Vergesst die Ukrainer nicht!
Zu Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine war die Solidarität und die Spendenbereitschaft in Deutschland groß. Nun treiben viele eher die Folgen des Krieges um. Dabei braucht das Land gerade jetzt weitere Hilfe.
Zu Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine war die Solidarität und die Spendenbereitschaft in Deutschland groß. Nun treiben viele eher die Folgen des Krieges um. Dabei braucht das Land gerade jetzt weitere Hilfe.
Russland spricht wegen der Sanktionen von „wirtschaftlichem Selbstmord“ Italiens. Die Regierung in Rom reagiert mit scharfen Worten – und legt einen Sparplan für Privathaushalte vor. Verstöße kosten bis zu 3000 Euro.
Unternehmen in Russland, die auf Zulieferungen aus der EU angewiesen seien, hätten Probleme, sagt der russische Präsident. Insgesamt hätten die Strafmaßnahmen aber ihre Wirkung verfehlt.
Sie wollen sich nicht den Hals umdrehen lassen: In Schwedt/Oder befindet sich die Stadtbevölkerung im Widerstand gegen die Sanktionspolitik aus Berlin. Die Bürgermeisterin befürchtet dramatische Entwicklungen.
Die Türkei unterläuft die westlichen Sanktionen und hilft damit Russland. Das Misstrauen der NATO-Staaten gegen die türkische Führung wächst.
Der Handelskriegexperte Hans-Jürgen Wolff fordert vom Westen Härte im Umgang mit China. Russland hält er durch die Sanktionen für sehr verwundbar.
In Russland haben Sportler immer weniger Perspektiven. Einige wollen daher ihre Heimat verlassen, um für ein anderes Land zu starten – und werden dafür als Deserteure gebrandmarkt.
Ein halbes Jahr nach Kriegsbeginn hält sich die russische Wirtschaft besser als erwartet. Doch Putin wird die Sanktionen nicht ewig abfedern können.
Langsam kommt Bewegung in den eingefrorenen russischen Kapitalmarkt. Die Zeichen stehen auf Trennung und Umorientierung. Anleger aus „unfreundlichen Ländern“ bleiben aber außen vor.
Ein russischer Tanker hat offenbar auf offener See an ein indisches Schiff Öl übergeben. Schließlich sei die Fracht nach Amerika exportiert worden, lautet der Vorwurf.
Die Strafmaßnahmen müssten die Nuklearindustrie des russischen Aggressors treffen, sagte Selenskyj in seiner Videoansprache. Jeder russische Soldat, der das AKW Saporischschja beschieße oder sich dort verschanze, werde zum Ziel ukrainischer Geheimagenten und der Armee.
Ostdeutsche Unternehmen bitten in einem offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz, die Sanktionen gegen Russland aufzuheben.
Christian Lindner präsentiert seinen Gesetzentwurf. In Nordrhein-Westfalen enden die Sommerferien und fehlen die Pandemie-Pläne in den Schulen. Und Eintracht Frankfurt kann einen weiteren Titel gewinnen. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die westlichen Sanktionen hindern russische Fluggesellschaften an der Beschaffung neuer Ersatzteile. Um möglichst viele Flugzeuge in der Luft zu halten, schlachtet Russland laut Insidern nun neue Maschinen aus.
Sanktionierte Personen müssen ihre Vermögen offenlegen – eigentlich. Nur tat das bislang keiner der russischen Milliardäre. Die Opposition spricht von einem Flop und fordert die Regierung auf, nachzuschärfen.
Der Ukrainekrieg schadet der deutschen Wirtschaft – und der Beschäftigung. Im kommenden Jahr könnten deswegen rund 240.000 Menschen weniger erwerbstätig sein
Sanktionen gegen Russland haben westliche Unternehmen zwar getroffen, allerdings nicht langfristig. Im Falle von China sähe das allerdings ganz anders aus.
Auf „Vertrauen und Respekt“ beruhe seine Beziehung zu Putin, sagt der türkische Präsident Erdogan. Soviel Vertrautheit sorgt vielerorts eher für Beunruhigung.
Nach dem Beschuss des größten Atomkraftwerks in Europa in der Stadt Enerhodar fordert der ukrainische Präsident Sanktionen gegen Russland. Und 21.000 Ukrainer wollen in Deutschland studieren. Die Nacht im Überblick.
Sanktionen gegen Russland wirken. Zumindest dürfen russische Touristen diesen Jahr nicht nach Zypern fliegen, eigentlich sind sie dort die zweitgrößte Touristengruppe. Urlauber aus anderen Ländern sollen der Tourismuswirtschaft aushelfen.
Der ukrainische Präsident Selenskyj sieht Russland als Unterstützer von Terrorismus – und will das auch international so eingestuft wissen. In Libanon soll ein Schiff mit Getreide aus der Ukraine eingelaufen sein.
Der Krieg in der Ukraine könne mit Sanktionen gegen Russland nicht gewonnen werden – sie schadeten Deutschland und der ganzen Welt mehr als dem Land, gegen das sie gerichtet seien. Das meint die Chefvolkswirtin der Landesbank Hessen-Thüringen, Gertrud Traud.
Der ukrainische Präsident wirft Russland Preisterror vor. Russische Truppen vermelden die Eroberung des größten Kohlekraftwerks der Ukraine. Die Nacht im Überblick.
Russisches Gold darf nicht mehr in die EU eingeführt werden, europäische Hochtechnologie wird für den Export gesperrt. Und dann ist da noch eine unscheinbare Maßnahme, die Oligarchen das Leben schwer machen soll.
Die Sanktionen gegen die russische Luftfahrt wirken nicht so stark wie erhofft. Aber bis Moskau genug eigene Flugzeuge produziert, dürften viele Jahre vergehen.
Bis die volle Transportleistung durch die Pipeline erreicht ist, wird es laut dem Betreiber noch einige Zeit dauern. An der Börse atmet man auf.
Russlands Eisenbahn RFD bittet die EU, die Sanktionen aufzuheben. Sie seien unsozial
Der russische Präsident gesteht die Wirkung westlicher Sanktionen ein. Das sollte Skeptiker im Westen zur Einkehr veranlassen.
Offiziell geht es beim Besuch der Präsidenten Russlands und der Türkei in Iran vor allem um Syrien – aber ihre eigentliche Tagesordnung ist eine andere.
Putin begibt sich auf Auslandsreise. In Berlin endet der Petersberger Klimadialog. Und: Die Hitzewelle rollt auf Deutschland zu. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hat recht: Die Sanktionen dienen auch der „Entgiftung“ Europas von russischer Energie. Hier ist eine gefährliche Abhängigkeit entstanden.
Viktor Orbán rückt von den Strafmaßnahmen gegen Moskau ab. Der Außenbeauftragte Borrell hält dagegen – und weiß die anderen Minister hinter sich. Doch eine gewisse Müdigkeit macht sich breit.
Neben dem Einfuhrverbot für Gold ist vorgesehen, die Exportkontrollen für fortschrittliche Technologien und militärisch nutzbare Dual-Use-Produkte zu verstärken.
Die Verantwortlichen für Angriffe, die immer wieder viele Zivilisten töten, gehörten vor ein Kriegsverbrechertribunal, sagt Wolodymyr Selenskyj. Zur Front im Osten widersprechen sich die Angaben, und eine deutsche Ministerin warnt davor, russischen Zusagen zu trauen.
Putin soll keinen Vorwand haben, die Pipeline nicht wieder in Betrieb zu nehmen.