Fünf Jahre Haft für Berlusconi gefordert
Für Falschaussagen vor Gericht soll der frühere italienische Ministerpräsident seinen ehemaligen Anwalt David Mills bestochen haben. Laut Staatsanwaltschaft besteht „kein Zweifel“ an der Schuld Berlusconis.
Für Falschaussagen vor Gericht soll der frühere italienische Ministerpräsident seinen ehemaligen Anwalt David Mills bestochen haben. Laut Staatsanwaltschaft besteht „kein Zweifel“ an der Schuld Berlusconis.
Der AC Mailand hat ein Faible für schwierige Stars wie Zlatan Ibrahimovic oder Kevin-Prince Boateng - nun trifft der Berlusconi-Klub auf den FC Arsenal und dessen Legende Henry.
In Italien wird ein Abgeordneter verdächtigt, der „nationale Referent“ für die Mafia in Rom zu sein. Der Fall des PdL-Politikers offenbart, über welchen Einfluss Silvio Berlusconi weiter verfügt.
Kevin-Prince Boateng hat keinen Gegenspieler, keinen Mitspieler und keinen Trainer gegen sich aufgebracht, sondern den mächtigsten Mann bei Milan: Silvio Berlusconi.
Italien erlebt eine neue politische Kultur: Die professorale Ernsthaftigkeit von Ministerpräsident Monti überzeugt im Angesicht der Schuldenkrise auch die Opposition.
Silvio Berlusconi ist zwar nicht mehr Ministerpräsident, aber noch lange nicht am Ende: „Die wahre Liebe“ heißt die CD, die er nun herausgebracht hat. Und alles, alles ist darauf von ihm.
Gegen den ehemaligen Ministerpräsident Silvio Berlusconi laufen mehrere Gerichtsverfahren. Neben Steuerdelikten und Korruption geht es vor allem um junge Frauen.
Mit dem Rückhalt des italienischen Parlaments kann der neue Regierungschef Monti sein Sanierungsprogramm der EU vorstellen. „Wir stehen vor einer fast unmöglichen Aufgabe, doch wir werden es schaffen“, sagte er.
Wirtschaftsprofessor Mario Monti hat im Kabinett viel wirtschaftlichen Sachverstand um sich geschart. Doch Montis künftiges Problem ist es nicht, Reformen zu erklären.
Ein Ministerpräsident Mario Monti kann den vielen kleinen Machiavellis in der italienischen Politik nicht viel entgegensetzen. Er wird es schwer haben, Mehrheiten für Reformen zu organisieren.
Die Finanzmärkte haben die italienischen Missstände aufgedeckt: Aus den Traditionen einer Klientelgesellschaft ist ein Sumpf der Korruption erwachsen. Das hat das Land blockiert.
Der Regierungswechsel in Italien gibt den Aktienkursen Auftrieb. Anleger hoffen, dass der Wirtschaftsexperte Mario Monti den Reformstau in Italien beenden wird.
Während Berlusconi-Gegner noch dessen Rücktritt feiern, treibt Staatschef Napolitano die Bildung einer Übergangslösung mit dem Wirtschaftsexperten Mario Monti voran. Mitte der Woche soll Monti sein Kabinett vorstellen.
In die Freude vieler Italiener darüber, dass Berlusconi nicht länger Ministerpräsident ist, mischen sich kritische Stimmen: Was wird aus dem Land? Wer wird es führen?
In Italien soll Mario Monti neuer Ministerpräsident werden. Alles spricht für den früheren EU-Kommissar, der immer ein Mann für rechts wie links war.
Es ist amtlich: Sivio Berlusconi ist zurückgetreten. Hunderte Menschen feierten seinen Rücktritt. Staatspräsident Napolitano verhandelt bereits über eine mögliche neue Regierung unter dem früheren EU-Kommissar Monti.
