Ein italienischer Sommer
Endlich wird in Italien wieder über Touristenhorden und ungebärdige Ausländer geklagt, trotz der Waldbrände in Sizilien. Nach den Pandemiejahren tut das gut.
Endlich wird in Italien wieder über Touristenhorden und ungebärdige Ausländer geklagt, trotz der Waldbrände in Sizilien. Nach den Pandemiejahren tut das gut.
Dutzende Feuer wüteten in den vergangenen Tagen im Süden Italiens, vier Menschen kamen ums Leben. Als Hauptursache wird Brandstiftung vermutet – die Täter erhoffen sich häufig Geld von der Versicherung.
Hohe Temperaturen und starker Wind haben in mehreren Ländern im Mittelmeerraum Waldbrände befördert. Auf Sizilien kamen drei Menschen ums Leben, in Griechenland wurden zwei Leichen gefunden – und in Portugal wurden Einsatzkräfte verletzt.
Am Montag wurden auf Sizilien fast 48 Grad Celcius erreicht. Die Gefahr, dass es zu weiteren Bränden kommt, wird als sehr hoch eingeschätzt. Auch die Brände auf der griechischen Ferieninsel Rhodos sind noch nicht unter Kontrolle.
Mehr als fünf Tonnen Kokain konnten nach einer Umladeaktion vor der Küste Siziliens beschlagnahmt werden. Es ist der bisher größte Schlag gegen den internationalen Rauschgiftschmuggel im Mittelmeer.
Gesundheitsminister Lauterbach glaubt, dass der Klimawandel die „südeuropäischen Urlaubsziele zerstört“. In Italien reagiert man irritiert auf diese Befürchtung.
Am Wochenende schwitzt Europa unter einer nie dagewesenen Gluthitze – laut Esa könnte ein Rekord gebrochen werden. In Griechenland haben die Behörden nun reagiert.
Griechisches Erbe: Archäologen untersuchen das Ruinenfeld von Selinunt auf Sizilien. Ihre Funde werfen neues Licht auf den 2500 Jahre alten Kult der Stadt.
Wer mit der Bahn in die Ferien fährt, braucht kein Kerosin, aber viel Zeit. Das wäre doch einen Bonus wert. Doch schon die Buchung kann zum Ärgernis werden.
Der französische Schriftsteller Yves Ravey überzeugte mit „Die Abfindung“. Nun legt er nach – und macht Urlaub mit Todesfolge auf Sizilien.
Die italienische Regierung unternimmt einen neuen Anlauf, um Sizilien mit dem Festland zu verbinden. Sie will für mehr als 13 Milliarden Euro die größte Schrägseilbrücke der Welt bauen – und denkt schon über den Namen nach.
Diesmal friedlich und nur auf Zeit: Der Louvre entleiht auf einen Schlag sechzig herausragende Gemälde und Kartons aus dem neapolitanischen Museum de Capodimonte und integriert sie in seine eigene Sammlung.
Öffentliche Trauerarbeit: Das Rote Kreuz in Sizilien hilft dabei, aus dem Mittelmeer geborgene Leichen von Migranten zu identifizieren. Das ist für die Hinterbliebenen von existentieller Bedeutung.
Italiens Wähler haben am Wochenende das Mitte-rechts-Bündnis ihrer Ministerpräsidentin weiter gestärkt. Meloni konnten auch die eigenen Widersprüche nichts anhaben.
Nach dem Abitur genießt Leonidas das Leben - in vollen Zügen. Er ist mit seinem Interrail-Ticket losgezogen, das ihn von Brandenburg über Sizilien bis zu den Pyrenäen geführt hat.
Nach einem Ausbruch des Vulkans Ätna auf der italienischen Mittelmeerinsel Sizilien ist der nahegelegene Flughafen von Catania geschlossen worden. Der Betrieb sei solange ausgesetzt, bis wieder Sicherheit herrsche.
Rund 70 Pakete, sorgfältig gegen Feuchtigkeit versiegelt, schwammen auf dem Meer östlich von Sizilien. Die Bündel wurden von Fischernetzen zusammengehalten, versehen mit Leuchtsignalen, um vermutlich später geborgen zu werden.
