufarbeitung der Erstürmung des Kapitols nicht verweigern kann. Trump wehrt sich mit aller Macht dagegen, die Papiere zu übergeben.
Dem amerikanischen Justizminister wurde vorgehalten,nach dem Sturm aufs Kapitol nur gegen die „kleinen Fische“ vorzugehen. Nun wurde erstmals Anklage wegen „aufrührerischer Verschwörung“ erhoben.
Zum ersten Mal werden Beteiligte am Sturm auf das Kapitol wegen „aufrührerischer Verschwörung“ angeklagt. Den Mitgliedern der rechten Oath Keepers wird vorgeworfen, dass sie die Regierung mit Gewalt stürzen wollten.
Zum Jahrestag des Sturms auf das Kapitol fragt sich die amerikanische Presse, was er für das Land bedeutet. Die älteste Demokratie der Welt scheint vielen mehr denn je in Gefahr.