„Ich hoffe, Joe Kaeser überdenkt das nochmal“
SPD-Chefin Nahles drängt Siemens-Chef Kaeser, seine Teilnahme an einer wichtigen Investorenkonferenz in Saudi-Arabien wegen des Falls Khashoggi abzusagen. Der Top-Manager zögert noch.
SPD-Chefin Nahles drängt Siemens-Chef Kaeser, seine Teilnahme an einer wichtigen Investorenkonferenz in Saudi-Arabien wegen des Falls Khashoggi abzusagen. Der Top-Manager zögert noch.
Die SPD-Vorsitzende verlangt nach der Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi spürbare Konsequenzen für Saudi-Arabien. Sie fordert auch Siemens-Chef Joe Kaeser auf, seine Kontakte mit dem Königreich zu überdenken.
Das saudische Königshaus bestätigt die Tötung von Jamal Khashoggi und präsentiert eine abenteuerliche Geschichte. Die bislang bekannten Puzzleteile ergeben aber kein schlüssiges Gesamtbild.
Lange hat Christian Sewing gezögert, nun aber sagt der Chef der Deutschen Bank seine Teilnahme an einer wichtigen Investorenkonferenz in Riad ab. Um Siemens-Chef Kaeser wird es einsam.
Der Ton von Donald Trump gegenüber Riad wird rauher. Aber verprellen will er den strategischen Partner nicht. Rechtskonservative Anhänger versuchen ihm aus dem Dilemma zu helfen – indem sie das mutmaßliche Mordopfer schlecht machen.
Nach dem Verschwinden des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi haben zahlreiche Politiker und Wirtschaftsführer ihre Teilnahme an einer geplanten Investorenkonferenz in Saudi-Arabien abgesagt. Unterdessen steigt der Druck auf Trump.
Saudi-Arabien ist an namhaften amerikanischen Tech-Unternehmen beteiligt. Für manches Start-up ist die Khashoggi-Affäre ein richtiger Balanceakt.
Der Journalist Jamal Khashoggi sah sich selbst nicht als Dissidenten, sondern als Reformer. Doch er wurde der saudischen Führung zu gefährlich. Kaum jemand wusste so viel wie er.
Im Wahlkampf hatte der Präsident mit seinen guten wirtschaftlichen Verbindungen zu Saudi-Arabien geprahlt. Nach dem Verschwinden von Jamal Khashoggi fordern die Demokraten nun Aufklärung über die Finanzbeziehungen.
Die G7 zeigte sich äußert besorgt und forderte von der Führung in Riad eine gründliche, transparente und rasche Untersuchung. Außenminister Maas kündigte an, eine geplante Reise nach Saudi-Arabien zu überdenken.
Nach mehreren amerikanischen Unternehmern zieht nun auch die Chefin des Internationalen Währungsfonds ihre Zusage zu einer Investorenkonferenz in Riad zurück. Ein offizieller Grund wird nicht genannt.
Der Journalist Jamal Khashoggi galt als verkappter Muslimbruder und war zuletzt Erdogan-Anhänger. Brachten die Saudis ihn deswegen um?
Ermittler haben die saudische Botschaft in Istanbul durchsucht – um herauszufinden, was mit dem Journalisten Khashoggi passiert ist. Und sie wurden offenbar fündig. Der amerikanische Außenminister schlägt derweil versöhnliche Töne an.
Die Türkei beschuldigt Saudi-Arabien, den verschwundenen Journalisten Jamal Khashoggi getötet zu haben. Riad weist dies zurück. Einem CNN-Bericht zufolge habe es jedoch einen Einsatz ohne Genehmigung gegeben.
Trump droht nach dem Verschwinden des Journalisten Khashoggi mit Sanktionen. Der Ölpreis steigt, an der Börse wird es turbulent. Auch der größte Technologie-Investor der Welt und amerikanische Unternehmenschefs sind betroffen.
Im Fall des verschwundenen saudi-arabischen Journalisten Dschamal Khashoggi nimmt der Druck auf das Herrscherhaus in Riad zu. Donald Trump drohte dem Königreich mit ernsten Konsequenzen, falls es den Regimekritiker tatsächlich in seinem Konsulat in Istanbul ermordet haben sollte.
Nach dem Verschwinden des Journalisten Jamal Khashoggi warnt Saudi-Arabien andere Länder vor Wirtschaftssanktionen. Einige Unternehmen stellen ihre Teilnahme beim bevorstehenden Wirtschaftsgipfel in Riad schon in Frage.
