Hamburgs Phantom-Bischof
Einst weckte Stefan Heße in Hamburg große Hoffnungen. Doch schon vor der Missbrauchsaffäre hatte der Erzbischof innerlich resigniert. Die Fäden ziehen längst andere.
Einst weckte Stefan Heße in Hamburg große Hoffnungen. Doch schon vor der Missbrauchsaffäre hatte der Erzbischof innerlich resigniert. Die Fäden ziehen längst andere.
Der japanische Ministerpräsident Yoshihide Suga war so unbeliebt, dass sein Rückzug der Regierungspartei kurz vor wichtigen Wahlen sehr gelegen kommt. Der Opposition wird die Krise wohl wieder nichts nützen.
Mit einem Kurs der Mitte hat Stefan Löfven die Sozialdemokraten in Schweden wieder an die Macht gebracht. Seine überraschende Rücktrittsankündigung legt offen, wie verunsichert die einst mächtige Partei ist.
Auch den Parteivorsitz der schwedischen Sozialdemokraten will Löfven abgeben. Das teilte er in einer Rede mit. Die Entscheidung sei lange in ihm gereift.
Mit dem neuen Ministerpräsidenten Ismail Sabri Yaakob kehrt Malaysias UMNO-Partei an die Macht zurück. Sie war bereits mehr als 60 Jahre in der Regierung vertreten und hat die Politik des Landes entscheidend geprägt.
Der Hamburger Erzbischof Heße hat Papst Franziskus im März seinen Rücktritt angeboten. Seither wird das Erzbistum kommissarisch geleitet. Das könne nicht so weiter gehen, sagt der Generalvikar und kritisiert den Vatikan.
Mit Andrew Cuomos Rücktritt muss sich auch Amerikas Präsident Biden befassen. Schon die erste Nachfrage bringt ihn in Verlegenheit. Der New Yorker Gouverneur habe „verdammt gute Arbeit“ geleistet, sagt er.
Der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo soll elf Frauen sexuell belästigt haben. Auch Präsident Joe Biden hatte seinen Parteikollegen zuletzt zum Rücktritt aufgefordert.
Valentino Rossi beendet seine MotoGP-Karriere. Der 42 Jahre alte Italiener verabschiedet sich nach mehr als zweieinhalb Jahrzehnten aus der Motorrad-WM. Zuletzt sind beim einstigen Siegfahrer die Erfolge ausgeblieben.
Der ehemalige Bayern-Trainer Louis van Gaal ist abermals Trainer der niederländischen Nationalmannschaft. Zuletzt hatte der heute 69-Jährige sein Land 2014 auf den dritten Rang der WM geführt.
Der Präsident empfiehlt ihm den Rücktritt, seine eigene Partei will ihn des Amtes entheben: Der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo kann die Vorwürfe wegen sexueller Belästigung politisch kaum überleben. Seine Generalstaatsanwältin stellte nun ihren Bericht vor.
„Ich denke, er sollte zurücktreten“: US-Präsident Joe Biden reagiert auf die Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Gouverneur Andrew Cuomo. Im Staat New York mehren sich die Rufe nach einem Amtsenthebungsverfahren.
Georgiens Opposition fordert nach Ausschreitungen bei einer schwulenfeindlichen Demonstration den Rücktritt der Regierung. Regierungschef Garibaschwili trage die Mitverantwortung für Gewalt gegen Medienschaffende.
Die Kritik an Palästinenserpräsident Abbas und seinen Sicherheitskräften hat zum Rückzug einer Partei aus der Regierung geführt. Seit Tagen gibt es Proteste nach dem Tod eines zuvor festgenommenen Aktivisten.
Ein Foto zeigt, wie er im Mai eine Mitarbeiterin küsst und umarmt. Das wurde dem britischen Gesundheitsminister Matt Hancock zum Verhängnis. Denn damals galt eine strenge Kontaktsperre. Aber das ist nicht der einzige Vorwurf.
Grund für seinen Schritt nannte Edwin Poots nicht. Die Erklärung kam nur wenige Stunden, nachdem der Hardliner seinen Kandidaten gegen den Willen der Parteimehrheit zum Regierungschef gemacht hatte.
Der hessische Innenminister macht weiter: Peter Beuth (CDU) hat im Landtag Rücktrittsforderungen der Opposition zurückgewiesen, die im Zuge des SEK-Skandals gestellt worden sind.
Wenn Hessens Innenminister von einem Versagen der Fehlerkultur in Teilen des SEK Frankfurt spricht, kommt das einem Offenbarungseid gleich. Das trifft auch ihn selbst – nicht nur die Führung der Polizei.
