Putins Mann in der EU
Ein Teilembargo ist besser als gar kein Embargo. Doch die Europäer zahlen einen hohen politischen Preis für den Kompromiss, den die ungarische Führung in Brüssel erzwungen hat.
Ein Teilembargo ist besser als gar kein Embargo. Doch die Europäer zahlen einen hohen politischen Preis für den Kompromiss, den die ungarische Führung in Brüssel erzwungen hat.
Deutschlands Interesse an der Freiheit Osteuropas ist historisch bestenfalls lauwarm gewesen – brennend war jedoch das Interesse am Geschäft. Der russische Angriffskrieg ändert das. Ein Gastbeitrag.
Ungarn begrüßt nach langer Blockadehaltung den Kompromiss in Brüssel. Auch der deutsche Bundeskanzler zeigt sich zufrieden. Der ukrainische Botschafter Melnyk fordert dagegen weitere Schritte: ein baldiges Gasembargo.
Unter den Vorzeichen eines Embargos gegen Russland und steigender Nachfrage aus China steigen die Preise für Erdöl. Bis zum Ende des Jahres sollen Erdöl-Lieferungen aus Russland in die EU um 90 Prozent reduziert werden.
Die Inflationsrate erreicht den höchsten Wert seit 1974. Die Staats- und Regierungschefs der EU streiten in Brüssel über die richtige Russland- und Ukraine-Politik. Und in Hessen wird ein neuer Ministerpräsident gewählt.
Im Osten der Ukraine erwartet die Regierung in Kiew einen Großangriff. Nach dem Tod eines französischen Kriegsreporters ermittelt die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft. Die Nacht im Überblick.
Der neue Präsident der pro-russischen Enklave stoppt die Pläne über eine Volksabstimmung zum Beitritt zu Russland. Er will stattdessen neue Gespräche mit der Regierung in Moskau über die „weitere Integration“ führen.
Im Streit um das geplante Ölembargo gegen Russland verständigen sich die EU-Staaten nach der Blockade Ungarns doch noch auf einen Kompromiss. Zudem werden der Ukraine weitere Finanzhilfen von bis zu neun Milliarden Euro zugesagt.
Beginn eines neuen Schismas? Die Ukrainische Orthodoxe Kirche Moskauer Jurisdiktion erklärt sich für von Russland unabhängig. Die Reaktion der Russischen Orthodoxen Kirche ist erstaunlich. Ein Gastbeitrag.
Russland will seit geraumer Zeit Kernkraftwerke in Afrika bauen. Jetzt könnten der Ukraine-Krieg und die internationalen Sanktionen die Vorhaben bremsen.
EU-Ratspräsident Charles Michel will Öl-Lieferungen über Land vom geplanten Embargo gegen Russland ausnehmen. Für Ungarns Ministerpräsident Orbán ist die Kommission für die Blockade verantwortlich.
Nach ukrainischen Angaben sind russische Truppen in die größte noch von der Ukraine gehaltene Stadt in der Oblast Luhansk eingedrungen. Die Lage sei sehr schwierig, aber man habe die Angreifer an mehreren Stellen zurückwerfen können.
In der Debatte über ein Ölembargo gegen Russland treten die Interessengegensätze in der EU deutlich hervor. Ratspräsident Michel präsentiert einen Kompromiss. Doch Ungarn bleibt skeptisch.
Fatih Birol leitet die Internationale Energie-Agentur. Er hat einige Ideen gegen die Energiekrise, die nicht allen Deutschen gefallen werden.
In Wien ist eine Zeitenwende in der Sicherheitspolitik noch nicht in Sicht. Doch um eine Debatte über seinen neutralen Status und die NATO kommt das Land nicht herum.
Beim EU-Gipfel zum Krieg in der Ukraine erwarten die Teilnehmer schwierige Verhandlungen über ein sechstes Sanktionspaket gegen Russland. Angesichts des Widerstands aus Ungarn zeichnet sich eine Einigung auf ein abgestuftes Ölembargo ab.
