Deutschland stellt Putin zufrieden
Deutsche Energieunternehmen unterhalten neuerdings Rubelkonten, wie von Putin gewünscht. Angeblich steht das im Einklang mit den EU-Sanktionen – und auch wieder nicht.
Deutsche Energieunternehmen unterhalten neuerdings Rubelkonten, wie von Putin gewünscht. Angeblich steht das im Einklang mit den EU-Sanktionen – und auch wieder nicht.
Der Nachfolger von Felix Magath ist gefunden: Nach dem Pokalfinale in Russland verabschiedet sich Sandro Schwarz von Dynamo Moskau und wechselt in die deutsche Hauptstadt.
Viele amerikanische Rechte hegen nach wie vor Sympathien für den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Weder Republikaner noch Rechtsradikale außerhalb der Partei sind sich allerdings einig, wenn es um Putins Angriffskrieg geht.
Die russischen Truppen setzen ihre schrittweise Eroberung der Großstadt Sewerodonezk fort. Der ukrainische Botschafter Melnyk begrüßt Pläne Berlins, Mehrfachraketenwerfer liefern zu wollen. Der Überblick.
Deutschland will der Ukraine ein Flugabwehrsystem liefern, Ungarn blockiert EU-Sanktionen, Scholz kündigt eine „Konzertierte Aktion“ an und die Queen feiert ihr 70. Thronjubiläum. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Ungarn will seine Zustimmung zum EU-Sanktionspaket gegen Russland nicht geben. Das Land fordert Änderungen, konkret geht es um die geplanten Strafmaßnahmen gegen das russisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt Patriarch Kirill.
Unternehmen haben die Sorge, bald nur noch mit Amerika oder muss Russland und China handeln zu können.
Die EU will weniger Öl aus Russland, um den Krieg zu bremsen. Asien nutzt seine Chance: Es kauft Öl und Kohle mit einem großen Nachlass aus Moskau
Die russischen Truppen rücken im Donbass schneller vor als erwartet. Das könnte auch daran liegen, dass die ukrainische Führung ihre Mittel genau kalkuliert.
Weil Russland Zinsen auf Staatsanleihen zu spät gezahlt hat, wird das Land von einem Investoren-Komitee als säumiger Zahler eingestuft. Damit können Käufer von Zahlungsausfall-Versicherungen - kurz: CDS - ihren Schaden geltend machen.
Eine EU-Perspektive für die Ukraine liegt im nationalen Interesse. Die Erweiterungspolitik ist der Motor für Frieden, Demokratie und Wohlstand in Europa. Ein Gastbeitrag
Die Bundesregierung sollte dem Klimaschutz in der Außenpolitik eine stärkere Rolle geben.
Die meisten Konflikte enden ohne Blutvergießen. Manchmal ist ein Krieg allerdings so gut wie unausweichlich. Der Ökonom Chris Blattman erklärt, warum – und zieht auch Schlussfolgerungen für die Ukraine.
Kölns Benin-Bronzen +++ Völkerrecht und Kriegseintritt +++ Bundesländer unter Druck
Dänemark ist Gründungsmitglied der NATO, doch aus der Verteidigungspolitik der EU hielt es sich heraus. Soll sich das nun ändern? Darüber entscheiden die Dänen per Volksabstimmung.
Von einer Vereinigung mit der Republik Moldau will der abtrünnige Landesteil Transnistrien nichts wissen. Doch unter dem Druck des Ukrainekrieges kommt es zu einer Entspannung.
Vorstandschefin Fraser hält Zinserhöhung der EZB für notwendig, auch wenn die amerikanische Federal Reserve hier mehr Spielraum habe.
Der russische Staatskonzern stellt die Lieferungen an weitere europäische Kunden ein. RWE und Uniper teilen mit, weiter in Euro zu zahlen – im Einklang mit den Sanktionen gegen Moskau.
Amerika wird der Ukraine Mehrfachraketenwerfer liefern. Sie sollen Kiew dabei helfen, „wichtige Ziele auf dem Schlachtfeld in der Ukraine“ präziser zu treffen, schreibt Präsident Joe Biden in der „New York Times“.
Der ukrainische Präsident will nur mit neuen Waffen den Gegenangriff starten. Helfen könnten Mehrfachraketenwerfer, wie die USA sie nun doch liefern wollen. Wegen ihrer Schlüsselposition steht die Stadt Sjewjerodonezk weiter im Fokus. Der Überblick.
Nach der Pandemie entdecken Touristen die Türkei als Reiseziel neu. Buchungen aus Deutschland gehen nach oben. Die fehlenden russischen Besucher dagegen hinterlassen eine Lücke.
Manfred Weber ist neuer Vorsitzender der größten europäischen Parteienfamilie EVP. Bei seiner Antrittsrede übt der CSU-Politiker scharfe Kritik an der Russlandpolitik der Bundesregierung.
Der Nickel-Magnat Wladimir Potanin ist einer der reichsten Russen und gilt als loyal dem Kreml gegenüber. Dennoch ist er bisher kaum mit Strafmaßnahmen belegt worden. Sein Geschäft ist zu wichtig für den Welthandel.
Die EU-Chefs feiern das Ölembargo gegen Russland als großes Zeichen der Einigkeit. Tatsächlich ist die EU an dem Punkt angelangt, an dem weitere große Sanktionspakete kaum noch vorstellbar sind. Herausgekommen ist ein Embargo mit vielen Löchern.
Festgefahrener Streit um Antarktis-Vertrag
Nach Brüsseler Einigung auf Strafmaßnahmen gegen Russland kritisiert Wirtschaftsminister Habeck die Rolle Ungarns.
Das von der EU verhängt Embargo für russisches Öl belastet die Aktienmärkte und lässt die Preise steigen. Die Aussichten für die kommenden Monate könnten besser sein.
Der russische Ökonom Sergej Gurijew hält das EU-Ölembargo für einen wirtschaftlich harten Schlag gegen Moskau. Der russischen Wirtschaft und dem Präsidenten prognostiziert er eine düstere Zukunft.
Der Widerstand ist weiblich und liest George Orwell: Wer in Russland gegen den Krieg protestiert, wird drakonisch bestraft. Es sei denn, die Gerichte machen ausnahmsweise nicht mit.
Der Minister spricht von „Gewürge“. Aber die Raffinerie Schwedt schöpft neue Hoffnung.
Ungarn pokerte bei den Verhandlungen über ein Ölembargo hoch und bekam fast alle Wünsche erfüllt. Muss sich die EU nun auch mit dem belarussischen Diktator Lukaschenko einlassen, um die Nahrungsmittelkrise zu lösen?
Mit dem Ölembargo hat die EU den Punkt erreicht, an dem zumindest für einzelne Staaten die Kosten für ein geschlossenes Vorgehen gegen den russischen Aggressor zu hoch sind. Das gilt nicht nur für Ungarn.
Die NATO hat ihre Stärke nach Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine bewiesen. Doch Amerika allein könnte nicht gleichzeitig Abschreckung gegen Russland und China leisten. Europa muss deshalb selbst Atommacht werden. Ein Gastbeitrag.