Das Geschäft der Selbstanbieter
Der Bundeswehrsoldat Thomas H. hat „aus eigenem Antrieb“ für die Russen spioniert. Er ist nicht der erste. Was treibt sogenannte Selbstanbieter zu diesen Taten?
Der Bundeswehrsoldat Thomas H. hat „aus eigenem Antrieb“ für die Russen spioniert. Er ist nicht der erste. Was treibt sogenannte Selbstanbieter zu diesen Taten?
Die ECOWAS-Staaten beraten über die Lage in Niger, ein Deutscher soll für Russland spioniert haben, und „Hypnotic“ startet im Kino. Der F.A.Z. Newsletter.
Beamte des Bundeskriminalamtes nahmen den deutschen Staatsbürger in Koblenz fest. Er soll beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr beschäftigt sein.
Die beiden Männer sollen über Jahre sensible militärische Informationen an Peking weitergegeben haben. Darunter Informationen über Militärübungen im Indopazifik, amerikanische Radarsysteme und die Bewaffnung von Schiffen.
Chinesische Hacker haben sich Zugriff auf Microsoft-E-Mail-Konten verschafft und sollen so das US-Außenministerium ausgespäht haben. Das dürfte nur die Spitze des Eisbergs sein – und die Angriffe werden immer raffinierter.
Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger lobt die Universität Erlangen-Nürnberg für das Aufnahmeverbot von Stipendiaten, die vom chinesischen Staat finanziert werden. Dem deutschen Hochschulverband ist das zu pauschal.
In der frühen DDR verschmolzen politischer Widerstand und Spionage für westliche Geheimdienste in mehreren Fällen. Besonders tragisch endete es für Christian Lange-Werner
In ihrer China-Strategie zeigt sich die Bundesregierung besorgt über Bestrebungen Pekings, „die internationale Ordnung entlang der Interessen seines Einparteiensystems zu beeinflussen“ – etwa im Indopazifik.
Seit Deutschland die Ukraine unterstützt, ist das Interesse des russischen Geheimdienstes besonders groß. Das zeigt ein neuer Bericht des Militärischen Abschirmdiensts. Die Fälle von Extremismus in der Truppe gehen zurück.
Ein neues Gesetz gibt den chinesischen Behörden mehr Spielraum, um gegen Spionage vorzugehen. Fachleute sehen in der Regelungen ein Risiko für ausländische Firmen.
Der Journalist Evan Gershkovich muss weiter in russischer Untersuchungshaft bleiben. Ein Gericht in Moskau bestätigte dessen Verlängerung bis Ende August. Dem „Wall Street Journal“-Reporter wird Spionage vorgeworfen.
In Deutschland gibt es mehr Extremisten als zuvor. Der Verfassungsschutz zeigt sich aber auch wegen „aggressiveren Spionageoperationen Russlands“ besorgt – und hat drei weitere Länder im Blick.
Der FBI-Agent hatte für die Sowjetunion und später für Russland spioniert und ging als „schädlichster Spion“ in die Geschichte der US-Bundespolizei ein. Nun ist er mit 79 Jahren gestorben.
William Burns soll in Peking Mitarbeiter des chinesischen Geheimdienstes getroffen haben. Seine Reise wird als Wiederannäherungsversuch gewertet – angesichts des Streits um Taiwan und des angeblichen Spionageballons.
Als Gegenleistung für die Freilassungen in Iran liefert Belgien einen verurteilten iranischen Diplomaten aus. Menschenrechtsaktivisten sprechen von einem „schmutzigen Deal“.
Vor vier Jahren ist der Belugawal „Hvaldimir“ zum ersten Mal an der norwegischen Küste aufgetaucht. Damals trug er einen mysteriösen Kameragurt. Jetzt ist er an die schwedische Westküste weitergeschwommen.
Die Münchner Staatsanwaltschaft klagt einstige Manager der insolventen Firma Finfisher an. Finfisher soll Spionagesoftware an den türkischen Geheimdienst verkauft haben.
