Drohung? Welche Drohung?
Die Union kann den Sozialdemokraten nicht drohen – weil sie die Koalition unbedingt retten und Angela Merkel Kanzlerin bleiben möchte.
Die Union kann den Sozialdemokraten nicht drohen – weil sie die Koalition unbedingt retten und Angela Merkel Kanzlerin bleiben möchte.
Vor dem Parteitag am Wochenende hat das erweiterte SPD-Präsidium einen Leitantrag entworfen – und verzichtet darin auf harte Bedingungen für die Fortsetzung der Koalition, heißt es aus Parteikreisen.
Migranten, die die deutsche Sprache nicht erlernen wollen, sollten bestraft werden. Das verstößt gegen die Landesverfassung, urteilt das höchste Gericht in München.
Die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer droht von Afghanistan aus: Die Grundrente kommt nur, wenn die SPD zur Koalition steht. Dahinter könnte mehr stecken als ein Rentenstreit.
Trotz einiger Vorbehalte investiert die Gemeinde Walluf weiterhin in die Neugestaltung des Rheinufers. Ein Teil der Arbeiten ist jedoch auf das Frühjahr 2020 verschoben worden.
Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans waren die Kandidaten von Kevin Kühnert. Wächst nun sein Einfluss in der SPD? Der mitunter harmlos wirkende Juso-Chef ist sich seiner Macht durchaus bewusst.
Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans treffen das erweiterte SPD-Präsidium. Führende Vertreter der Partei warnen vor einem Austritt aus der großen Koalition.
Die Staats- und Regierungschefs der Nato-Mitglieder reden über Syrien, Greta Thunberg erreicht europäischen Boden – und in der SPD wird getüftelt. Wo es heute sonst noch spannend wird, steht im F.A.Z. Sprinter.
Die designierte SPD-Parteivorsitzende ist selbst in ihrem baden-württembergischen Landesverband nicht nur wohlgelitten. Ausgerechnet in der Position, mit der Esken für sich wirbt, ging sie damals einigen ziemlich auf die Nerven.
Sawsan Chebli hat eine Morddrohung veröffentlicht, die sie nach eigenen Angaben erhalten hat. In dem Schreiben wird sie aufs Übelste rassistisch beleidigt und mit dem Tode bedroht. Sie stehe auf einer „Todesliste“, heißt es darin.
Nach dem Landesparteitag der Hamburger SPD ging es noch schnell auf eine Kaninchenschau: Im Interview spricht der Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs über Riesenrammler, Termine im Wahlkampf und Twitter.
Da die SPD sich gerade selbst vernichtet, zeigt die ARD die Dokumentation zur Stunde: In „Die Notregierung“ zeichnet Stephan Lamby das Bild einer Koalition, die zwar Erfolge hat, daran aber zugrunde geht.
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat sich dazu bereit erklärt, mit der Union über eine Zusammenarbeit zu sprechen, sollte die Groko auseinanderbrechen.
Die Koalition hat Führungswechsel in CSU und CDU überstanden. Der in der SPD ist aber die größte Herausforderung. Wie geht es nun weiter mit dem Bündnis?
Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Verantwortliche des Awo-Kreisverbands wegen Betruges und Untreue. Nun haben gleich mehrere SPD-Politiker Konsequenzen aus der Affäre gezogen.
Sollten die designierten SPD-Vorsitzenden die Groko verlassen wollen, plädiert Merz dafür, ohne sie weiterzuregieren. Auch wenn dieser Schritt Risiken berge.
Eine Minderheitsregierung aus Linken, Grünen und SPD wird in Thüringen immer wahrscheinlicher. Die Parteispitzen bekundeten nun ihren Willen dazu. Das letzte Wort haben aber andere.
Rücktritt fordern? Auf Aufklärung warten? So reagieren F.A.Z.-Leser auf die Kita-Affäre um den Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann.