Ein Journalist verschwindet spurlos, die saudische Staatsführung gerät in Erklärungsnot. Amerikas Präsident erklärt daraufhin Rüstungsgeschäfte mit Riad für sakrosankt. Warum eigentlich? Eine Analyse.
Das Weiße Haus hat im Fall des vermissten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi seine Strategie geändert. Nun wird Donald Trump aus der eigenen Reihe gezwungen, seine Verbündeten in Riad mit Anschuldigungen zu konfrontieren.
Bisher weist Riad die Vorwürfe des Mordes an Jamal Khashoggi zurück. Der Journalist sei erst nach dem Verlassen des Konsulats verschwunden. Neue Hinweise deuten aber in eine andere Richtung.
In seiner Kritik an westlichen Verbündeten kennt Präsident Trump oft kein Halten. Auf das Verschwinden des saudischen Regimekritikers Khashoggi reagiert er dagegen zurückhaltend – denn Riad ist ein wichtiger Partner.
Der verschwundene saudische Journalist Jamal Khashoggi entschied sich für das Exil, um offen Kritik zu üben. Er lehnte den saudischen Kronprinzen ebenso ab, wie er ihn fürchtete.
Fast ein Jahr dauerte die schwere diplomatische Krise zwischen Deutschland und Saudi-Arabien – ausgelöst von Heiko Maas’ Vorgänger Sigmar Gabriel. Nun kam es zur Annäherung.
Der staatliche saudische Ölkonzern Aramco könnte mit einem Börsengang alle Rekorde brechen. Nun ist er abgeblasen worden. Nicht zum ersten Mal.
Die Aktienindizes der Börsen Tunis, Qatar, Saudi-Arabien und Abu Dhabi sind seit Jahresbeginn stark gestiegen. Zwei Faktoren beflügeln den Aufwärtstrend.
Nicht alle Bürger von Saudi-Arabien sind für Frauen am Steuer oder Hip-Hop in der Werbung – und die Zukunft des Landes liegt fest in der Hand des Kronprinzen.
Saudi-Arabien nutzt den Tempelberg in Jerusalem, um Druck auf Jordanien auszuüben. Dahinter könnte die Überlegung stehen, die Frage um Jerusalem im amerikanischen Friedensplan für die Region auszuklammern.
Auf einem saudischen Sender kann man Bundesliga-Spiele sehen – ohne, dass „BeoutQ“ jemals Lizenzgebühren an die DFL gezahlt hätte. Auch das iranische Staatsfernsehen hat ein entsprechendes Angebot.
Mit viel Macht will das Königreich unter Kronprinz Muhammad Bin Salman im Geschäft mit dem Sport Fuß fassen, auch in der Formel 1. Der Eindruck der saudischen Tempoverschärfung bleibt zwiespältig.
Vor wenigen Monaten schrieb ich einen Roman über einen Aufstand der Frauen in Saudi-Arabien. Nun scheint die Wirklichkeit meine Fiktion einzuholen. Ein Gastbeitrag.
Deutsche Unternehmen bekommen kaum noch Aufträge aus der Golfmonarchie. Daran ist nicht nur der frühere Außenminister Sigmar Gabriel schuld.
Der Eklat um den Libanon ist eigentlich schon eine Weile her – damals kritisierte Deutschland Saudi-Arabien deutlich. Nun zeigen sich die Saudis nachtragend. Für die Wirtschaft hat das akute Folgen.
Noch immer ist der Libanon die wichtigste Verlagsadresse in der arabischen Welt. Aber die guten Geschäfte werden in anderen Staaten gemacht. Ein Besuch bei Büchermachern in Beirut.
Amerika will, dass die Europäer wegen des iranischen Raketenprogramms Sanktionen gegen das Land verhängen. Im Mai entscheiden die Vereinigten Staaten über die ausgesetzten Iran-Sanktionen.
Kampfflugzeuge des saudischen Bündnisses, dass gegen Houthi-Rebellen kämpft, sollen die Feier zwei Mal bombardiert haben. Eine Bestätigung gab es zunächst nicht.
Am Wochenende öffnete in Saudi-Arabien nach mehr als 35 Jahren das erste öffentliche Kino. Gezeigt wurde der Film „Black Panther“. Kronprinz Salman gefiel die Geschichte vom Aufstieg eines jungen Prinzen.