Leserbriefe vom 25. Februar 2025
Das Schisma des Westens +++ Briefwahl im Ausland +++ Auschwitz Gedenken +++ Migrationspläne von Merz +++ Scheinselbständigkeit
Das Schisma des Westens +++ Briefwahl im Ausland +++ Auschwitz Gedenken +++ Migrationspläne von Merz +++ Scheinselbständigkeit
Die Wirtschaft stärken, aber wie? Steuern, Schuldenbremse, Soziales – Schwarz und Rot liegen bei vielem weit auseinander, aber erste Kompromisslinien zeichnen sich ab.
Er ist ein Mann der Mitte: Lars Klingbeil weiß aus seiner Heimat, wie wichtig gute Kontakte zu Konservativen sind. Jetzt liegt das Schicksal der Sozialdemokraten auf seinen Schultern.
Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel will die „Oppositionsführung“ übernehmen – und kritisiert CDU-Chef Friedrich Merz für seine „undemokratische Blockadehaltung“ gegenüber ihrer Partei.
Friedrich Merz will sich bis Ostern mit der SPD auf eine Koalition einigen. Wie ist sein Verhältnis zu Lars Klingbeil? Und was könnte einer raschen Verständigung im Weg stehen?
Im Duisburger Norden und in Gelsenkirchen verteidigt die SPD ihre Direktmandate. Doch die Wahlergebnisse zeigen: Die AfD gerät im Westen in eine neue Rolle.
Die Stadt Raunheim gilt als Hochburg der SPD, bei der Bundestagswahl hat die Partei dort auch wieder am besten abgeschnitten – doch bei vielen Anhängern überwiegt die Enttäuschung.
Zweitstimmen, Angaben in Prozent
Die AfD profitiert von linker Realitätsverweigerung und Frust im bürgerlichen Milieu. Hinzu kommt, dass die Union Versprechen womöglich nicht einhalten kann – obwohl es im Bundestag eine satte Mehrheit dafür gäbe.
Die CDU ist wieder stärkste Kraft in Frankfurt, die FDP der große Verlierer. Die Analyse der Bundestagswahl räumt mit manchen Gewissheiten auf. Wer junge Wähler sucht, darf nicht zu den Grünen gehen.
Statt des SPD-Bewerbers nun ein Parteiloser: Bei der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt in Halle hat es einen extremen Stimmungsumschwung gegeben.
All-in zahlte sich für Friedrich Merz nicht aus. Aber auch die SPD muss sich gut überlegen, welche Schlüsse sie aus ihrem Wahlergebnis zieht. Davon hängt viel ab.
Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse rät seiner SPD zur Selbstkritik. Die Partei müsse sich auf alte Kernkompetenzen besinnen, sagt er im Gespräch mit der F.A.Z.
Armand Zorn scheitert in Frankfurt für die SPD knapp im Kampf um das Direktmandat. Über die Landesliste zieht er trotzdem in den Bundestag. Viele Parteigenossen trauen ihm Großes in Berlin zu.
Ursula Groden-Kranich siegt im Wahlkreis Mainz und kommt dennoch nicht in den Bundestag. SPD-Politiker Daniel Baldy zieht über die Landesliste ein.
Die Union wird spätestens ab der nächsten Woche in Gespräche mit der SPD eintreten, sagt CDU-Chef Friedrich Merz nach der Bundestagswahl. Strittig bleibt die Migrationspolitik. Bis Ostern soll eine neue Regierung stehen.
Klaus-Peter Willsch von der CDU hat bei der Bundestagswahl wieder das Mandat im Wahlkreis Rheingau-Taunus-Limburg gewonnen. Sein ewiger Konkurrent Martin Rabanus (SPD) schneidet besser ab als seine Partei.
Die SPD will sich als linke Volkspartei neu aufstellen. Scholz betont die historische Bedeutung der Partei, Klingbeil fordert Modernisierung, und Esken will Antworten auf gesellschaftliche Unsicherheiten.
