Der schleichende Tod der DDR
Die DDR ist an ihrem System gescheitert – auch wenn viele den finalen Niedergang nicht wahrhaben wollten. Eine Analyse.
Die DDR ist an ihrem System gescheitert – auch wenn viele den finalen Niedergang nicht wahrhaben wollten. Eine Analyse.
Warum Memoiren nicht „die“ historische Wahrheit wiedergeben, zeigt auch dieses - trotzdem wichtige - Buch.
Eine Mehrheit der Bevölkerung sieht die DDR klar negativ. Anders die junge Generation: Sie weiß nicht, was sie vom SED-Staat halten soll.
Kommunisten aus der Bundesrepublik lernten im Osten, wie man schießt und Sabotage verübt – für den Tag, an dem der Staat des Klassenfeindes kollabieren würde.
Warum interessieren sich die Ostdeutschen eigentlich so wenig für ihre Befreiung von der Diktatur? Weil sie sich der eigenen Vergangenheit nicht stellen wollen. Ein Gastbeitrag.
Nach dem Mauerfall erfährt Klaus Brodführer, was Eigenverantwortung bedeutet. Der CDU-Politiker spricht über die einst marode Wirtschaft, das Selbstbild im Osten und das Ende der Ära Merkel.
Die Frankfurter Allgemeine trat stets für die Wiedervereinigung ein – während andere von einer „Lebenslüge“ der Bonner Republik sprachen und das Provisorium für einen Dauerzustand hielten.
Wer in der DDR einen Ausreiseantrag stellte, war der Willkür des Staates ausgesetzt. Eine Familie aus Saalfeld in Thüringen wartete fast drei Jahre auf die erlösende Nachricht.
Die ehemalige Grünen-Parteivorsitzende Marianne Birthler über den Zusammenschluss des ostdeutschen Bündnis 90 mit den westdeutschen Grünen nach der Wende und über eine mögliche Koalition mit der Linken.
Es ist leicht, über den Westen zu klagen – aber was sagen jene, die die SED-Diktatur mitgetragen haben? Ein Beitrag des Theologen Hagen Findeis zur aktuellen Mauerfall-Debatte.
Der Kampf gegen Rechtspopulismus ist schwierig. Eine Politik von Maß und Mitte wäre eine gute Idee.
1959 hatte SED-Chef Walter Ulbricht versprochen, dass „die seit Jahrhunderten bestehende Wohnungsnot“ beseitigt wird. Doch der Plan scheiterte. Wirken Wohnungsenteignung und Mietenstopp doch nicht? Ein Gastbeitrag.
Was ist da los? Die Friedensrevolution der DDR spaltet die Gemüter. Warum der Streit um die Deutung der friedlichen Proteste dreißig Jahre nach dem Herbst 1989 aufs Neue entbrennt. Ein Gastbeitrag.
Der Umbruch von 1989 in der DDR war das Werk von wenigen, die Normalbürger warteten ab. Erst als die großen Fragen entschieden waren, setzte sich das Volk in Bewegung. Ein Gastbeitrag zu aktuellen Versuchen, die ostdeutsche Revolution umzudeuten.
1968 interessierte sich nicht nur der westdeutsche Verfassungsschutz für die revoltierenden Studenten. Die DDR erkannte eine Chance, die Bundesrepublik zu destabilisieren – und nutzte sie.
Der Spreewald ist Berlins Gemüsegarten – und dank Alexander Müllers „17fuffzig“ auch die erste märkische Gourmetadresse. Hier wird dem Gaumen Grand Cuisine mit regionalen Zutaten geboten. Die Kolumne Geschmackssache.
Die DDR behauptete, ihre Wirtschaft sei extrem modern. Aber am Ende war das Land völlig pleite. Das musste so kommen. Ein Gastbeitrag.
Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Nach diesem Grundsatz verfuhr die DDR mit amerikanischen Bürgerrechtlern.
