"Stalin, Freund, Genosse"
Der ehemalige Herausgeber der F.A.Z. singt 1998 "Stalin, Freund, Genosse" vor Kollegen der Zeitung. Begleitet wird er von Heribert Klein am Klavier.
Der ehemalige Herausgeber der F.A.Z. singt 1998 "Stalin, Freund, Genosse" vor Kollegen der Zeitung. Begleitet wird er von Heribert Klein am Klavier.
Für die DDR war die innerstädtische Grenze zwischen West- und Ost-Berlin ein Problem. Im August 1961 löste sie es auf ihre Weise. Teil sieben unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.
Der Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953 erschütterte das SED-Regime. Vorausgegangen waren fatale Fehlentscheidungen Ulbrichts und seiner Genossen. Teil sechs unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.
Normalerweise sind Linkspartei und AfD wie Hund und Katz. Aber die Politik Putins verteidigen sie beide. Denn sie haben ähnliche Ziele.
Der „Arbeiter- und Bauernstaat“ hatte großes Interesse am „Revier“, vor allem an Forschungsergebnissen.
Bei der Münchner Ministerpräsidentenkonferenz im Juni 1947 trafen sich zum ersten und einzigen Mal die Vertreter aller deutschen Länder. Doch das Treffen endete im Streit. Teil zwei unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.
Dass die Öffentlichkeit bei Zusatzbezügen von Linken-Politikern besonders genau hinschaut, dürfte Berlins Bausenatorin bewusst gewesen sein. Wer ihr nachfolgt, ist noch offen.
Besuch in einem mecklenburgischen Dorf, das bei Christa Wolf und Sarah Kirsch Literaturgeschichte schrieb. Die Bachmannpreisträgerin Helga Schubert lebt dort und erinnert sich an ein halbgebildetes Kleinbürgermilieu der DDR.
Niemand hatte sich so gründlich auf seine Mission vorbereitet wie die deutschen Kommunisten in Moskau. Die „Brigade Ulbricht“ war programmatisch und organisatorisch allen anderen Kräften überlegen. Im Juli 1945 war Ost-Berlin fest in ihrer Hand.
Er wollte die SED unter Druck setzen, die DDR demokratisieren. Der ehemalige Außenminister Markus Meckel erinnert sich.
Die Nachfolgepartei der SED war zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung so etwas wie das politische Schmuddelkind der Republik. Wie sie aus dem Abseits allmählich herausfand, schildert dieses Buch.
Einige Landesverbände der Linksjugend werden von den Verfassungsschutzämtern als linksextremistisch eingestuft. Anna Westner und Franziska Lucke sind im Führungsteam des Bundesverbands – und glauben an einen demokratischen Sozialismus. Folge 3 unserer Serie „Jung und politisch“.
1990 wurde Alfred Gomolka Mecklenburg-Vorpommerns erster Ministerpräsident. Zwei Jahre später stürzte ihn die eigene Fraktion. Nun ist der CDU-Politiker und frühere Europaabgeordnete nach längerer Krankheit gestorben.
Am Ende war sogar der Sieger maßlos überrascht. Am 18. März 1990 wählten die DDR-Bürger D-Mark und Wohlstand. Umfragen hatten der SPD den Sieg vorhergesagt, doch das war ein Missverständnis.
Vor 50 Jahren begegneten sich in Erfurt Bundeskanzler Willy Brandt und DDR-Regierungschef Willi Stoph. Die Jubel-Präferenz der Einwohner war eindeutig – und prägt die Stadt bis heute.
Im März 1970 reist Bundeskanzler Willy Brandt zum ersten deutsch-deutschen Gipfeltreffen nach Erfurt. Mit dabei: der BND. Doch die Informationen aus Pullach über die Lage in der DDR sind oft widersprüchlich. Ein Gastbeitrag.
Bei einer Strategiekonferenz der Linkspartei spricht eine Teilnehmerin davon, Reiche zu erschießen. Parteichef Riexinger distanziert sich nicht deutlich. Von der Partei heißt es nun, die Bemerkung sei „kein ernsthafter Vorschlag“ gewesen.
Der Bundesnachrichtendienst hielt sich viel auf seine DDR-Expertise zugute. Wer dieses Buch liest, fragt sich, warum.
