Gremienwüsten und diskrete Milliardentransfers
Die SED hat, wie man heute weiß, immerhin eines ihrer Ziele erreicht. Das Gebiet der ehemaligen DDR ist weitgehend entkirchlicht. Eine Geschichte der Kirchen in beiden Teilen Deutschlands bis 1990.
Die SED hat, wie man heute weiß, immerhin eines ihrer Ziele erreicht. Das Gebiet der ehemaligen DDR ist weitgehend entkirchlicht. Eine Geschichte der Kirchen in beiden Teilen Deutschlands bis 1990.
Frank Ullrich, der Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag, hat einem Gutachten über seine mögliche Doping-Verstrickung zugestimmt. Die Opfer haben sich mehr Eigeninitiative erhofft.
Immer im Visier des Verfassungsschutzes: Richard Rohrmoser rekapituliert die Geschichte der Antifa. Aktuell mangelt es unter ihren Anhängern an gemeinsamen Zielen. Dafür ist die Gewaltbereitschaft längst ein strukturelles Problem.
Nach dem Einmarsch der Sowjetunion in Prag nabelten sich einige kommunistische Parteien in Westeuropa von Moskau ab. Die SED versuchte Einfluss auf die Genossen zu nehmen.
Über den Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam wird seit Jahren erbittert gestritten. Ein Bericht des Bundesrechnungshofs kommt nun zu einem verheerenden Ergebnis.
Nach der Nazi-Diktatur standen die Zeichen in Frankfurt auf Neuanfang. Der Wiederaufbau der Paulskirche stand bald im Mittelpunkt der politischen Entwicklungen in den ersten Jahren der Nachkriegszeit.
In den zurückliegenden Jahren und Jahrzehnten sei zwar viel für die Betroffenen erreicht worden, beispielsweise die Rehabilitierungsmöglichkeiten und die Opferrente. In vielen Bereichen bestünden aber weiterhin sehr große Defizite, sagte Evelyn Zupke.
Das ist Stoff für einen deutsch-deutschen Wirtschaftskrimi: Ein Investor kauft von der Treuhand das Flaggschiff der DDR-Literatur, doch die hatte nie das Recht, den Aufbau-Verlag zu veräußern. Es folgten Vertuschungsmanöver, Strafzahlungen für Raubdrucke, Akten verschwanden, die Justiz ist überfordert.
Im ländlichen Brandenburg ließ die SED Revolutionäre ausbilden. Wo anfangs noch Begeisterung herrschte, machte sich am Ende Stagnation und Resignation breit.
Im Kampf gegen Napoleon wurde er zum Helden, zur See war er am transatlantischen Menschenhandel beteiligt: Die Erinnerung an Joachim Christian Nettelbeck in Erfurt steht für die Dialektik sozialistischer Gedächtnispolitik. Ein Gastbeitrag.
In Scharen streben Sinnsuchende aus der Großstadt aufs Land. In Gerswalde in der Uckermark kann man sehen, wie Welten aufeinander prallen. Unmut regt sich in Berlins hipstem Vorort nicht nur wegen der explodierenden Immobilienpreise.
Ein Leben wie gemalt fürs zwanzigste Jahrhundert: Das Museum Moritzburg in Halle zeigt das Werk des umstrittenen DDR-Künstlers Willi Sitte.
Auch in Österreich wurde am Wochenende gewählt. Dabei erringen die KPÖ und die von Impfskeptikern neu gegründete Partei MFG überraschende Erfolge.
19 Wahlen, 19 Geschichten. Heute: Als die DDR Tausende Migranten aus Afrika in den Westteil Berlins einreisen lässt, hat die Bundesrepublik ihre erste „Asylkrise“. Und die SPD ein Thema für die Bundestagswahl 1987. Teil 11 unserer Wahlserie.
Quarantäne nur noch in Einzelfällen für ganze Schulklassen, Angst vor dem Winter in den Flutgebieten, die IAA beginnt und Städte gehen gegen E-Roller vor. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Auf dem Gillamoos-Fest erinnert CSU-Chef Söder daran, wo „Die Linke“ herkommt. Bis heute diskutiere sie nicht ernsthaft über ihre SED-Vergangenheit.