Franziskus nimmt das Rücktrittsgesuch von Kardinal Marx nicht an. Die Absage verbindet der Papst mit viel Lob. Eine Betroffeneninitiative zeigt sich enttäuscht: Von einem radikalen Neuanfang sei damit nicht viel geblieben.
Papst Franziskus lehnt einen Rücktritt von Reinhard Kardinal Marx ab: Dieser soll sein Amt als Erzbischof von München und Freising fortführen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche antwortete auf ein Bittschreiben von Kardinal Marx, das vergangene Woche veröffentlicht wurde.
Kardinal Marx wollte die Kirche mit seinem Amtsverzicht aufrütteln. In Rom hält man davon allerdings nicht viel. Von Reformen noch weniger.
Fast 70 Stellen in der Dissertation Franziska Giffeys sind nach Ansicht der Prüfer „eindeutige Verstöße gegen die gute wissenschaftliche Praxis“. In den Augen von Kritikern ist die Aufarbeitung des Falls aber noch nicht zu Ende.
Nach seinem Rücktrittsgesuch soll der Erzbischof von München und Freising weiter im Amt bleiben. Das schrieb Papst Franziskus Kardinal Marx in einem Brief.
Beteiligungen im Wert von knapp 27 Milliarden Euro verwaltet Österreichs Staatsholding ÖBAG. Jetzt ist der Chef zurückgetreten. Wegen öffentlich gewordener Chatnachrichten steht er seit Monaten unter Beschuss.
Laut einem Bericht wollte das Gesundheitsministerium unbrauchbare Masken an Obdachlose, Behinderte und Hartz-IV-Empfänger verteilen. SPD und Opposition kritisieren Minister Spahn heftig dafür. Der hält den Vorwurf für aufgebauscht.
Reinhard Kardinal Marx bietet Papst Franziskus seinen Rücktritt an. Er wolle „Mitverantwortung“ für das „systemisches Versagen“ der Kirche beim Thema Missbrauch übernehmen. Aber was folgt daraus?
Reinhard Kardinal Marx hat dem Papst seinen Rücktritt angeboten. Er sei überzeugt, dass die von Missbrauch Betroffenen ein Zeichen brauchten. Als Aufruf an andere Amtsträger will er seine Entscheidung nicht verstanden wissen.
Warum soll man eigentlich nebenher promovieren dürfen? Nur um sich dann mit dem begehrten Titel schmücken zu können? Das ist kein ausreichender Grund.
Nach dem Eklat in einer Präsidiumssitzung war DFB-Präsident Keller zurückgetreten. Das Verfahren gegen ihn wurde nun eingestellt. Die Sanktionierung sei „entbehrlich“ geworden, lautet die Begründung.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das Rücktrittsgesuch von Familienministerin Franziska Giffey (SPD) nach eigenen Worten „mit großem Bedauern" entgegen genommen. Sie habe immer vertrauensvoll mit Giffey zusammen gearbeitet, sagte Merkel.
Der Schritt der SPD-Politikerin ist mit dem enormen Druck, der aufgrund ihrer umstrittenen Doktorarbeit zustande gekommen ist, zu erklären. Einen Rückzug aus der Politik sieht Giffey jedoch nicht vor. Sie hat die Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin fest im Blick.
Es wird eine enorme Herausforderung, nach Fritz Kellers Rücktritt überhaupt einen respektablen Kandidaten zu finden. Oder eine Kandidatin. Die goldenen DFB-Zeiten werden so schnell nicht wiederkommen.
Fritz Keller vollzieht den angekündigten Rücktritt als DFB-Präsident. Sein Urteil über seine Funktionärskollegen ist harsch. Er fordert, was er selbst nicht durchsetzen konnte: Integrität statt interner Machtkämpfe.
Fritz Keller vollzieht den angekündigten Rücktritt. Schon wieder braucht der Deutsche Fußball-Bund einen neuen Präsidenten. Seinen Abschied nutzt Keller für einen letzten Rundumschlag.
Der Bundesinnenminister übt scharfe Kritik, die Länderchefs fordern Amtsenthebung. DFB-Präsident Fritz Keller bittet zwar um Verzeihung, doch seinen Posten räumen will er nicht.
Die Amateurvertreter im DFB haben genug von Skandalen und Streit: In einer geheimen Abstimmung wird Präsident Fritz Keller und auch Generalsekretär Friedrich Curtius das Vertrauen entzogen.