Dem Kreml droht der erste Zahlungsausfall seit der Oktoberrevolution. Nun sollen Fremdwährungsanleihen nur noch in Rubel bedient werden.
Scharfe Kritik an der Einigung zwischen Ampelkoalition und Union über das Sondermögen für die Stärkung der Bundeswehr gibt es nur von der Linken. Aber auch die Koalitionspartner setzen unterschiedliche Akzente.
Die Tür zur Kornkammer Europas ist versperrt: Russlands Krieg in der Ukraine könnte in Afrika eine Hungersnot auslösen. Schon wird diskutiert, Getreidetransporte ins Mittelmeer zu eskortieren.
So entzweit waren Afrika und Europa lange nicht mehr. Das ist auch eine Chance, die Beziehungen neu zu ordnen. Abhängigkeiten gibt es genug.
„Keine Verbesserung der Lage“: Der internationale Eishockey-Verband schließt die Teams aus Russland und Belarus von den Titelkämpfen im kommenden Jahr aus. Eine Reaktion aus Russland folgt prompt.
Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber ist beim Embargo russischen Öls notfalls für zwischenstaatliche Lösungen. Ungarn dürfe die EU nicht in Geiselhaft nehmen.
Siemens verabschiedet sich nach fast 170 Jahren aus Russland. Das ist konsequent – wirtschaftlich und für die künftige Geschäftsausrichtung des Gesamtkonzerns.
Wegen Putins Krieg in der Ukraine stehen Tolstoi, Dostojewski, aber sogar Regimegegner unter einem Generalverdacht. Aufzeichnungen von der Front der Kulturen. Ein Gastbeitrag.
Die Staats- und Regierungschefs der EU kommen zum Sondergipfel zusammen. Auch in NRW regiert bald wohl Schwarz-Grün. Und im Prozess zwischen Amber Heard und Johnny Depp entscheidet nun die Jury.
Erstmals hat Wolodymyr Selenskyj das Frontgebiet besucht. Während der ukrainische Präsident die Zerstörungen anprangert, nennt Russlands Außenminister den Donbass die „absolute Priorität“ seines Landes und widerspricht Spekulationen über Wladimir Putins Gesundheitszustand.
Strabag sieht sich gegen die Schritte des Oligarchen gewappnet - im Einklang mit den EU-Sanktionen.
Unter den orthodoxen Christen in der Ukraine brodelt es. Konzil verurteilt Krieg als Verstoß gegen die Zehn Gebote
Die russische Armee versucht weiterhin, die ostukrainische Stadt Sewerodonezk einzunehmen. Das wäre ein symbolischer Sieg. Der ukrainische Präsident ist derweil in Charkiw.
Die amerikanische Basketballspielerin Brittney Griner wird seit 100 Tagen in Russland in Haft gehalten. Präsident Joe Biden soll helfen.
Pläne für ein Einfuhrverbot für russisches Öl scheiterten bisher am Widerstand aus Ungarn. Nun legt die EU-Kommission einen neuen Vorschlag auf den Tisch. Eine Einigung wird kommende Woche erwartet.
Um Russland zurückzuschlagen, brauche die Ukraine Waffen mit höherer Reichweite. Das fordert Kiew schon lange. Die amerikanische Regierung scheint dem nachgeben zu wollen.
Mehr als vier Millionen Syrer im Nordwesten des Landes sind auf UN-Hilfsgüter angewiesen. Die kommen aber nur an, wenn Moskau das will. Legt Russland ein Veto gegen die Verlängerung der Resolution ein?
Ein Vernichtungskrieg wie der russische Überfall auf die Ukraine ist aus einem Wahn gewachsen. Und ob ich es will oder nicht – ich steckte mittendrin. Ein Gastbeitrag.
Die Wirtschaft ist unter Druck. Gunther Kegel aber, Präsident des ZVEI, blickt zuversichtlich nach Hannover. Dort steht die größte Industriemesse der Welt an. Im Interview spricht er auch über Spätfolgen der Pandemie.