Anfeindungen und politische Blockaden
Die Anfeindungen gegen den Landrat von Mittelsachsen wollten nicht enden. Rechtsextreme protestierten sogar vor seinem Haus, sodass er umzog. Das ist aber nicht der einzige Grund für Dirk Neubauers Rücktritt.
Die Anfeindungen gegen den Landrat von Mittelsachsen wollten nicht enden. Rechtsextreme protestierten sogar vor seinem Haus, sodass er umzog. Das ist aber nicht der einzige Grund für Dirk Neubauers Rücktritt.
Hat „Compact“ zu Umsturzplänen angestiftet? Das Innenministerium will das mit dem Fall eines Lesers und AfD-Kommunalpolitikers belegen, der einen Anschlag auf Habeck angekündigt haben soll.
Einige Rechtsextreme sehen wieder so aus wie in den Neunzigerjahren: Springerstiefel, Hosenträger, Bomberjacke, Glatze. Ob das ein neuer Trend ist, ist gar nicht so leicht zu sagen. Eine Spurensuche.
Die Anfeindungen gegen den Landrat von Mittelsachsen wollten nicht enden. Rechtsextreme protestierten sogar vor seinem Haus, sodass er umzog. Das ist aber nicht der einzige Grund für Dirk Neubauers Rücktritt.
Der IGH veröffentlicht sein Votum zur vielleicht wichtigsten Frage des Nahostkonflikts. Im Prozess gegen Jérôme Boateng wird das Urteil erwartet. Und: Am Wochenende jährt sich das Stauffenberg-Attentat auf Adolf Hitler. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Bundesinnenministerin hat das Magazin „Compact“ verboten, weil dort zum Sturz der verfassungsmäßigen Ordnung aufgerufen worden sei. Wie sah die Hetze im Heft genau aus?
Ist man nun ungebundener Individualist, der es wagt, gegen den Strom zu schwimmen? Oder „verwurzelt“ in der Tradition und fähig, sich zu fügen? Ein Gastbeitrag zur rechtsextremen Inszenierung von Intellektualität.
Das Bundesinnenministerium geht gegen das rechtsextreme Magazin und dessen Onlinekanäle vor. Das „Compact“-Magazin würde „offensiv den Sturz der politischen Ordnung propagieren“.
Die Recherche über das Treffen von Rechtsextremen in einer Potsdamer Villa löste bundesweit Empörung aus. Die Correctiv-Reporter, die es ans Licht brachten, bekommen nun einen renommierten Preis.
Mehr als 360 Mal wurde die Polizei laut einem Medienbericht über gesungenen Rassismus informiert. Dabei haben noch nicht einmal alle Bundesländer Angaben zu den Einsätzen gemacht.
Liliana Segre, italienische Auschwitz-Überlebende und Senatorin auf Lebenszeit, ist wachsam, was Demokratie und Extremismus angehen. Ein Gespräch über gefährliche Unterstömungen in Giorgia Melonis Partei – und die Welt nach dem 7. Oktober.
Gegen die widerlichen Parolen österreichischer Fans kann die UEFA wenig ausrichten. Den Wolfsgruß des türkischen Nationalspielers Merih Demiral aber muss sie sanktionieren: mit der Roten Karte.
Österreichs Nationalspieler Gregoritsch sendet eine klare Botschaft gegen nationalistische Tendenzen. Vor dem Achtelfinale hatten österreichische Fans mit rassistischen Parolen für einen Eklat gesorgt.
Der türkische Nationalspieler Merih Demiral zeigt im EM-Achtelfinale ein Handzeichen der rechtsextremen Grauen Wölfe. Er begründet die Geste mit seinem Stolz, Türke zu sein.
Grünen-Chefin Ricarda Lang hält die Entscheidung des französischen Präsidenten zu Neuwahlen für „kurzsichtig“. Aus ihrer Sicht hat der Schritt zur Stärkung der Rechtsextremen beigetragen.
Bei der Verteidigung der Demokratie ist der starke Staat gefordert. Tatsächlich aber schwächelt die Politik nur allzu oft. Eine ernüchternde Analyse am Beispiel des Demokratiezentrums Hessen.
Der Rassemblement national will Frankreichs öffentlichen Sendern an den Kragen. Wie genau, ist unklar. Eindeutig aber ist, dass die Rechtsextremen dem angeblich entwurzelten, woken Rundfunk den Saft abdrehen würden.
