Sri Lankas Präsident ist offiziell zurückgetreten
Nach Massenprotesten setzte sich der Präsident von Sri Lanka mit seiner Frau ins Ausland ab. Sein Rücktrittsschreiben ist nun per Post eingetroffen.
Nach Massenprotesten setzte sich der Präsident von Sri Lanka mit seiner Frau ins Ausland ab. Sein Rücktrittsschreiben ist nun per Post eingetroffen.
Sri Lankas geflüchteter Präsident Gotabaya Rajapaksa hat mit einem Tag Verspätung ein Rücktrittsschreiben eingereicht – per Mail. Offiziell ist der Rücktritt aber erst, wenn dieses auch auf dem Postweg eintrifft.
Protestler ziehen sich offenbar aus dem Präsidentenpalast und dem Amtssitz des Regierungschefs in Sri Lanka zurück. Präsident Rajapaksa ist entgegen seiner Ankündigung noch nicht zurückgetreten.
In Sri Lanka haben die Menschen ihren Präsidenten aus dem Land gejagt. Ein Ende der Krisen ist trotzdem nicht in Sicht. Den meisten fehlt es an Treibstoff und Gas zum Kochen. Besuch in einem armen und sehr reichen Land.
Der umstrittene Präsident Rajapaksa hat sich auf die Malediven abgesetzt. Sein Ministerpräsident ist vorübergehend zum neuen Staatschef ernannt worden. Die Regierung Sri Lankas hat den Notstand ausgerufen.
Die Proteste wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise in Sri Lanka schwelen seit Mai und gipfelten am Samstag in der Erstürmung des Amtssitzes Rajapaksas in der Hauptstadt Colombo. Der Präsident hatte daraufhin angekündigt, sein Amt am Mittwoch niederlegen zu wollen.
Umgerechnet fast 50.000 Euro in frischen Geldscheinen wurden der Polizei übergeben. Der geflohene Staatschef Gotabaya Rajapaksa bestätigt seine Rücksichtsabsicht. Am 20. Juli soll ein Nachfolger gewählt werden.
Einst galt Sri Lanka als Musterstaat an der neuen chinesischen Seidenstraße. Jetzt rebelliert das Volk. Es ist nicht das einzige Land, das sich in übermäßige Abhängigkeit von China begeben hat.
Der Frankfurter Informatikstudent Fabian Ulmer verbrachte sein Masterstudium großteils im Ausland. Jetzt schreibt er in Cambridge an der Abschlussarbeit. Unterstützt wird er dabei vom wirtschaftsnahen Studienförderwerk Klaus Murmann.
Nach Monaten der Krise sind die Menschen in Sri Lanka hungrig, zermürbt und wütend. Sie stürmen den Palast des Präsidenten und zwingen ihn zum Rücktritt. „Sie genießen einen super Luxus, während wir leiden“, sagt eine Frau.
Nach dem Umsturz steht die wirtschaftliche Zukunft der Insel in den Sternen. Der geplünderte Staat ist im Ausland überschuldet. Peking wird ihn nicht retten. Und Verhandlungen mit dem IWF waren wenig erfreulich.
Am Samstag hatten Demonstranten den Palast des Präsidenten Gotabaya Rajapaksa gestürmt, der Präsident floh. Vorausgegangen ist dem eine seit mehreren Monaten anhaltende Wirtschaftskrise.
In Sri Lanka steht das Haus von Regierungschef Ranil Wickremesinghe in Flammen. Zuvor haben Demonstranten die Residenz von Präsident Gotabaya Rajapaksa gestürmt. Dieser kündigte daraufhin seinen Rücktritt an.
Er habe den russischen Präsidenten „in aller Bescheidenheit“ um Hilfe gebeten, schreibt Sri Lankas Staatschef. Es geht vor allem um Öl und russische Touristen.
Hohe Arbeitslosigkeit und Inflation: Asien kauft in Russland ein, auch wenn das den Regierungen in Europa und Amerika nicht passt. Denn die Probleme sind enorm – und nicht nur hausgemacht.
Moskau gewinnt einen weiteren Verbündeten: Auch Jakarta will die Hilfe Putins. Die Inder sollen dabei helfen.