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer kehrt zurück nach Mainz. Kanzlerin Angela Merkel will den Koalitionsvertrag mit der SPD weiterhin nicht neu verhandeln.
Zwei Frankfurter Awo-Ortsverbände wehren sich gegen den Druck aus dem Bundesverband. Dieser hatte weitreichende Forderungen gestellt und heftige Kritik geübt.
Eine Richtungsfindung am deutschen Aktienmarkt dürfte in der neuen Handelswoche schwieriger werden. Das bislang erzielte Jahresplus im Dax liegt schon teils deutlich über den Schätzungen vieler Analysten. Vieles spricht nun für größere Schwankungen.
Im Alten Rathaus in Göttingen liest der frühere Innenminister Thomas de Maizière aus seinem Buch übers Regieren. Ein paar Meter weiter sitzen zwei Autonome, die das verhindern wollten. Im Namen der Revolution.
Der Union mag der Koalitionspartner abhanden kommen, aber ihr bietet sich auch eine große Chance: Sie kann sich als Partei der Sozialen Marktwirtschaft wieder entdecken.
Unter Umständen erleben wir in diesen Tagen den endgültigen Zerfall der SPD. Wenigstens gab es zuvor keinen Vorsitzenden, der schon vor seiner Wahl derart an der eigenen Selbstdemontage arbeitete wie Esken und Walter-Borjans bei ihrem ersten gemeinsamen Talkshow-Auftritt.
Die SPD setzt das innenpolitische Mega-Thema der Woche, in Madrid startet die UN-Klimakonferenz – sie will nicht nur Greta Thunberg einen gebührenden Empfang bereiten. Alles Wichtige im F.A.Z.-Sprinter.
Die Reaktionen aus Wiesbaden auf die künftige SPD-Bundesspitze fielen erwartungsgemäß aus. Und ob es in Frankfurt zu Fahrverboten kommt, entscheidet sich nun vor Gericht. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Während der frühere SPD-Vorsitzende Lafontaine den Ausstieg aus der Groko empfiehlt, mehren sich die moderaten Stimmen aus der Partei. Esken und Walter-Borjans bestehen aber auf Nachverhandlungen – sehr zum Ärger einiger CDU-Politiker.
Ein „Raus“ sei für die Wirtschaft besser als ein „teures Weiter-so“ glaubt der Verband der Familienunternehmer. Auch der Präsident des Ifo-Instituts meint, dass ein Ende der Groko „für die Wirtschaftsentwicklung kein Nachteil“ sein müsse.
In der Vergangenheit stellte die SPD Kanzler und Vorsitzende. Sie waren Staatsmänner. Das ist Geschichte.
Dank zwei SPD-Politikerinnen wird wieder über eine Frauenquote für Unternehmensvorstände diskutiert. Doch ob sie die grundlegenden Probleme lösen kann, ist zu bezweifeln.
Nach dem dramatischen Ausgang des Rennens um den SPD-Vorsitz ist klar: Die Zeit des „Olaf will es so“ ist vorbei. Selbst wenn Scholz Minister bleiben sollte.
Mit Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans wird es keine neue Morgenröte für die Sozialdemokraten geben. Und die Koalition steht bis auf weiteres vor dem Abgrund.
Die Entscheidung der SPD-Basis für Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken mache den Weg zurück zur Sacharbeit frei, so die CDU-Parteivorsitzende. Die AfD sagt, sie sei auf Neuwahlen vorbereitet.
Der Frankfurter Oberbürgermeister agiert im Umgang mit der Awo-Affäre unglaubwürdig. Eine Analyse der Ursachen.
Für Bundesaußenminister Maas sind die EU-Ausgaben für Landwirtschaft nicht mehr unantastbar – anders als für Frankreichs Präsident Macron. Dissens besteht auch auf dem Westbalkan.
Die SPD wird künftig von einer Doppelspitze geführt, die eine Fortsetzung des Regierungsbündnisses mit der Union unter Kanzlerin Angela Merkel infrage stellt.