Die Scheichs kommen in Geldnot
Der Ölpreis steht tief – und die Ölmonarchien am Golf hören nicht auf, noch mehr Öl in den Markt zu drücken. Doch langsam wird auch bei ihnen das Geld knapp.
Der Ölpreis steht tief – und die Ölmonarchien am Golf hören nicht auf, noch mehr Öl in den Markt zu drücken. Doch langsam wird auch bei ihnen das Geld knapp.
Saudi-Arabiens Verteidigungsminister muss sich gegen einen internen Widersacher profilieren – und greift deshalb zur großen Geste: einem Anti-Terror-Bündnis der sunnitischen Welt.
Vor dem saudischen König Salman türmen sich die Probleme: Kriege im Norden und Süden des Königreichs, in Syrien und im Jemen; die Gefahr des IS und der niedrige Ölpreis. Aber ist der 80 Jahre alte König noch handlungsfähig? Oder längst dement?
Die bewaffneten Gegner des Assad-Regimes sind auf viele verschiedene Gruppen aufgeteilt. Eine Konferenz in Saudi-Arabien soll ihre Annäherung vorantreiben. Jetzt haben sie einen gemeinsamen Plan gefasst.
Die Opec hat den Ölpreis seit 2014 tief gedrückt. Sie steht kurz davor, die amerikanische Fracking-Konkurrenz in die Knie zu zwingen. Jetzt beginnt die Front immer stärker zu bröckeln. Der Ölpreis steigt vorsichtig.
Unter dem neuen König Salman scheint Saudi-Arabien sich kulturell dem Westen annähern zu wollen. Es wird freudig getwittert, gemailt und Theater gespielt – längst auch von Frauen. Steht eine kulturelle Wende bevor?
In Großbritannien ist ein erbitterter Streit über das Verhältnis zum politischen Verbündeten Saudi-Arabien ausgebrochen. Auslöser für die öffentliche Empörung ist die Verurteilung eines britischen Geschäftsmanns in Dschidda.
Das Urteil gegen den saudischen Dissidenten Raif Badawi führte weltweit zu Protesten. Auch seine Ehefrau ist empört über die fehlenden Menschenrechte in ihrem Heimatland und kämpft für die Freiheit ihres Mannes.
Saudi-Arabien hofft in Washington auf Eindämmung des iranischen Expansionsstrebens und auf Rückendeckung für seine neue, aggressive Außenpolitik. Auch Obamas Ziele sind nicht uneigennützig.
Die Vereinigten Staaten wollen die von ihnen ausgebildeten Milizionäre in Syrien auch gegen das Assad-Regime verteidigen. Russlands Außenminister hingegen fordert nach einem Treffen mit dem amerikanischen Außenminister ein Ende ausländischer Einmischung.
Nach dem iranischen Atomabkommen stehen die sunnitischen Monarchien mit dem Rücken zur Wand. Eine von ihnen könnte nun selbst nach Nuklearwaffen streben.
Saudi-Arabiens Krieg im Jemen verläuft bislang erfolglos. Das Leiden im ärmsten Land der arabischen Welt nimmt zu. Und der Gegner ist stärker als je zuvor. Eine Bestandsaufnahme anlässlich der am Sonntag beginnenden Friedensverhandlungen.
Ungeachtet internationaler Friedensbemühungen verschärft sich die Lage im Jemen. Laut Medienberichten beider Seiten haben Huthis nun eine Scud-Rakete auf Saudi-Arabien geschossen.
Saudi-Arabien ist im Mittleren Osten wieder die einzige arabische Ordnungsmacht. Der neue König Salman hat die diplomatische Zurückhaltung abgelegt. Sein Verhältnis zur bisherigen Schutzmacht Amerika bleibt widersprüchlich.
Amerikas Präsident lädt die Staatschefs der arabischen Länder ein - und nur zwei kommen persönlich. Besonders die Abwesenheit von Saudi-Arabiens König Salman sorgt für Spekulationen. Jetzt steuert Barack Obama gegen.
Hunderttausende Menschen sind im Jemen auf der Flucht, Millionen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Nun hat die saudische Regierung erstmals einer Feuerpause im Kampf gegen die jemenitischen Houthi-Rebellen zugestimmt.
Die Houthi-Rebellen haben den Palast des Präsidenten in Aden gestürmt, obwohl dieser schon seit Tagen in saudischen Riad ist. Al Qaida nutzte die Kämpfe in dem Land, um Kampfgefährten aus einem Gefängnis zu befreien.
