Heftiger Streit um Steuererhöhungen in Wiesbaden
Die Einnahmequellen in Wiesbaden sprudeln, aber Steuern und Gebühren sollen steigen. Die Opposition ist höchst unzufrieden
Die Einnahmequellen in Wiesbaden sprudeln, aber Steuern und Gebühren sollen steigen. Die Opposition ist höchst unzufrieden
Die hessischen Grünen üben scharfe Kritik an der Koalitiionsvereinbarung von CDU und SPD. Sie sagen Nachverhandlungen und Dauerstreit voraus
In Hessen wollen CDU und SPD mit ihrem Koalitionsvertrag die gesellschaftliche Mehrheit stärken und Wolodymyr Selenskyj besucht überraschend den US-Sützpunkt in Wiesbaden. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die CDU übernimmt in der nächsten Hessischen Landesregierung die Verantwortung für die Umweltpolitik, die SPD bekommt ein Superministerium. Die Herausforderungen könnten größer nicht sein.
Künftig sollen in Deutschland jährlich 100 Imame ausgebildet werden. Darauf hat sich das Bundesinnenministerium mit dem türkischen Moscheenverband DITIB geeinigt.
Europaparlament und Ministerrat nehmen die Unternehmen in die Pflicht. Sie sollen auf der gesamten Welt Kinder- und Zwangsarbeit verhindern. Aus der Wirtschaft kommt heftige Kritik.
Nach der hessischen Landtagswahl vor zwei Monaten hat sich die CDU gegen ein Bündnis mit den Grünen und für Koalitionsverhandlungen mit der SPD entschieden. Die beiden Parteien haben sich nun auf einen gemeinsamen Koalitionsvertrag verständigt.
Von einer Bundesregierung, die vor allem die Angst vor Neuwahlen noch zusammenhält, mag kein großer Wurf zu erwarten sein. Doch was SPD, Grüne und FDP vorgelegt haben, ist der Lage nicht angemessen.
Der Autozulieferer steht vor schmerzhaften Eingriffen. Jetzt beschließt der Aufsichtsrat eine neue Top-Personalie – auch auf Druck des mächtigen Großaktionärs.
Ein Umzug aufs Land gefällig? Die Gemeinde Heidenrod beginnt jetzt mit der Erschließung eines großen Neubaugebiets und hofft auf viele Neubürger
Die Spitzen der Ampelkoalition haben sich darauf geeinigt, „was wir uns leisten können und was nicht“. An drei Zielen will die Regierung festhalten.
Die Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP hat sich auf eine Lösung für den Bundeshaushalt im nächsten Jahr geeinigt. In seiner Regierungserklärung zum EU-Gipfel dürfte Bundeskanzler Olaf Scholz auch darauf eingehen.
In Mainz schwelt seit Wochen die Affäre um den Berschwerdebrief der Staatssekretärin Heike Raab (SPD) an den SWR. Die Funkhauschefin Ulla Fiebig sagt nun, ihr Sender halte Abstand zur Landesregierung.
In der letzten Plenarsitzung der Wahlperiode hat der Hessische Landtag eine Gesetzesnovelle zur Überwachung mutmaßlicher Extremisten verabschiedet.
Selbst wenn der Haushaltsstreit zwischen SPD, FDP und Grünen bald vorbei ist: Der Schaden ist längst angerichtet. Noch nie passte eine Koalition so schlecht zusammen.
An diesem Samstag sollen CDU und SPD die neue hessische Regierungskoalition beschließen. Aber bis es soweit ist, müssen noch einige Hürden überwunden werden.
Weil man sich noch Hilfen von der neuen Landesregierung erhofft, hat der Kreistag in Darmstadt-Dieburg die Etatberatung verschoben. Denn das Regierungspräsidium hatte das geplante Defizit schon beanstandet.
Bürgermeister in Hessen können zwar direkt gewählt werden, aber wenig entscheiden. Darum sollte die neue Koalition aus CDU und SPD die Gemeindeordnung reformieren – und sich einen Nachbarn zum Vorbild nehmen.
