Hessen ohne Krampf
Die Grünen sind die großen Gewinner in Hessen. Es ist der Partei nicht zu verdenken, wenn sie jetzt ihre politische Dividende sehen will.
Die Grünen sind die großen Gewinner in Hessen. Es ist der Partei nicht zu verdenken, wenn sie jetzt ihre politische Dividende sehen will.
Angela Merkel will 2021 Schluss machen mit der Politik. Als Anzahlung verzichtet sie auf den CDU-Vorsitz. Ihre Partei ist davon nicht sonderlich überrascht. Mancher bemüht sich schon an einer realistischen Chancen-Analyse.
+++ „Besser inne gehalten“ - Kritik Laschets an CDU_Kandidaten +++ Saar-CDU unterstützt offen Kramp-Karrenbauer +++ AfD traut Merz keinen Kurswechsel in der CDU zu +++ Parteiübergreifende Anerkennung für Merkels Verdienste +++ Nahles wehrt sich gegen Personaldebatte in der SPD +++ Alle Entwicklungen im FAZ.NET-Liveblog. +++
Angela Merkel ist eine Kanzlerin auf Abruf – in einem Bündnis, dessen andere Säule, die SPD, immer wieder neue Forderungen stellt. Das sind alles andere als gute Voraussetzungen für eine stabile Regierung.
Die Grünen haben bei der Landtagswahl in Hessen ein rekordverdächtiges Ergebnis erzielt. Was könnte ihre neu gewonnene Stärke für den Wirtschaftsstandort Hessen bedeuten?
Schonungslos analysiert die Bundeskanzlerin die desolate Lage der Union. Nach der „Zäsur“ in Hessen soll „alles auf den Prüfstand“. Sie will ihr Amt als CDU-Vorsitzende im Dezember abgeben. Und in drei Jahren soll mit der Politik ganz Schluss sein.
Digitalisierung ist eines der Spezialgebiete von Bijan Kaffenberger, der durch den offensiven Umgang mit seinem Tourette-Syndrom im Internet bekannt wurde. Der Sozialdemokrat, Volkswirt und Finanzfachmann ist im Raum Darmstadt verwurzelt.
Da waren es schon drei: Neben Friedrich Merz haben auch Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn ihre Kandidatur für den CDU-Parteivorsitz angekündigt. Bleibt es bei den drei Namen? Ein erster Überblick.
Der Abwärtssog in den Ländern macht auch die SPD nervös. Deren Präsidium verlangt von der Union eine schnelle Lösung interner Konflikte und einen präzisen Fahrplan für die weitere Regierungsarbeit.
In den hohen Verlusten von SPD und CDU sehen die europäischen Medien ein verheerendes Signal mit Auswirkungen weit über Hessen hinaus. Die Kanzlerin und ihre Politik sei „im freien Fall“.
Unter den hessischen Politikern löst Merkels Verzicht auf den CDU-Parteivorsitz ganz unterschiedliche Reaktionen aus. Für manche sei sogar ein Ende der großen Koalition in Sicht.
Nach der Wahl in Hessen ist die Mehrheit von CDU und Grünen denkbar knapp. Eine Koalition mit der FDP ist aber von Anfang an aussichtslos. Derweil gibt es eine interessante Personalie beim Landtagsneuling AfD.
Der Streit um die Homöopathie ist heftig wie nie. Die Kritik an den Globuli beherrscht die Debatte, Homöopathen raunen von einer Verschwörung. Nur die Patienten bleiben unbeeindruckt – und kaufen wieder mehr Kügelchen. Woran liegt’s?
Die CDU bleibt am stärksten in Osthessen. Doch verliert sie dort auch stark, während die AfD deutlich zulegt. Dass die Grünen erstmals Direktmandate gewonnen haben, bezeugt ihre Stärke in den Großstädten. Aber nicht unbedingt die Bekanntheit der Sieger.
Mit dem Verzicht auf den CDU-Parteivorsitz erkennt Angela Merkel die Tatsache an, dass eine „Rückkehr zur Sachpolitik“ das Vertrauen der Wähler kaum wiedergewinnen wird. Das erhöht den Druck auf die SPD noch mehr.
Die SPD-Vorsitzende sagte, dafür brauche es mehr Verbindlichkeit und einen „klaren Fahrplan“. Bei den Landtagswahlen in Hessen fuhr die SPD ein historisch schlechtes Ergebnis ein.
Bei den Wahlen in Hessen erreicht die schwarz-grüne Koalition ganz knapp eine Mehrheit. Möglich sind aber auch andere Bündnisse. SPD und CDU müssen starke Verluste hinnehmen – und beraten nun über Konsequenzen.
