Guten Morgen!
Union und SPD planen bis 2028 zusätzliche Ausgaben von 74 Milliarden Euro für Pflege und Gesundheit. Die vorgeschlagenen Einsparungen entlasten vor allem die GKV.
Auch die SPD scheint mittlerweile zu einem konsequenteren Kurs in der Migrationspolitik bereit zu sein. Es gibt also Anlass zur Hoffnung, dass sich tatsächlich etwas ändert.
Der Industriestrompreis soll kommen, die Klimaschutzverträge sollen bleiben. Und dann ist da noch der „Deutschlandfonds“, der die Wirtschaft voranbringen soll.
Viele regen sich über die SPD-Vorsitzende auf. Doch Saskia Esken erfüllt wichtige Funktionen im komplizierten Gefüge der Sozialdemokraten. Das weiß sogar Friedrich Merz zu schätzen.
Schwarz-Rote Aufgabe +++ Inken Gallner im Gespräch +++ Gastbeitrag von Irene Gerlach zur Familienpolitik +++ Oper „Die wunderbaren Jahre“
In Paris wird über die weitere Unterstützung der Ukraine beraten, bei den Koalitionsverhandlungen gibt es noch viel zu tun. Und die Deutschen sehen Trump kritisch, sind aber auch von ihm fasziniert. Der F.A.Z. Frühdenker
Im Hessischen Landtag kommt es zu einem heftigen Streit über die Rolle der AfD. Der SPD-Abgeordnete Weiß berichtet über üble Beschimpfungen durch Anhänger der AfD. Auch die Milliardenpakete des Bundes verschärfen die Stimmung.
Ganz abschaffen oder nur reformieren? Und falls Letzteres, wie? Die Pläne von Union und SPD zur Zukunft des Gebäudeenergiegesetzes sorgen für Verwirrung.
Am Bärensee werden 270.000 Quadratmeter Fläche für einen Euro den Besitzer wechseln. Das hessische Parlament verabschiedet den Landeshaushalt. Und Tarek Al-Wazir tauscht den Landtag gegen den Bundestag ein. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Für die Hauptverhandlungsgruppe von 19 führenden Politikern von Union und SPD bleibt noch viel zu tun. Einige Papiere der Arbeitsgruppen im Überblick.
Union und SPD wollen eine Versicherung gegen Hochwasser und ähliche Klima-Gefahren. Die Kosten für Hausbesitzer sind allerdings noch offen.
In der Arbeitsgruppe zu Klima und Energie haben die schwarz-roten Unterhändler noch viele Fragen offen gelassen. Ein heißes Eisen ist das Heizungsgesetz. Was steht im Papier?
Union und SPD wollen eine „Zeitenwende in der inneren Sicherheit“. In vielem sind sie sich einig, sogar bei Zurückweisungen. Ein anderer Satz enthält Sprengkraft.
In der Außen- und Sicherheitspolitik haben die schwarz-roten Unterhändler noch Klärungsbedarf: Vom Wehrdienst bis zur Entwicklungshilfe liegen SPD und Union weit auseinander.
Macron empfängt Selenskyj in Paris, Karlsruhe entscheidet über den „Soli“, und die Reisebranche fürchtet den Trump-Effekt. Der F.A.Z. Frühdenker
Im Schloss Bellevue überreicht Bundespräsident Steinmeier Kanzler Olaf Scholz mitsamt dem Kabinett die Entlassungsurkunden. Der SPD-Politiker bleibt mit den Ministern aber vorerst geschäftsführend im Amt. Verfolgen Sie die Zeremonie hier im Livestream.
Die Koalitionsverhandlungen sind nun Chefsache. Wo gibt es noch Streitpunkte, wo schon Einigkeit? Vor den Gesprächen in der 19er-Runde äußern sich Merz, Söder, Klingbeil und Esken. Verfolgen Sie die Pressekonferenz im Livestream.
SPD und Union wollen die Regelungen für das Bürgergeld verschärfen. Wer nicht arbeiten will, soll Leistungen entzogen bekommen. Ist das angemessen? Und vor allem: Wie viel würde sich überhaupt ändern?
Der 21. Bundestag kommt zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette steht vor Gericht. Und die EU verhandelt mit den USA im Zollstreit. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Zehn Tage lang haben die Arbeitsgruppen von CDU, CSU und SPD verhandelt – manche sind im Streit auseinandergegangen. Jetzt muss die Verhandlungsgruppe um die Parteivorsitzenden Kompromisse finden.
Statt sich in einer überholten Politik zu verkämpfen, sollte die SPD begreifen, dass sie sich auch personell erneuern muss. Das bedeutet nicht, dass sie gleich Merz-hörig werden soll.
Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen sind aus Sicht der Union ernüchternd. Die Zweifel in der CDU an der Verhandlungsstrategie wachsen. Und auch die Zweifel an Merz.
An diesem Dienstag kommt der neue Bundestag zusammen. 630 Abgerodnete sind es insgesamt. Wir haben fünf herausgegriffen, die eine besondere Rolle spielen könnten.
CDU-Chef Friedrich Merz wünscht sich für die von ihm angestrebte Regierungskoalition mit der SPD einen anderen Namen als „Groko“. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann brachte den Begriff einer „Einfach-Mal-Machen-Koalition“ ins Spiel.
Die finanzielle Schieflage der Frankfurter Entwicklungsgesellschaft KEG hat ein politisches Nachspiel. Ein Akteneinsichtsausschuss soll die Rolle der SPD-Politikerin Sylvia Weber und anderer Mitglieder des Aufsichtsrats untersuchen.
Während Union und SPD um eine Koalition ringen, entscheidet das Verfassungsgericht über den Solidaritätszuschlag. Das kann teuer werden.
In Berlin müssen die Unterhändler von Union und SPD die Ergebnisse ihrer Beratungen abliefern, in Riad verhandeln die USA mit Russland und der Ukraine über eine Waffenruhe, und in Paris steht Gérard Depardieu wegen Missbrauchsvorwürfen vor Gericht. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die AfD ist längst kein rein ostdeutsches Phänomen mehr. Im Ruhrgebiet erzielt sie Rekordwerte und dringt in einstige SPD-Hochburgen vor. Was treibt diesen Wandel an? Eine Spurensuche.
Die Verhandler der Union und SPD halten sich zu Klimaschutzmaßnahmen bedeckt – aber einige Wahlversprechen sind bereits abgeräumt.
Schwarz-Rot will Milliarden für Rüstung und Infrastruktur ausgeben. An vielen Stellen werden darum die Preise steigen. Und auch manche Entlastung bringt weniger als gedacht.
Die Ampel wollte ein Klimageld einführen, davon will Schwarz-Rot jetzt nichts mehr wissen. Dabei wäre es ein sehr gutes Instrument, um die Bürger für CO2-Einsparungen zu gewinnen.
Grünen-Chef Banaszak bezeichnet die Migrationspläne von Union und SPD als „zum Scheitern verurteilt“. Linken-Chef van Aken sagt, die Vorhaben seien „nicht nur unchristlich, sondern auch rechtswidrig“.
Seit 2015 regiert die SPD in Hamburg mit den Grünen. Nach der Bürgerschaftswahl vor drei Wochen lotete sie auch mit der CDU eine mögliche Zusammenarbeit aus. Nun ist die Entscheidung gefallen.