Bodo Ramelow will die DDR nicht „Unrechtsstaat“ nennen. Dafür spricht er von der „Menschenvernichtung“ in einem „Unrechtssystem“. Wie der Linke es schafft, zugleich Bürgertum und frühere Stasi-Leute anzusprechen.
Offiziell will die Werteunion mit der AfD nichts zu tun haben. Doch im Detail fällt das führenden Köpfen des Vereins wie Hans-Georg Maaßen oder Alexander Mitsch nicht ganz so leicht.
AfD gleich NSDAP, Linke gleich SED, Kopftuchträgerin gleich Terroristin? Höchste Zeit, die Kunst des Unterscheidens zu lernen – am besten in einem eigenen Studienfach.
Er war mehr als 20 Jahre lang Mitglied der CDU Thüringen, ist Ortschaftsbürgermeister und sitzt im Kreistag: Jetzt ist Hendrik Knop aus der CDU ausgetreten. Im Gespräch erklärt er seine Entscheidung und zu welcher Partei er jetzt wechselt.
Einst musste der Konsens der Demokraten gegen die SED-Nachfolgepartei PDS beschworen werden. Heute beschwört die Linkspartei den Konsens der Demokraten gegen die AfD. Ein Gastbeitrag über eine bemerkenswerte Metamorphose.
Einst musste der Konsens der Demokraten gegen die SED-Nachfolgepartei PDS beschworen werden. Heute beschwört die Linkspartei diesen Konsens gegen die AfD. Die Geschichte einer bemerkenswerten Metamorphose im neuen F.A.Z.-Essay-Podcast.
Vor dreißig Jahren demonstrierten 100.000 Menschen in Berlin gegen die DDR-Staatssicherheit – viele von ihnen stürmten die Zentrale. Das Ende der Stasi wurde jedoch schon vorher eingeleitet. Und bei der Aufarbeitung wird immer noch Neues entdeckt.
Wie antisemitisch war die Deutsche Demokratische Republik? Der frühere Fraktionsvorsitzende der Linken, Gregor Gysi, spricht über seine ganz persönlichen Erfahrungen.
Ein Bruderkuss zwischen Ostblock und Côte d’Azur? Was leicht schiefgehen kann, geht in Andreas Sauls Berliner Restaurant „Bandol sur mer“ verblüffend gut. Die Kolumne Geschmackssache.
Von der friedlichen Revolution vor 30 Jahren und dem Ende des DDR-Unrechtsstaats erfahren deutsche Schüler fast nichts. Und das wenige, was sie erfahren, ist meist zu einseitig. Ein Gastbeitrag.
Dreißig Jahre nach dem unblutigen Umsturz in der DDR ist es an der Zeit, nicht mehr von „Wende“ zu sprechen, sondern von „Revolution“ – ohne sie „friedlich“ zu nennen.
Vor dreißig Jahren demonstrierten immer mehr DDR-Bürger, bis die Regierung endlich die Grenzen öffnet. Aber warum war das so besonders? Und warum wollen manche Erwachsene heute in die DDR zurück?
Lothar de Maizière war der erste und letzte demokratisch gewählte Ministerpräsident der DDR. Ein Gespräch über die Nacht des 9. November 1989, die Arroganz des Westens nach der Wende – und seine Bevormundung durch Helmut Kohl.
Übersiedlungsprobleme, Sieg-Heil-Geschrei und so viele tote Flüchtlinge wie nie. Impressionen aus den letzten Monaten des SED-Staates. Ein Gastbeitrag.
In seinem Gastbeitrag in der F.A.Z. hat der CDU-Generalsekretär seiner Partei erklärt, warum sie auf keinen Fall mit der Linken koalieren sollte. Dabei kam eine klassische Denkfigur wider die Partei – ihre Abstammung von der SED – nicht vor. Warum?
CDU und Linke müssen in Thüringen wohl kooperieren. Neben vielen Unterschieden gibt es erstaunliche Schnittmengen. Sogar in der Wirtschaftspolitik.
Die Frankfurter FDP zählt 1011 Mitglieder – ein Rekord, über den sich Kreisvorsitzender Lieb freut. Weniger erfreut ist er über die Haltung Frankfurter Umlandgemeinden zur geplanten „Josefstadt“.