Marcus Kretschmann von der CDU verpasst im Wahlkreis Groß-Gerau knapp den Bundestagseinzug. Seine ebenfalls gescheiterte SPD-Konkurrentin muss sich nun beruflich neu orientieren.
Björn Simon gewinnt das Direktmandat in Offenbach für die CDU. Helena Wolf (SPD) verpasst den Einzug in den Bundestag, Tarek Al-Wazir (Die Grünen) kommt über die Landesliste nach Berlin.
Die Union gewinnt die Wahl deutlich, Kanzlerkandidat Merz will bis Ostern eine Regierung bilden. Die AfD wird zweitstärkste Kraft vor der SPD, die ein historisch schlechtes Ergebnis holt.
Union und SPD sind zum Erfolg verdammt. Sollte dieses Zweierbündnis scheitern, käme es zu einer finalen Auseinandersetzung mit einem Populismus, der dem Land keinen Segen verspräche.
Prognosen, Hochrechnungen, Einschätzungen: Bei ARD, ZDF, „Welt TV“ und Phoenix zeigt sich die Lage am Abend der Bundestagswahl, wie sie ist: unklar.
Der Bundeskanzler wollte ein ganzes Jahrzehnt prägen. Er hatte dafür einen Plan und eine Vision. Die Wähler aber wollten davon nichts mehr wissen. Wie kam das?
Hessen hat gewählt: Die CDU hat dabei die meisten Bürger von ihrer Politik überzeugen können. Der Ball des Sports bringt bekannte Persönlichkeiten zusammen. Und wer Altkleider spendet, muss manches beachten. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Scholz räumt die Wahlschlappe ein, die SPD fällt auf 16%. Gleichzeitig fordert Parteichef Klingbeil einen personellen und programmatischen Neuanfang. Die Ampel wurde abgewählt, die Partei steht vor einer grundlegenden Neuausrichtung.
Das Ende der Ampelregierung markiert den Übergang in eine neue Zeit, von der noch niemand weiß, was von ihr zu erwarten ist. Am allerwenigsten wissen es die drei Parteien, die in dieser neuen Zeit ums Überleben kämpfen müssen.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz zu seinem Wahlsieg gratuliert. Es sei nun an ihm, die nächste Regierung zu bilden, erklärte Scholz am Wahlabend.
Die ersten Hochrechnungen zeigen mehrere Überraschungen: Obwohl CDU/CSU klarer Wahlsieger sind, landen sie wohl doch unter 30 Prozent und damit schwächer als erwartet.
Die Union gewinnt die Bundestagswahl deutlich. Friedrich Merz hat Kanzlerchancen. Die AfD verdoppelt ihr Ergebnis, die SPD stürzt ab. Ob CDU/CSU eine Mehrheit mit SPD oder Grünen hat, bleibt offen.
Die Parteien haben unterschiedliche Vorstellungen davon, ob Deutschland Kiew Waffen schicken soll. Selbst jene, die für militärische Hilfe sind, unterscheiden sich bei der Wahl der Mittel.
Forscher haben KI-Modelle mit den Fragen des Wahl-O-Maten gefüttert und mit den Positionen der Parteien abgeglichen. Die Ergebnisse sind eindeutig: Alle KI-Sprachmodelle zeigen „eine Präferenz für grüne oder linke Positionen“. Aber woran liegt das?
Scholz zeigt sich im Wahlkampf unbeeindruckt von den schlechten Umfragen. In Potsdam setzt er auf Optimismus, doch die SPD kämpft mit niedrigen Werten – eine Regierungsbeteiligung ist ungewiss.
Kurz vor der Bundestagswahl besprechen wir mit Innenpolitikchef Jasper von Altenbockum und Parlamentsbüroleiter Eckart Lohse die jüngsten Umfragen, Gerüchte und warum Markus Söder um 18:01 Uhr vielleicht doch plötzlich die Grünen mögen könnte.
Auch die letzten Umfragen vor der Wahl lassen einen Sieg der Union erwarten. Unklar bleibt aber, ob es FDP und BSW in den Bundestag schaffen – und ob es für eine schwarz-rote oder schwarz-grüne Mehrheit reicht.