Im Streit um die Enteignungen nach 1945 in Ostdeutschland kämpft eine Familie um ihre Rehabilitierung. Bislang war ihr Vorfahre als Kriegsverbrecher diskreditiert worden, was die Enteignung rechtfertigte – doch dem Gericht liegt nun neues Beweismaterial vor.
1994 wurde Helmut Kohl zum fünften Mal in Folge als Bundeskanzler vereidigt. Danach gab es in Bonn nur ein Thema: Wann endet die Ära Kohl?
Harald Ringstorff traute sich. Er wagte eine Koalition mit den Nachfolgern der SED. Biographie eines bemerkenswerten Mannes.
Zu DDR-Zeiten war Bodo Quart Mitarbeiter im ZK, heute führt er Reisegruppen durch Nordkorea – wo er auch ein Stück seiner untergegangenen Heimat wiederfindet. Unser Reporter hat ihn 2018 besucht.
Die „Vorhut der Arbeiterklasse“ war schon vor dem Zusammenbruch der DDR innerlich ausgezehrt.
Erst Pegida, jetzt Chemnitz – was ist nur mit dem Osten los? Wurden die Ostdeutschen durch den Einigungsprozess so gedemütigt, dass sie nun aus Wut die AfD wählen? Ein Gastbeitrag.
Der Theologe Frank Richter, der im Dialog mit Pegida bekannt wurde, hat gute Chancen Bürgermeister von Meißen zu werden – und versetzt die CDU damit in Sorge.
Fast zehntausend Menschen kämpfen in Chemnitz auf Demonstrationen um die Deutungshoheit über die Ereignisse der letzten Tage. Zwischenzeitlich droht das Chaos auszubrechen. Doch dann singt Björn Höcke den Rechten ein Schlummerlied.
Andreas Dresens schöner, bitterer thüringischer Heimatfilm „Gundermann“ erinnert an einen DDR-Liedermacher und ehrlichen Sozialisten, der für sein Ziel auch Unehrlichkeit in Kauf nahm.
Mit dem geheimen Sender „Moldau“ versuchte das DDR-Regime, die politischen Reformbewegungen im Nachbarland zu stoppen. Er zählte zu den am besten gehüteten Geheimnissen.
Mit wem sollte die CDU ein Bündnis eingehen? Ist es die Linke, die Russland als Hort des Friedens lobt? Oder ist es die AfD, die zum Teil offen ausländerfeindlich auftritt?
Die Treuhand bewegte sich in der Öffentlichkeit zwischen Mythos und Protest. Der Wirbel kam erst, als die eigentliche Arbeit schon getan war. Hat der Fonds auch heute noch Auswirkungen auf den Graben zwischen Ost und West?
Tausend Grundbesitzer in der Lausitz haben Post bekommen: Ihre Vorfahren haben zwangsenteigneten Boden gekauft. Jetzt sollen sie dafür zahlen.
Im Mai 1988 reiste Helmut Kohl privat in die DDR. Die allgegenwärtige Stasi konnte nicht verhindern, dass der Kanzler einen ungeschönten Eindruck von der Stimmung im Land bekam. Ein Gastbeitrag.
Viele Studenten geben sich meinungsfreudig und gesellschaftskritisch. Doch über die DDR und den Sozialstaat fehlt ihnen etwas Entscheidendes – ausreichendes Wissen.
In der heutigen Landeshauptstadt Brandenburgs kam die Revolte später an als in Leipzig. „Die“ Partei war stärker verankert.
Eine Ausstellung in Hohenschönhausen beleuchtet den Stalin-Kult in Deutschland. Fotografien und Filme veranschaulichen das Wirken des Politikers, der das Land nicht weniger als dreißig Jahre lang beschäftigte.
Mit der „Aktion Ungeziefer“ wurden als politisch unzuverlässig eingestufte DDR-Bürger aus dem Sperrgebiet entlang der innerdeutschen Grenze entfernt. Die Vertriebenen von damals sind vergessen – und nie entschädigt worden. Ein Gastbeitrag.