US-Geheimdienst: Putin will weiterhin Großteil der Ukraine einnehmen +++ 95 ukrainische Asow-Kämpfer durch Gefangenenaustausch befreit +++ Schweiz bereitet im Fall von Gasmangel Rationierung vor +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Die Menschen leiden, der Erzbischof bittet den Papst um Hilfe. Die Misswirtschaft der Regierung hat die strategisch wichtige Insel in den Abgrund geführt.
Srilasri Swamygal ist ein tamilischer Hindupriester in der Schweiz. Als er anfing, begannen die Leute, ihn als „vornehme Person“ wahrzunehmen. Ein Besuch im Tempel.
Sein Clan hat die Ferieninsel zugrunde gerichtet. Sri Lankas Präsident Gotabaya Rajapaksa muss gehen. Und die Welt genauer hinschauen.
In Sri Lanka brennen Autos und Häuser, das Militär patrouilliert in den Straßen. Mindestens acht Menschen wurden bislang getötet, mehr als 200 verletzt. Weichen will der Präsident dennoch nicht.
Bei den Ausschreitungen zwischen Befürwortern und Gegnern der Regierung sind sieben Menschen gestorben, mindestens 200 wurden verletzt.
In Sri Lanka hat die Regierung eine Ausgangssperre verhängt. Regierungsgegner hatten in der Nacht die Residenz des zurückgetretenen Ministerpräsidenten Mahinda Rajapaksa gestürmt.
Die Proteste gegen Sri Lankas Regierung reißen nicht ab. Nach einem Angriff regierungsfreundlicher Gruppen auf Demonstranten will Ministerpräsident Mahinda Rajapaksa nun doch sein Amt abgegeben.
Sharujan Premkumar hat sich schon immer für Gerechtigkeit eingesetzt. In seiner Familie ist er der erste, der studiert hat. Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung hat ihn unterstützt – auch in schwerer Zeit.
Die Polizei schießt in Sri Lanka auf Demonstranten. Das Volk wirft der Regierung Misswirtschaft vor. Dazu gehört auch der missglückte Schwenk auf Bio-Anbau.
Seit Monaten gleitet die Insel immer tiefer in eine Wirtschaftskrise. Nun kann die Regierung ihre Schulden nicht mehr bedienen. Der IWF soll helfen.
Die Verschuldung Sri Lankas beläuft sich auf 51 Milliarden Dollar. Nun spitzt sich die Krise zu. Die Familienregierung will jedoch im Amt bleiben und fordert den Internationalen Währungsfonds auf, dem Land unter die Arme zu greifen.
Sri Lanka fällt in sich zusammen. Schlaglichter von einer Insel, der ihr Halt genommen wurde.
Am Freitag ging die Polizei mit Wasserwerfern und Tränengas gegen die Menge vor. Der Staatspräsident und sein Bruder, der Ministerpräsident, verweigern bisher den eigenen Rückzug.
Der Rücktritt aller Minister im Kabinett ist den Demonstranten in Sri Lanka noch nicht genug. Auch der Präsident und sein Bruder sollen verschwinden.
In Sri Lanka hat die Regierung die wichtigsten Sozialen Medien gesperrt. Damit sollen offenbar Proteste gegen steigende Preise für Benzin und Lebensmittel unterbunden werden.
Warteschlangen, Stromausfälle und Preisexplosionen: Der Frust über die Wirtschaftskrise entlädt sich in Sri Lanka in gewalttätigen Unruhen. Den Zorn bekommt besonders der Clan von Präsident Rajapaksa zu spüren.
Hohe Preise und Lieferengpässe – seit Monaten hält die Wirtschaftskrise in Sri Lanka an. Die Wut über die Regierung treibt die Bevölkerung auf die Straße. Zum ersten Mal eskalieren die Proteste nun in der Hauptstadt Colombo.
Um Devisen zu sparen, verordnete die Regierung von Sri Lanka die Öko-Landwirtschaft. Ihre Bürger zwangen sie zur Umkehr.
Eine politische Fehlentscheidung folgt der nächsten, dann bremst Corona die Touristen aus. Nun steht Sri Lanka vor dem Zusammenbruch. Der IWF soll helfen.