Mit einer Länge von 3666 Metern soll die geplante Brücke von Kalabrien nach Sizilien führen. Vize-Regierungschef Matteo Salvini nennt noch weitere Details des Megaprojekts.
Im kommenden Jahr soll mit dem Bau einer Brücke über die Straße von Messina begonnen werden. Sie soll Sizilien mit dem italienischen Festland verbinden. An dem Vorhaben gibt es viel Kritik.
Ein versprengter Vorposten Italiens kurz vor Tunesien: Auf der winzigen Vulkaninsel Pantelleria kann man sich leicht verlieren – und ebenso leicht wiederfinden.
Der italienische Energieerzeuger Enel will in Sizilien Europas größte Produktionsanlage von Solarpanels errichten. Die Unabhängigkeit von China ist das Ziel.
Der italienische Konzern Enel will Europas größte Produktion von Solarzellen aufbauen. Die EU fördert das. Einen Versuch ist es wert.
Nur sieben Prozent Steuern auf alles? Italien macht Ihnen ein verführerisches Angebot – Sie sollten es dennoch ablehnen. Wer auswandern möchte, sollte diese sechs Hürden im Blick haben.
Es gibt gewisse Weine, die braucht man nur zu kosten, damit sie eine Sehnsucht auslösen. Zum Beispiel nach dem Markt von Siracusa. Die Kolumne Reiner Wein.
Seit der Verhaftung des italienischen Mafiabosses Matteo Messina Denaro wird immer klarer, dass er über erstaunliche Verbindungen in die Wirtschaft verfügte. Ein Teil des Bürgertums auf Sizilien hat ihn offenbar geschützt.
Matteo Messina Denaro lebte jahrelang unbehelligt in einer sizilianischen Kleinstadt. Denn im Zeitalter sozialer Medien kann sich auch die Cosa Nostra nicht ganz aus der Öffentlichkeit zurückziehen.
Nach dreißig Jahren im Versteck: Sizilien feiert die Festnahme von Matteo Messina Denaro
Der russische Konzern verkauft Italiens größte Anlage zur Herstellung von Benzin und Diesel an Investoren aus Israel. Grund sind die EU-Sanktionen. Die italienische Regierung ist erleichtert.
Erstmals seit rund einem Monat hat wieder ein Seenotrettungsschiff einen italienischen Hafen angefahren. Die 33 Menschen an Bord konnten zuvor auf dem zentralen Mittelmeer gerettet werden.
Siziliens Weinwirtschaft erlebt einen Aufschwung, besonders am Ätna. Kann der Rebensaft der Insel dabei helfen, den ewigen Rückstand auf den Norden Italiens aufzuholen?
Die italienische Regierung sucht einen Käufer für die Tochtergesellschaft des russischen Ölkonzerns Lukoil. Zuvor sollen aber die Energieversorgung und Jobs gesichert werden.
Die italienische Regierung prüft die Verstaatlichung der zweitgrößten Ölraffinerie des Landes. Die gehört dem russischen Konzern Lukoil.
Der italienische Energiekonzern verlässt mehrere Länder. 80 Prozent des Stroms sollen bald grün sein.
In vier Stunden von Tunesien nach Sizilien: Etwa 3000 bis 5000 Euro haben Migranten für die Überfahrt im Schnellboot an Schleuser gezahlt. Jetzt haben die italienischen Behörden einen Schlepperring zerschlagen.
Italienische Mafia-Organisationen gleichen dem Ungeheuer Hydra. Ein Prozess auf Sizilien zeigt die Schwachstellen, das Problem ist aber nicht mit dem Urteil erledigt.
Von den drei vor der italienischen Küste liegenden Rettungsschiffen ist eines abgewiesen worden. Die „Ocean Viking“ hat nun in Frankreich um Hilfe gebeten. Paris wirft Rom „inakzeptables Verhalten“ und einen Bruch des Seerechts vor.