Wenn alles Soziale unter Bestandsschutz gestellt wird, ist das Zurechtstutzen des Haushalts besonders schwer. Dabei ist eine große Lösung gefragt. Sonst droht bald der nächste Etatkonflikt.
Der russische Eroberungskrieg ist keine neue Notlage, sondern eher schon eine Daueraufgabe. Der Umgang der SPD-geführten Ampel damit bleibt voller Widersprüche.
Die Kanzlerpartei hat sich in Trotz eingemauert. An echten Erkenntnissen hat die Mehrheit kein Interesse. So wird das schwer mit der Wiederwahl. Allein die Kehrtwende in der Russlandpolitik lässt hoffen.
Ein schlechtes Jahr geht für die SPD zu Ende. Die Umfragewerte sind im Keller. Doch auf dem Parteitag feiert die Partei ihren angeschlagenen Kanzler und scheut die Selbstkritik.
Führende SPD-Vertreter äußern sich auf dem Parteitag selbstkritisch zur früheren Russlandpolitik. Die Delegierten korrigieren den bisherigen außenpolitischen Kurs und sprechen sich für eine Führungsrolle Deutschlands aus.
Die SPD stärkt Kanzler Scholz in den Haushaltsverhandlungen den Rücken. Um die Ukraine weiterhin unterstützen zu können, müssten die Spielräume beim Haushalt genutzt werden, beschlossen die Delegierten einstimmig. Finanzminister Lindner reagiert prompt.
Olaf Scholz spricht in Berlin ausnahmsweise ohne Redemanuskript. Er weiß genau, wie man hier am einfachsten den lautesten Beifall bekommt. Und auch, welche Worte es zu vermeiden gilt.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat in den Verhandlungen zur Lösung des Haushaltsstreits Kürzungen im Sozialbereich kategorisch abgelehnt: "Es wird in einer solchen Situation keinen Abbau des Sozialstaats in Deutschland geben", sagte er auf dem SPD-Parteitag in Berlin.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat zu einem langen Atem bei der deutschen Unterstützung für die Ukraine aufgerufen. "Dieser Krieg ist wahrscheinlich so schnell nicht vorbei", sagte Scholz auf dem SPD-Bundesparteitag in Berlin. Daher sei wichtig, "dass wir lange in der Lage sind, das zu tun was notwendig ist", nämlich "die Ukraine weiter in ihrem Verteidigungskampf zu unterstützen".
Der Bundeskanzler zeigt sich auf dem Bundesparteitag der SPD optimistisch, die Haushaltskrise zu bewältigen. Seine Regierung habe schon viel für Menschen mit kleinen Einkommen getan. Verfolgen Sie die Rede im Livestream.
In der SPD wächst der Unmut über das Verhalten der FDP in der Haushaltskrise. Niedersachsens Ministerpräsident attestiert der Partei „ein ungeklärtes Verhältnis zu der Regierung“.
Die Frage, wo die Städtischen Bühnen in Frankfurt neu gebaut werden sollen, wird im Kulturausschuss kontrovers diskutiert. Am Ende gibt es eine klare Mehrheit für eine Variante.
Wer bremst, verliert: Beim SPD-Parteitag gibt es für die Delegierten vornehmlich ein Thema. Auch die beiden Vorsitzenden setzen auf Kritik. Ihrer Wiederwahl schadet das nicht – im Gegenteil.
Die SPD attackiert die Schuldenregel im Grundgesetz als Wohlfahrtsbremse. So wirbt sie für eine Lockerung – und einen neuen Investitionsfonds.
Hat sich vielleicht die Zeit gewandelt? Das könnte sich auch die SPD mit Blick auf ihre auf Bahnsteigen frierende Klientel fragen. Das Volk bleibt zurück.
Drei Tage saßen die Innenminister der Länder in Berlin zusammen. Im Kampf gegen den Antisemitismus sind sie sich einig.
Auf dem SPD-Bundesparteitag werden die Vorsitzenden Klingbeil und Esken wiedergewählt. Klingbeil teilt heftig gegen die Union aus – und noch heftiger gegen die AfD.