Interimschefin Thurnher tritt beim ORF nicht zur Wahl an
Die ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher verzichtet auf die Kandidatur und will stattdessen Missstände aufklären. Das Feld der Bewerber formt sich nun ohne sie.
Clemens Pig übernimmt den ORF. Gewählt unter den Augen eines politisch dominierten Stiftungsrats, will der APA-Chef Unabhängigkeit beweisen.
Die ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher verzichtet auf die Kandidatur und will stattdessen Missstände aufklären. Das Feld der Bewerber formt sich nun ohne sie.
Namhafte Wiener Kunsthändler sollen für ihre Auftritte in der ORF-Dokuserie „Wa(h)re Kunst“ Geld an deren Produktionsfirma gezahlt haben. Das sieht nicht gut aus für die redaktionelle Unabhängigkeit.
Die Favoriten straucheln, und die Bulgarin Dara macht am Ende das Rennen mit ihrem Lied „Bangaranga“. In welcher Stadt der ESC nächstes Jahr stattfindet, steht auch schon fest.
Felicia aus Schweden fällt nach ihrem Auftritt bei der zweiten Generalprobe am Freitagabend in Ohnmacht. Das hat Konsequenzen: Die Künstlerin bekommt beim ESC einige Sonderregelungen zugestanden.
Die deutsche Bundesregierung drückt Sarah Engels die Daumen, und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer kommt sogar nach Wien. Allerdings aus einem anderen Grund.
Das erste Halbfinale des ESC geht ohne große Überraschungen zu Ende. Die Favoriten Finnland und Griechenland sind weiter, San Marino hingegen scheidet aus. Daran konnte auch ein britischer Superstar nichts ändern.
Für den Eurovision Song Contest hat Wien sein Sicherheitskonzept verfeinert. Damit reagiert die Stadt auf Proteste antiisraelischer Gruppierungen. Auch die Absage der Taylor-Swift-Konzerte wegen Terrorgefahr im August 2024 wirkt nach.
Nach der Affäre um Ex-ORF-Chef Weißmann drängt Medienminister Andreas Babler auf Reformen. Es geht um die Aufsichtsgremien, hohe Pensionszusagen und die Frage, wie man Machtmissbrauch verhindert.
1967 trat Vicky Leandros mit „L’amour est bleu“ zum ersten Mal beim Eurovision Song Contest an. In diesem Jahr wird sie den Wettbewerb eröffnen und beim ersten Halbfinale auftreten.
Der gekündigte Generaldirektor des ORF, Roland Weißmann, fordert vier Millionen Euro Entschädigung vom Sender. Die Führungskrise spitzt sich durch juristische Konflikte und interne Machtkämpfe weiter zu.
Der ORF entlässt den früheren Generaldirektor Roland Weißmann wegen „Anscheins unangemessenen Verhaltens“. Sein Anwalt kündigt rechtliche Schritte gegen den Sender an. Der Fall dürfte noch teuer werden.
Der österreichische ORF entlässt den früheren Generaldirektor Roland Weißmann. Ihm war sexuelle Belästigung vorgeworfen worden. Eine interne Prüfung bestätigte dies nicht. Weißmanns Anwalt kündigt rechtliche Schritte an.
Dicke Luft beim ORF: In der Übergriffsaffäre verstrickt sich die Führung in Widersprüche. Die Vorwürfe gegen Ex-Generaldirektor Weißmann ziehen weitere Konflikte nach sich.
„Sie ist wieder in einer Art Gefangenschaft“: 20 Jahre nach der Selbstbefreiung von Natascha Kampusch dreht der ORF eine Doku über ihr andauerndes Leid. Nun zieht er sie vor der Veröffentlichung zurück.
Der ORF-Stiftungsrat sucht nach dem Rücktritt des Generaldirektors Roland Weißmann nach Fehlern im System. Ist der Sender für den Fall von MeToo-Vorwürfen richtig aufgestellt?
ORF-Generaldirektor Roland Weißmann tritt nach unklaren Vorwürfen zurück. Übergangsweise übernimmt Ingrid Thurnher die Leitung des Senders. Die Politik nimmt den Rücktritt zustimmend zur Kenntnis.
Der ORF-Generaldirektor Roland Weißmann tritt zurück. Dazu habe ihn das Kontrollgremium des Senders, der Stiftungsrat, gedrängt, sagt sein Anwalt. Eine Mitarbeiterin erhebe Vorwürfe sexueller Belästigung, die Weißmann bestreitet.