Nach dem Senat hat in Italien jetzt auch das Abgeordnetenhaus einem von Brüssel verlangten Reformpaket zugestimmt. Berlusconi hatte angekündigt, nach der Billigung des Gesetzes abtreten zu wollen.
Der italienische Senat hat am Freitag das Reform- und Sparpaket gebilligt. Es ist der erste entscheidende Schritt zur Beendigung der Regierungskrise in Rom.
Der Italiener Lorenzo Bini Smaghi stand seit Monaten unter Druck, seinen Posten im Direktorium der EZB zugunsten eines französischen Kandidaten aufzugeben. Jetzt wechselt er in die Wissenschaft.
Für Währungskommissar Rehn sind die Ankündigungen Berlusconis ungenügend. Auch die Direktorin des Währungsfonds, Lagarde, will mehr Klarheit von Rom.
Niemand scheint in Rom noch zu bezweifeln, dass Mario Monti Ministerpräsident wird. Ihn stützt eine breite Koalition. Doch erst kommt das Votum über die Wirtschaftsreformen.
Der Cavaliere tritt ab und für seine Sender bleibt die Welt ein Traum. Doch das Personal von Berlusconis Gnaden beschwört zugleich die Angst vor der „Zeit nach ihm“.
Silvio Berlusconi war ein Staatsmann, der sich nicht immer als solcher verhalten hat. Skandale um sein Privatleben haben ihn stets begleitet.
Bewegung in der Suche nach einem neuen Regierungschef: Erstmals zieht die Partei von Silvio Berlusconi eine Einheitsregierung unter Führung des früheren EU-Wettbewerbkommissars Mario Monti in Betracht.
Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi geht, doch die Zweifel an einem raschen Schuldenabbau der drittgrößten Wirtschaftsmacht der Euro-Zone bleiben.
Als Erlöser, der aus dem Nichts ein viele Milliarden schweres Unternehmen schuf, stieg Silvio Berlusconi in die Politik ein. Nun ist er als italienischer Ministerpräsident gescheitert - vor allem, weil er stets mehr versprach, als er einlösen konnte.
Die politische Karriere von Silvio Berlusconi ist am Ende. Aber auch der Unternehmer Berlusconi hat Probleme: Sorgen um die Zukunft seines Medienkonzerns und ein vorgezogener Erbschaftsstreit.
Bei der Online-Enzyklopädie Wikipedia wird darüber nachgedacht, einen Bildfilter einzubauen - um religiösen Geboten Rechnung zu tragen.
Nach der Ankündigung von Ministerpräsident Berlusconi, zurückzutreten, rätselt Italien über die nächsten Schritte: Eine Übergangsregierung? Mit wem? Oder Neuwahlen?
Erst wenn der Boss nichts mehr zu bieten hat, wechseln seine Kreaturen die Seiten. Aber wie sieht die Alternative zum Berlusconismus aus? Auch ohne ihn sind die Aussichten Italiens verheerend.
Trotz der Rücktrittsankündigung von Italiens Ministerpräsident Berlusconi verlieren die Staatsanleihen des Landes weiter an Wert. Die Renditen für die Schuldpapiere kletterten über die Marke von sieben Prozent.
Die Ankündigung des italienischen Ministerpräsidenten Berlusconi, er werde zurücktreten, wird von europäischen Zeitungen zum Teil mit Erleichterung und Häme kommentiert. Nüchterne Stimmen gibt es auch. Sie beschreiben Europas politische Systeme als dysfunktional.
Der scheidende italienische Ministerpräsident Berlusconi hat angekündigt, dass der von ihm ausgewählte Nachfolger Angelino Alfano bei den nächsten Wahlen für seine Partei kandidieren werde.
Fest tendieren die deutschen Aktien am Mittwoch. Händler begründen die Gewinne mit dem angekündigten Rücktritt des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi.
Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat seinen Rücktritt angekündigt. Er werde nach Billigung des Sparpakets durch das Parlament „die Demission einreichen“, sagte er im Fernsehen. Danach halte er „nur Neuwahlen für möglich“.