Politik wird wieder spannender. Deshalb muss der Wähler nicht traurig sein, wenn als Erbe zu vieler „großer“ Koalitionen hessische Verhältnisse auf ganz Deutschland zukommen.
Führende Ökonomen warnen vor einem Stillstand in Berlin nach der Hessenwahl. Die fragile Lage der EU und drängende Probleme im Inland erlaubten keinen Aufschub.
Nichts Genaues weiß man nicht. Das war bei Wahlen in Hessen schon immer so. Dabei steht doch früh fest, wer feiern darf und wer nicht. Denkste! Am Ende gibt es anscheinend fast nur Verlierer. Ein denkwürdiger Abend.
Wie in Bayern haben auch in Hessen die CDU und SPD massiv an Stimmen einbüßen müssen. Merkel stellt sich nun dem schwindenden Rückhalt in Berlin. Was sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.
Erst nach 1.30 Uhr hat der Landeswahlleiter das vorläufige Endergebnis der Hessen-Wahl verkünden können. CDU und Grüne kommen demnach auf 69 Sitze. Diese Zahl ist nötig, um eine Mehrheit im Landtag zu bilden.
CDU und SPD wurden bei der Landtagswahl von den Wählerinnen und Wählern abgestraft. Auch wenn die Christdemokraten stärkste Kraft geworden sind, verlor die Partei zweistellig. Das wirft auch Fragen auf die Bundespolitik auf.
Dass das Wahlergebnis in Hessen viel mit „Berlin“ zu tun hat, ist unübersehbar. Dennoch machen es sich die hessischen Akteure vielleicht doch etwas zu einfach, wenn sie eine gigantische Groko-Gruselkulisse aufbauen. Ein Kommentar.
Die Spitzenkandidaten von CDU und SPD, Volker Bouffier und Thorsten Schäfer-Gümbel, haben viel getan, um vom Bundestrend ihrer Parteien nicht nach unten gezogen zu werden. Es hat nichts genutzt. Drohen jetzt „hessische Verhältnisse“?
Im Frankfurter Römer haben viele Gründe zum Feiern. Schwarze und Grüne rücken nicht nur in der Gunst der Wähler immer enger zusammen.
In Hessen haben die Wähler CDU und SPD abgestraft. Die AfD zieht erstmals mit einem zweistelligen Ergebnis in den Landtag ein. Die Grünen sind auf Augenhöhe mit den Sozialdemokraten. Alle Ergebnisse im Überblick.
Das Wahldebakel der Hessen-SPD erhöht den Druck auf Parteichefin Nahles. Bis Montag will sie einen Fahrplan vorlegen, der die große Koalition retten soll. Denn Neuwahlen kann sich die SPD nicht leisten.
Den Grünen ist der Erfolg zugeflogen, die CDU wurde abgestraft. Die tragischste Figur dieser Wahl ist SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel. F.A.Z.-Herausgeber Werner D'Inka über den Ausgang der Hessen-Wahl.
Nach dem Debakel in Hessen fordern erste SPD-Politiker drastische Veränderungen in der großen Koalition. Wenn sich nicht „grundlegend“ etwas verändere, könne die SPD nicht in der Koalition bleiben, sagte der Bundestagsabgeordnete Lauterbach FAZ.NET.
Wie soll es mit der SPD nach dieser Niederlage weitergehen? Opposition im Bund, und damit Neuwahlen, sind für sie vorläufig keine Optionen. Es sei denn, die Parteilinke übernimmt vollends das Ruder.
Es wäre ein Fehler, wenn Angela Merkel noch einmal für den CDU-Parteivorsitz kandidierte. Doch hört die Kanzlerin die Signale?
Der SPD-Spitzenkandidat ist enttäuscht vom Ausgang der Hessenwahl und gab auch der Bundespartei Mitschuld an dem Wahldebakel.
Bei der Landtagswahl in Hessen wird laut erster Prognosen die CDU trotz großer Verluste erneut stärkste Kraft. Die SPD und die Grünen liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei - dabei erleiden die Sozialdemokraten massive Verluste, die Grünen erzielen ein Rekordergebnis.
Bei der Landtagswahl in Hessen wird laut erster Prognosen die CDU trotz großer Verluste erneut stärkste Kraft. Die SPD und die Grünen liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei - dabei erleiden die Sozialdemokraten massive Verluste, die Grünen erzielen ein Rekordergebnis.
Bei der Landtagswahl in Hessen wurde die CDU stärkste Kraft, die Grünen legten stark zu und kamen auf rund 20 Prozent.