Meloni „sprachlos“: Italien muss Flüchtlingshelfer entschädigen
Das Schiff der Sea Watch-Kapitänin Carola Rackete wurde 2019 nach einer illegalen Anlandung auf Lampedusa festgesetzt. Trotzdem muss der Staat die Organisation jetzt entschädigen.
Eine Arte-Serie spürt dem Rätsel eines realen Kunstraubs nach: Wer zerschnitt 1969 das Caravaggio-Bild in Palermo und raubte es? Steckt dahinter die Cosa Nostra? „Das Caravaggio-Komplott“ versucht sich an einer Antwort.
Das Schiff der Sea Watch-Kapitänin Carola Rackete wurde 2019 nach einer illegalen Anlandung auf Lampedusa festgesetzt. Trotzdem muss der Staat die Organisation jetzt entschädigen.
Vom Mythos bis zur Mafia: Sizilien war schon immer ein gefährliches Pflaster für Frauen. Eine Studienreise zeichnet nun den Weg ihrer Emanzipation nach.
Schicksalsschwer: Livia De Stefanis Roman „Trauben schwarz wie Blut“ will viel. Er greift auf Märchen und Mythen zurück, um ein eindringliches Bild der sizilianischen Zustände zu malen, scheitert aber am Klischee.
Mitten in Palermo unterhält ein pensionierter Buchhalter eine Büchertauschbörse unter freiem Himmel. Sie bringt die Stadtbewohner wieder zum Lesen.
Vor Sizilien wurde Thunfisch beinahe bis zur Ausrottung gejagt. Die Menschen halten die Erinnerung daran immer noch hoch.
Weil er ein Schiff mit Flüchtlingen am Einlaufen hinderte, stand Salvini vor Gericht – und wurde freigesprochen. Nun geht die Staatsanwaltschaft gegen den Freispruch vor. Sie fordert sechs Jahre Haft.
In ganz Europa sind Journalisten und Aktivisten über Whatsapp mit einer Spionagesoftware abgehört worden. In Italien kommt der Fall zum Vorschein. Wer sind die Drahtzieher?
Den italienischen Behörden war es gelungen, die Handykommunikation einiger Mafiosi zu überwachen. Unter den Festgenommenen sind mehrere Clanbosse, denen unter anderem Mord vorgeworfen wird.
Auch die Träume einer glücklichen Zukunft sind für immer verloren: Warum ich in Lampedusas Roman „Il Gattopardo“ keine Pflichtlektüre für Demokraten sehen kann. Eine Erwiderung.
Salvini soll 2019 ein Rettungsschiff mit Flüchtlingen wochenlang am Einlaufen im Hafen von Lampedusa gehindert haben. Die Anklage warf ihm Freiheitsberaubung und Amtsmissbrauch vor – nun wurde er freigesprochen.
Den USA droht ein Shutdown vor Weihnachten, in Palermo fällt das Urteil gegen Salvini und Baerbock reist nach Ankara. Der F.A.Z.-Newsletter
Als Innenminister ließ Matteo Salvini Italiens Häfen für Schiffe mit Migranten sperren und steht deswegen nun vor Gericht. Er wittert einen politischen Prozess. Die Kläger sagen, niemand stehe über dem Seerecht.
Steht in Italien die Unabhängigkeit der Justiz auf dem Spiel? Oder machen die Richter Politik? Der Streit zwischen Regierung und Justiz eskaliert.
Einst war die linkspopulistische Fünf-Sterne-Bewegung so migrationsfeindlich wie die rechte Lega. Heute will sie Lega-Chef Matteo Salvini dafür hinter Gittern sehen. Ein Staatsanwalt in Palermo könnte dafür sorgen.
Bei der Fußball-WM 1990 in Italien schoss Salvatore Schillaci die „Azzurri“ mit sechs Toren auf Rang drei. Nun ist Italiens WM-Held, den alle nur „Toto“ nannten, im Alter von 59 Jahren gestorben.
Weil er 2019 italienische Häfen für Rettungsschiffe sperrte, steht der damalige Innenminister Matteo Salvini nun vor Gericht. In Italien ist eine heftige politische Debatte entbrannt.
Autopsien nach dem Schiffsunglück vor der italienischen Küste legen nahe, dass die Opfer nicht ertrunken, sondern erstickt sind. Vermutlich lebten sie noch einige Stunden bis der Sauerstoff ausging.
Nachdem eine Yacht nahe Palermo in einen Sturm geriet und kenterte, können 15 Menschen gerettet werden. Eine Person wird tot geborgen, sechs weitere gelten als vermisst. Unter ihnen soll sich auch der britische Tech-Unternehmer Mike Lynch befinden.
