Wahlkampf ohne Bürgerkontakt
Die Bürger überzeugen, ohne ihnen persönlich zu begegnen, geht das? Im hessischen Walluf kämpfen zwei parteilose Kandidaten mit den Widrigkeiten der Corona-Krise.
Die Bürger überzeugen, ohne ihnen persönlich zu begegnen, geht das? Im hessischen Walluf kämpfen zwei parteilose Kandidaten mit den Widrigkeiten der Corona-Krise.
Mehr Alte, weniger Junge: Das Rentensystem kommt unter Druck. Eine Kommission von Experten hat jetzt eine Lösung geliefert – oder jedenfalls fast.
Der Arzt und ehemalige Politiker Wolfgang Wodarg hält die Maßnahmen in der Corona-Krise für Panikmache. Seine Thesen werden millionenfach geklickt. Fachleute sprechen von gefährlichen Fake News.
In Krisenzeiten schlägt die Stunde der Exekutive. Deshalb steht jetzt wieder Angela Merkel im Mittelpunkt. Nur Markus Söder hält da noch mit.
Die Berliner weigern sich großflächig, freiwillig auf Abstand zu bleiben. Das liegt auch am Unwillen des Regierenden Bürgermeisters, Entscheidungen zu treffen. Die könnte ihm am Sonntag abgenommen werden.
Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann will sich endgültig von dem Verdacht eines Dienstvergehens befreien: Er beantragt ein Disziplinarverfahren gegen sich selbst.
Nach Bayern wollen weitere Bundesländer die Maßnahmen gegen Corona verschärfen. So sollen in Rheinland-Pfalz und Hessen Menschenansammlungen mit mehr als fünf Personen verboten werden, in Baden-Württemberg liegt die Obergrenze bei drei.
Gerichtsverfahren dürfen nicht einfach ausgesetzt werden. Die Politik sucht nach einer Lösung in Zeit der Corona-Epidemie. Diktieren Krisen jetzt das Recht?
Saisonarbeiter aus Rumänien und Polen haben Schwierigkeiten bei der Einreise. Ministerin Klöckner erwägt jetzt sogar Sonderflüge. Einige Landwirte werden selbst kreativ.
Die Ansage der Bundesregierung war deutlich. Trotzdem dürfen in manchen Bundesländern Kinder noch auf Spielplätzen spielen, in anderen müssen dagegen sogar Friseursalons schließen. Ein Überblick.
Ein Ende des „Shutdowns“ ist nicht absehbar: Bei Sandra Maischberger diskutieren Mediziner, ob das Coronavirus als Gefahr für Junge verharmlost wurde und ob die Zahl der Infizierten eigentlich mehr als sieben Mal so hoch sein könnte.
Am Ende war sogar der Sieger maßlos überrascht. Am 18. März 1990 wählten die DDR-Bürger D-Mark und Wohlstand. Umfragen hatten der SPD den Sieg vorhergesagt, doch das war ein Missverständnis.
Im März 1970 reist Bundeskanzler Willy Brandt zum ersten deutsch-deutschen Gipfeltreffen nach Erfurt. Mit dabei: der BND. Doch die Informationen aus Pullach über die Lage in der DDR sind oft widersprüchlich. Ein Gastbeitrag.
Die neue SPD-Spitze wollte alles anders machen. Nach 100 Tagen im Amt wird klar: Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans suchen noch Anschluss, die Groko besteht weiterhin und für die Kanzlerkandidatur sind andere im Gespräch.
Das Land Berlin will seine Krankenhäuser entlasten und eine Art Lazarett auf dem Messegelände einrichten. Der Plan scheint allerdings noch nicht mit allen öffentlichen Stellen abgesprochen zu sein.
Die Pläne der SPD zur Verschärfung der Vorgaben für eine Frauenquote stoßen auf Kritik - insbesondere aus den Reihen des Koalitionspartners.
Der Kapp-Putsch jährt sich in diesen Tagen zum hundertsten Mal. Der rechtsradikale versuchte Staatsstreich vom März 1920 stürzte die noch junge deutsche Republik in ihre bis dahin schwerste Krise. Das Trauma ist bis heute zu spüren.
Die CSU ließ auch bei dieser Kommunalwahl nichts anbrennen. Auffällig ist das schwache Abschneiden ihres derzeit größten Konkurrenten.