Der Osten Deutschlands und der Europas werden behandelt wie eine Art gesellschaftlicher Bad Bank. Zu Unrecht.
Die Menschen in Ost und West waren erschüttert. Die Regierungen hatten zumindest etwas geahnt. Vor 60 Jahren mauerte die DDR-Führung ihr Volk ein. Und der Westen musste ohnmächtig zuschauen.
Ludwig Mies van der Rohe entwarf ein monumentales Denkmal für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Berlin, die Nationalsozialisten rissen es ab. Jetzt machen sich Architekten für seinen Wiederaufbau stark.
Als sich die Wirklichkeit selbst aufschrieb: Wie der Schriftsteller Jürgen Fuchs das Unrecht der SED-Diktatur zu spüren bekam. Ein Gastbeitrag.
Der letzte Herrscher der Sowjetunion - wie die Deutschen in Ost und West zu ihm standen.
Von Wald überwuchert und mit Stacheldraht umgeben: 100 Kilometer nördlich von Berlin liegt ein fast vergessener DDR-Schutzbunker. Nun soll er versteigert werden.
DDR-Vergleiche und die Instrumentalisierung von NS-Verbrechen pervertieren die Corona-Schutzmaßnahmen. Demokraten müssen dagegen vorgehen. Ein Gastbeitrag.
Tobias Hollitzer und Gesine Oltmanns waren in der Bürgerrechtsbewegung der DDR. Heute reden sie kein Wort mehr miteinander. Zu unterschiedlich sind ihre Vorstellungen von Aufarbeitung. Wer hat die Deutungshoheit?
Die SPD wirbt mit einem Symbol für den Zusammenhalt in Frankfurt. Und viele fragen: Passt das in unsere Zeit?
Vor dreißig Jahren feierten die Deutschen in Ost und West Weihnachten und Silvester zum ersten Mal in einem geeinten Land. Auch heute fühlen sich Ostdeutsche noch benachteiligt – doch wer ist schuld?
Zur Freude besteht für die Kanzlerin, angesichts der vielen Toten und Schwerkranken, kein Anlass. Vielleicht hört der ein- oder andere in der Pandemie künftig stärker auf sie – und auf die Wissenschaft.
Die erste gesamtdeutsche Bundestagswahl 1990 wird zum Triumph für Helmut Kohl und die Union. Doch zwei Attentate überschatten den Wahlkampf im wieder geeinten Deutschland. Teil 13 unserer Serie: „Deutschland seit 1945“.
Wie die Massenflucht der Ostdeutschen über Ungarn und die Tschechoslowakei im Sommer 1989 zur Auflösung der DDR führte. Teil 11 unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.
Als sich Volk und Führung im Osten einig waren: Eine Dresdner Ausstellung zeigt die gemeinsame Geschichte der DDR und der Bürgerrechtlerin Angela Davis.
Zwei Jahre vor dem Fall der Mauer wurde Erich Honecker eine besondere Ehre zuteil: Bundeskanzler Helmut Kohl empfing ihn in Bonn wie einen Staatsgast. Teil 10 unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.
Vor 30 Jahren löste ein Pfarrer in Plauen die Umkehr aus. Erinnerungen an historische Wochen und Demonstrationen, die kurz vor der Eskalation standen.
Die DDR mit ihren flächendeckenden Krippen und Kindergärten diente auch der Bundesrepublik als Vorbild. Doch mit Erziehung oder Emanzipation hatte das wenig zu tun.
Udo Große verbrachte sein Leben in einer Agrargenossenschaft. Bis heute glaubt er an das sozialistische Relikt. Ein Besuch beim letzten LPG-Chef.
Egal ob wirtschaftlich, politisch oder ganz alltäglich: Für Probleme wurde in der DDR stets der Staat verantwortlich gemacht. Die Folgen der SED-Herrschaft machen sich bis heute bemerkbar.