In der Nähe von Palermo hat am frühen Montagmorgen ein schweres Gewitter eine Luxusyacht untergehen lassen. Der Schiffskoch und sechs Passagiere werden vermisst, unter ihnen auch Milliardär Mike Lynch, bekannt als „der britische Bill Gates“.
Nach einem Bootsunglück vor Sizilien wird der britische Unternehmer Mike Lynch vermisst. Die Frau des Ex-Autonomy-Chefs wurde zwischenzeitlich gerettet, von ihm fehlt jede Spur.
Puma belebt eins seiner alten Modelle wieder – und das zum richtigen Zeitpunkt. Sein Debüt feierte das Modell Palermo auf den Tribünen der Fußballstadien. Die Kolumne Sneak Around.
Die Cosa Nostra geht in Palermo alle an: Wo in Sizilien die Mafia bekämpft wird, entstehen Kultur und Vielfalt. Das kommt auch dem Tourismus zugute.
Da ist Musik drin: Robert Gwisdeks Debütfilm „Der Junge, dem die Welt gehört“ ist ohne klassische Filmförderung entstanden und jetzt im Kino zu sehen.
Claudio hat ein Haus, ein Auto, einen guten Job. Bei einer Inflation von 200 Prozent nützt ihm das bald nichts mehr. Der Präsident aber jubelt: Erstmals seit 16 Jahren gibt es einen Haushaltsüberschuss.
Nach dem Sieg gegen Angstgegner Nordmazedonien reicht Italien gegen die Ukraine am Montag in Leverkusen ein Remis für die direkte EM-Qualifikation. Aber was, wenn es abermals in die Play-offs ginge?
Nur acht Monate nach seiner Verhaftung stirbt der 61 Jahre alte Chef der sizilianischen Cosa Nostra im Gefängnis. Vor seiner Verhaftung im Januar war Matteo Messina Denaro mehr als 30 Jahre auf der Flucht.
Nach der Gewalttat gingen sie zusammen in die Kneipe: In Palermo haben sieben Männer eine 19 Jahre alte Frau vergewaltigt. Die rechtsnationale Partei Lega fordert nun, Vergewaltiger chemisch zu kastrieren.
Dutzende Feuer wüteten in den vergangenen Tagen im Süden Italiens, vier Menschen kamen ums Leben. Als Hauptursache wird Brandstiftung vermutet – die Täter erhoffen sich häufig Geld von der Versicherung.
Hohe Temperaturen und starker Wind haben in mehreren Ländern im Mittelmeerraum Waldbrände befördert. Auf Sizilien kamen drei Menschen ums Leben, in Griechenland wurden zwei Leichen gefunden – und in Portugal wurden Einsatzkräfte verletzt.
Mehr als fünf Tonnen Kokain konnten nach einer Umladeaktion vor der Küste Siziliens beschlagnahmt werden. Es ist der bisher größte Schlag gegen den internationalen Rauschgiftschmuggel im Mittelmeer.
Wer mit der Bahn in die Ferien fährt, braucht kein Kerosin, aber viel Zeit. Das wäre doch einen Bonus wert. Doch schon die Buchung kann zum Ärgernis werden.
Mehr als 1,8 Millionen Argentinier wollen Tickets für ein Spiel von Messi und Co. gegen Panama. Im Land des Weltmeisters versuchen sie, die fußballerische Glückseligkeit für die Ewigkeit zu konservieren.
War die spektakuläre Festnahme von Matteo Messina Denaro ein Fahndungserfolg der Polizei? Oder wurde er vielmehr von anderen Mafiosi genötigt, sich erwischen zu lassen? Mit seinem Wissen könnte er jedenfalls ein politisches Erdbeben auslösen.
Nur sieben Prozent Steuern auf alles? Italien macht Ihnen ein verführerisches Angebot – Sie sollten es dennoch ablehnen. Wer auswandern möchte, sollte diese sechs Hürden im Blick haben.
Seit der Verhaftung des italienischen Mafiabosses Matteo Messina Denaro wird immer klarer, dass er über erstaunliche Verbindungen in die Wirtschaft verfügte. Ein Teil des Bürgertums auf Sizilien hat ihn offenbar geschützt.
Matteo Messina Denaro lebte jahrelang unbehelligt in einer sizilianischen Kleinstadt. Denn im Zeitalter sozialer Medien kann sich auch die Cosa Nostra nicht ganz aus der Öffentlichkeit zurückziehen.