„Lösch dich!“ – Nach diesem Motto wollen Fachleute der US-Regierung eine seit Jahren berüchtigte russische Spionagesoftware infiltriert und ausgeschaltet haben. Hinter „Snake“ soll der Geheimdienst FSB stecken.
Ermittler in China durchsuchen die Büros mehrere Beratungsgesellschaften. Ausländische Unternehmen sind besorgt über die Lage in dem Land.
Peking wendet immer härtere Maßnahmen gegen die Weitergabe von Daten ins Ausland an. Das trifft Forscher, Unternehmer und Journalisten.
Peking will verhindern, dass sensible Daten ins Ausland gelangen. Das trifft Forscher, Firmen und Journalisten.
Fast 20.000 ukrainische Kinder sind laut Kiew nach Russland verschleppt worden. Der ukrainische Präsident Selenskyj fordert Konsequenzen. Über 1000 Russen stehen wegen Fahnenflucht und Kriegsdienstverweigerung vor Gericht. Der Überblick.
Die chinesischen Behörden dürfen künftig bei Spionageverdacht leichter Eigentum und elektronische Geräte durchsuchen. Mehr Willkür, auch gegen Ausländer, könnte die Folge sein.
Nach eigenen Angaben will Nordkorea bald einen Spionagesatelliten testen. So habe es Machthaber Kim Jong-un angeordnet. Staatsmedien zeigten ihn mit seiner Tochter in der Raumfahrtbehörde.
Der Korrespondent des amerikanischen „Wall Street Journal“ wird vor dem Moskauer Stadtgericht vorgeführt. Es ist eine Warnung nicht nur an westliche Journalisten.
Der US-Journalist Gershkovich muss weiterhin in Russland in Untersuchungshaft bleiben: Die russischen Behörden werfen dem Reporter Spionage vor, was dieser jedoch zurückweist.
Seit es die App gibt diskutieren die USA über ein Verbot von TikTok. Konzern-Chef Shou Zi Chew musste sogar vor dem US-Kongress erscheinen. Experten sehen in der App eine größere Gefahr der Spionage als in anderen sozialen Netzwerken.
Die Militärregierung wirft den Korrespondentinnen von „Le Monde“ und „Libération“ vor, sie hätten das Land infiltriert und hohe Geldsummen für falsche Zeugenaussagen gezahlt. Die Zeitungen weisen die Vorwürfe klar zurück.
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat einen US-Reporter des „Wall Street Journal“ in Jekaterinburg wegen des Vorwurfs der Spionage festgenommen. Bei einer Anhörung vor einem Moskauer Bezirksgericht plädierte Gershkovich zufolge auf nicht schuldig.
Dem Journalisten wird „Spionage im Interesse der amerikanischen Regierung“ vorgeworfen. Das „Wall Street Journal“ forderte die Freilassung seines Reporters.
Russlands Geheimdienst nimmt den amerikanischen Reporter Evan Gershkovich unter Spionagevorwürfen fest. Bislang wurden ausländische Korrespondenten höchstens ausgewiesen.
Die Regierung in Peking lege viel Wert auf Datenschutz, teilte das dortige Außenministerium mit. China habe nie und werde auch nie Firmen um die Offenlegung von Daten bitten.
Über die Gefahren von chinesischen Anbietern beim Ausbau von 5 G wird schon länger diskutiert. Nun geht es auch um Tiktok.
Erst meldet Iran einen Gefangenenaustausch mit dem Erzfeind. Dann bestreitet Washington einen Deal und spricht von einer „grausamen Lüge“.
Meng Wanzhou soll die Nachfolgerin an der Spitze von Huawei werden. Das bringt sie unweigerlich zwischen die geopolitischen Fronten.
Die russischen Agenten sollen sich als Diplomaten getarnt und es auf sensible Daten abgesehen haben. Die Behörden ließen sie zunächst gewähren.