Auf dem Gipfeltreffen der Arabischen Liga wurde die Aufstellung einer schnellen Eingreiftruppe beschlossen. Doch die Differenzen zwischen den Staaten sind noch groß.
Der Vormarsch der von Iran unterstützten Houthi-Rebellen schürt Einkreisungsängste der Sunniten. Saudi-Arabien droht bereits mit einem Einmarsch in den Jemen.
Menschenrechte, Waffen, Kampf gegen IS, Öko-Energie: Die deutsch-saudische Agenda ist lang. Vizekanzler Gabriel spricht lange mit König Salman - auch über die Stockschläge für den Blogger Badawi.
Während des Besuchs von Vizekanzler Gabriel weist die Regierung Saudi-Arabiens Menschenrechtskritik empört zurück. Sie spricht im Fall des zu Peitschenhieben verurteilten Bloggers Badawi von Provokationen aus dem Ausland.
Der ägyptische Staatspräsident al Sisi hat einige sehr bissige Bemerkungen in Saudi-Arabien gutzumachen. Und er möchte eine arabische Eingreiftruppe gegen den IS schmieden. Am Sonntag flog er nach Riad.
Leichensäcke aus Qatar, Verhaftungen in Baku: Menschenrechtlerin Minky Worden spricht im F.A.Z.-Interview über Sportverbände, Funktionäre und Sponsoren, die Macht nicht gegen Unrecht einsetzen.
Der FC Bayern zeigt eine Ausstellung anlässlich des 70. Gedenktages der Befreiung von Auschwitz und erhält viel Lob. Bei der Eröffnung mit Charlotte Knobloch ist aber auch die umstrittene Reise nach Saudi-Arabien nochmal Thema.
Kritik ruft Kritik hervor. Nach dem umstrittenen Testspiel des FC Bayern in Riad greift Bayern-Chef Rummenigge den früheren DFB-Präsidenten Zwanziger nach dessen Interview in der F.A.Z. scharf an.
Weil Gauck Geburtstag feierte und Merkel erkältet war, schickte die Bundesrepublik Christian Wulff zur Trauerfeier des saudischen Königs nach Riad. Für den ehemaligen Präsidenten ist das eine Rehabilitierung.
Der neue saudische König Salman steht vor schwierigen Herausforderungen. Nicht nur muss er im eigenen Land für Sicherheit sorgen, sondern auch weitere außenpolitische Schwächungen verhindern. Außerdem will die nächste Generation an der Macht beteiligt werden.
Eine Phase der Unsicherheit fürchten Ölexperten nach dem Tod Abdullahs. Ob das Königreich seinen Preiskrieg gegen Iran und die amerikanische Fracking-Industrie weiterführt, ist unklar.
Die Nachfolge in Saudi Arabien war seit dem vergangenen Jahr geregelt. Doch König Abdullahs Halbbruder Salman stehen schwere Zeiten bevor: Die Kriege im Jemen, Syrien und Irak gefährden die Stabilität des Königreichs.
Bayern-Chef Rummenigge räumt Versäumnisse beim Auftritt in Saudi-Arabien ein. Frauenrechte werden nicht explizit erwähnt. VW reagiert indirekt auf die Vorwürfe.
Nach dem Spiel ohne Frauen in Riad mehrt sich die Kritik am FC Bayern. Zwanziger findet klare Worte. Auch Dortmund äußert sich. DFB und DFL verweigern konkrete Stellungnahmen.
Die Bayern bereiteten sich in Qatar auf die Rückrunde vor. Trainer Pep Guardiola setzte im Trainingslager auf ein neues Konzept. Für den Rest der Bundesliga sind das keine guten Nachrichten.
Saudi-Arabien lobt eine Amnestie für freiwillige Dschihad-Rückkehrer aus. Eine Bedingung dafür ist der Besuch eines Wiedereingliederungslagers.
In Saudi-Arabien haben die Enthauptungen drastisch zugenommen. Auch wenn das Königreich die Dschihadisten des „Islamischen Staats“ bekämpft, sind die Gemeinsamkeiten in religiösen Fragen nicht so einfach beiseite zu wischen. Das wird besonders deutlich bei einer öffentlichen Hinrichtung.
Saudi-Arabien ist Obamas wichtigster regionaler Verbündeter im Kampf gegen den Islamischen Staat. Aber seine Antiterrorstrategie trifft auf Vorbehalte.
Saudi-Arabien fürchtet einen Vormarsch der Dschihadisten auf eigenes Gebiet. Im wahhabitischen Königreich gibt es viele Sympathisanten des „Islamischen Staats“.