Die Ampel hat sich vorgenommen, das Gemeinnützigkeitsrecht zu reformieren. Darauf drängen nun mehr als 100 Organisationen in einem Brief an den Kanzler.
Im Juni feiert die LGBTQ-Bewegung alljährlich den Pride Month. Seit einigen Jahren halten rechte Nutzer in den sozialen Medien dagegen und rufen den „Stolzmonat“ aus. Auch die AfD mischt kräftig mit.
Im Prozess gegen einen mutmaßlichen Rechtsextremisten aus Bergen-Enkheim hat der Angeklagte weitere Munitionslager preisgegeben. In einem Wald nahe Bad Vilbel wurden diese nun gesprengt.
Am Dienstag wurde zwischen Frankfurt und Bad Vilbel das Munitionslager eines mutmaßlich Rechtsextremen gesprengt, der sich seit dem 14. Mai vor Gericht verantworten muss. Er wollte laut Anklage damit „ihm unliebsame Personengruppen“ töten.
Der Verfassungsschutzbericht zeigt: In Deutschland gibt es mehr Extremisten, auch mehr gewaltbereite. Hinzu kommt eine besondere Bedrohungslage durch antisemitische und antiisraelische Straftaten.
Nur die Christdemokraten können das wichtigste EU-Spitzenamt besetzen. Es sei denn, Sozialdemokraten und Liberale würden mit Rechtsextremisten paktieren.
In Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern liegt die Partei vor der CDU. In den Stichwahlen in Thüringen setzt sich die AfD nicht durch. In Hamburg verdrängt die SPD die Grünen in allen Bezirken auf Platz zwei.
Die AfD ist ein Scheinriese, zurzeit wird sie immer größer. Doch das sollte sich umkehren lassen, wenn man bestimmte Dinge nicht ausblendet.
Mehrere tausend Menschen haben sich am Samstag in Frankfurt zu einer Kundgebung für Demokratie versammelt. Es ging aber nicht nur um den Kampf gegen Rechtsextremismus, sondern auch um Klimaschutz.
Mit Großdemonstrationen ist in vielen deutschen Großstädten für Demokratie und gegen das Erstarken rechtsextremer Parteien demonstriert worden. In Leipzig ist Sandra Hüller auf der Bühne.
„Es liegt in unserer Hand, welche Richtung Europa einschlägt“, sagte die EKD-Ratsvorsitzende. Fehrs trat mit Vertretern der jüdischen und muslimischen Gemeinschaften auf. Die AfD hatte gefordert, die Kundgebung abzusagen.
In Belgien will ein flämischer Nationalist Regierungschef werden – als Belohnung dafür, dass er in Flandern nicht mit Rechtsextremisten zusammengeht. Es ist ein gewagtes Manöver.
Ästhetisch verpackt verbreiten Rechtsextreme ihre Ideologien auf Tiktok. Die Bildungsstätte Anne Frank berichtet über das Ausmaß.
Bei der Gedenkfeier für den vor fünf Jahren in Kassel ermordeten Walter Lübcke forderten Politiker und Kirchenvertreter zum Kampf gegen Rechtsextremismus auf.
Ein Bündnis linker Gruppen hatte nach Bekanntwerden eines Videos mit ausländerfeindlichen Gesängen zu der Demonstration aufgerufen. Laut Polizei kamen 450 Teilnehmer.
Sylter im Exil und auf der Insel reagieren empört auf das „Ausländer raus“-Video. Auf die Einstellung eines Milieus zum Rechtspopulismus lässt das nicht schließen. Aber das Bild wackelt.
Kurz vor der Europawahl demonstrieren zehntausende Aktivisten in mehr als 100 deutschen Städten für härtere Maßnahmen zum Klimaschutz. Auch der Rechtsextremismus kommt zur Sprache.
Geldwäsche, Nötigung, Sachbeschädigung, Volksverhetzung, das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen: Die Staatsanwaltschaft Würzburg erhebt Anklage gegen den AfD-Landtagsabgeordneten.
Die Ernennung von Uffa Jensen zum Antisemitismusbeauftragten der TU Berlin macht den Bock zum Gärtner. Der Historiker beschwichtigt gerade jene Formen des Antisemitismus, mit denen jüdische Studenten konfrontiert sind.