Warum der Eurovision Song Contest ein kultureller Raum bleiben muss – und welche Verantwortung daraus für seinen Gastgeber erwächst.
Der Wiener Peter Steinberger gilt vielen als Programmierlegende. Nicht nur Meta und Anthropic buhlten um den Entwickler aus Österreich. Nun wechselt er zu Open AI. Wer ist der Mann, der Open Claw aus der Taufe hob?
Tom Neuwirt, der Mann hinter der Kunstfigur, will andere „berufliche Projekte stärker in den Fokus“ rücken. Der ORF hatte gehofft, Conchita Wurst für die ESC-Jubiläumsausgabe in Wien gewinnen zu können.
Die Österreicher spenden relativ viel Geld und engagieren sich häufig ehrenamtlich. Ohne sie wären manche Dienste nicht finanzierbar. Der Staat wird dadurch entlastet.
Der „Landkrimi“ aus Kärnten zeigt die Einsamkeit in einem Dorf, in dem es keine Gemeinsamkeit mehr gibt. Der Postbote findet eine Tote, sechs weitere ältere Menschen sind schon gestorben. Wie es scheint, hilft da jemand nach.
Eine ORF-Fernsehdoku umschifft aktuelle Fragen zu einem Sensationsfund im Wiener Kunsthandel: einem lange verschwundenen Gemälde Gustav Klimts mit heikler NS-Vergangenheit.
Künstler aus insgesamt 35 Ländern werden in Wien beim 70. Eurovision Song Contest antreten, auch aus Israel. Fünf Länder wollen wegen des Vorgehens der israelischen Regierung im Gazastreifen nicht teilnehmen.
Auf der Generalversammlung der Europäischen Rundfunkunion gibt es ein klares Votum für Israel. Die Niederlande und Spanien reagieren sofort. Deutschland fährt nun sicher nach Wien.
Der ORF stellt die Nachfolger von Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser vor: Miriam Fussenegger und Laurence Rupp werden 2027 „Tatort“-Ermittler. Sie treten in große Fußstapfen.
Neben Werken der Afrodiaspora sind besonders die Konzerte des Arditti Quartets ein Höhepunkt beim Festival Wien Modern. Es beweist, dass man mit Musik von Arnold Schönberg Säle füllen kann.
Die Europäische Rundfunkunion will nach dem Ende der Kampfhandlungen in Gaza nur noch eine „offene und persönliche Diskussion“ über die Teilnahme Israels am ESC führen. Ein Sender aber bleibt bei seiner Boykottdrohung.
Die Regierung von Bundeskanzler Christian Stocker bedrängt den ORF, als Ausrichter abzusagen, falls Israel vom ESC ausgeschlossen wird. Zuvor hatte sich schon Bundeskanzler Friedrich Merz eindeutig geäußert.
Doris und Jessica aus Graz sind als Babys in der Klinik verwechselt worden. Erst eine Blutspende und eine Schwangerschaft brachten sie darauf, dass etwas nicht stimmte. Jetzt trafen sie aufeinander.
Der Österreichische Rundfunk (ORF) hat den Vertrag mit einem Redakteur aufgelöst, nachdem dieser einen antisemitischen Facebook-Post abgesetzt hatte.
Österreichs Hauptstadt hatte schon 1967 und 2015 den Eurovision Song Contest ausgerichtet. Nun setzt sich die Metropole wieder gegen die Konkurrenz durch.
Der österreichische Verfassungsgerichtshof bestätigt die Verfassungskonformität des Rundfunkbeitrags. Die Haushaltsabgabe verstoße nicht gegen das Gleichheitsgebot.
Israel vom Eurovision Song Contest ausschließen? Mit dieser Forderung sorgte der diesjährige Gewinner JJ für Furore und Kritik. Jetzt äußert sich Österreichs Staatsoberhaupt.
Spanien zieht Parallelen zwischen Israel und Russland, Belgien stellt die eigene Teilnahme infrage, und ESC-Sieger JJ wünscht den Ausschluss des jüdischen Staates. Die European Broadcasting Union gerät zunehmend unter Druck.
Johannes Pietsch, Künstlername JJ, wurde in Wien geboren, wuchs aber in Dubai auf. Dort erlebte er den Sieg von Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest 2014. Als Countertenor will er Pop und Oper miteinander vereinen.