Die Grünen in Frankfurt schalten sich in den Streit zwischen CDU und SPD über den Umgang mit Rassismus und Rechtsextremismus ein. Sie fordern ihre Koalitionspartner auf, mit dem „Foulspiel“ aufzuhören.
Bisher riet die Bundesregierung nur von Reisen in stark vom Coronavirus betroffene Länder ab. Jetzt wird die Empfehlung ausgeweitet. Der Grund: Es wird immer schwieriger, zurückzukommen. Zugleich vollzieht Tui einen drastischen Schritt.
Händeschütteln verboten! Wir zeigen Ihnen alternative Begrüßungen. Trickbetrüger nutzen die Corona-Krise aus. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Das öffentliche Leben in Bayern wird wegen des Coronavirus immer weiter eingeschränkt – doch bei den Kommunalwahlen gab es vielerorts eine höhere Wahlbeteiligung.
Schwalbach im Taunus hat einen neuen Bürgermeister. Alexander Immisch (SPD) ist in einer Stichwahl zum Rathauschef gewählt worden.
Eigentlich sollten die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen am Montag beginnen. Doch um die Kräfte im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus zu bündeln, sollen die Gespräche erst in zwei Wochen starten.
Die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig hält die jetzt getroffene Entscheidung, kulturelle Institutionen zu schließen, für unvermeidbar. Sie empfiehlt das gute Buch. Und regt einen speziellen Hilfsfonds an.
Nach einigem Zögern legt der Senat die Hauptstadt still – Clubs, Kneipen und Kinos bleiben ab sofort zu. Für Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen müssen Anwesenheitslisten geführt werden.
Die Stimmung im Rathaus Römer ist schlecht. Die Frankfurter Integrationsdezernentin Sylvia Weber (SPD) wirft der CDU-Fraktion „zynisches und populistisches Verhalten“ vor. Die CDU weist das allerdings zurück.
Fast alle Bundesländer ergreifen nun drastische Maßnahmen gegen das Coronavirus. Zwölf Bundesländer schließen flächendeckend, Sachsen und Hessen setzen die Schulpflicht aus, Brandenburg den regulären Unterricht. Abiturienten sollen keine Nachteile erleiden.
In einem Drittel der europäischen Länder schließen Schulen und Kindergärten. Auch in Deutschland haben sich die Kultusminister schon auf Regelungen für diesen Fall geeinigt. Den Anfang könnte Baden-Württemberg am Freitag machen.
Der FDP-Abgeordnete Hagen Reinhold zeigte nach einer Österreich-Reise Symptome und wurde daraufhin positiv auf das Coronavirus getestet. Seine Mitarbeiter sind inzwischen in Quarantäne. Für den Bundestag gelten nun Vorsichtmaßnahmen.
Merkel und Spahn bemühen sich in der Viruskrise um einen besonnenen Aufritt. Die FDP wirft der Kanzlerin Panikmache vor. Ihre Bemerkung zur weiteren Ausbreitung des Virus sei „ähnlich tollpatschig“ wie eine ihrer Aussagen während der Flüchtlingskrise.
Führende deutsche Wirtschaftswissenschaftler schreiben Wachstum für dieses Jahr ab – und fordern mehr staatliche Hilfe für die Unternehmen.
Die Koalition will Flüchtlingskinder aus griechischen Lagern nach Deutschland holen. Über die Zahl der Betroffenen sind sich Berlin und Athen aber uneins.
Der SPD-Landesvorstand fasst einen einstimmigen Beschluss: Die Sozialdemokraten setzen in Hamburg nach Sondierungen mit CDU und Grünen auf Altbewährtes.
Die Kanzlerin pfeift zwei Minister zurück: Gerd Müller (CSU) und Hubertus Heil (SPD) wollten am Dienstag eigentlich ein neues Lieferkettengesetz vorstellen. Daraus wird nun doch nichts. Zuvor gab es offenbar eine peinliche Panne.
Wegen des Coronavirus wird erstmals ein Spiel der Fußball-Bundesliga ohne Zuschauer ausgetragen. Nicht nur beim Rheinderby von Gladbach und Köln sind keine Fans zugelassen, auch weitere Partien und ein Länderspiel sind betroffen.