Überraschung im Stadtraum
Es kam über Nacht, verschwand über Nacht und wirft kein gutes Licht auf die Initiatoren: Das goldene Erdogan-Standbild hat die hessische Landeshauptstadt überrascht und die Wiesbaden-Biennale überfordert.
Es kam über Nacht, verschwand über Nacht und wirft kein gutes Licht auf die Initiatoren: Das goldene Erdogan-Standbild hat die hessische Landeshauptstadt überrascht und die Wiesbaden-Biennale überfordert.
Die Türkei steckt tief in einer Währungskrise. Die Bundesregierung will das Land – auch aus Eigeninteresse – offenbar unterstützen, ohne dabei jedoch finanzielle Direkthilfe zu leisten.
In der Nacht rückten Feuerwehr und Polizei an: Das goldene Standbild des türkischen Präsidenten mitten in Wiesbaden wurde abgeräumt. Zuvor hatte es Handgreiflichkeiten an dem als Kunst gedachten Objekt gegeben.
Eine Kunstaktion hat Befürworter und Gegner des türkischen Staatschefs in Wiesbaden gegeneinander in Stellung gebracht. Weil es zu Handgreiflichkeiten gekommen ist, reagiert nun die Stadt.
Eine goldene Statue des türkischen Präsidenten Erdogan in der Wiesbadener Innenstadt löst eine Kontroverse aus. Die Stadt spricht von provokanter Kunst im Zuge der Biennale. Nun meldet sich auch die AfD zu Wort.
Im Rahmen der Wiesbadener Biennale, die traditionell gern provoziert, wurde die etwa vier Meter hohe Statue aufgestellt. Erdogans Pose erinnert an die ikonenhafte Statue des ehemaligen irakischen Diktators Saddam Hussein in Bagdad.
Kurz vor der anstehenden Nominierung für die nächsten Länderspiele bekräftigt Ilkay Gündogan, weiter für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen zu wollen. Auch äußert er sich zu anderen brisanten Themen.
Die Özil-Debatte um die Nationalmannschaft zeigt vor allem eines: Wie fremd sich die Spieler mit unterschiedlichen Prägungen werden konnten. Das war einer der Schlüssel für das Scheitern in Russland – Joachim Löw sah zu.
Eine stabile Türkei ist im Interesse Deutschlands. Ankara muss aber auch selbst handeln. Ein Kommentar.
Der FC Arsenal verbucht im dritten Saisonspiel den ersten Sieg. Dass Mesut Özil gegen West Ham United fehlt, wird in England intensiv diskutiert. Klopp übernimmt mit Liverpool derweil die Ligaspitze.
Der türkische Präsident versucht es mit nationalistischer und religiöser Rhetorik gegen die selbstgemachte Wirtschaftskrise. Er überzeugt weder Normalbürger noch Geschäftsleute oder Fußballspieler.
Erdoğan, kendi hatalı politikaları nedeniyle patlak veren ekonomik krizi ABD ile yaşanan gerilim üzerinden gölgelemeye çalışıyor. Erdoğan’ın muhafazakar tabanı ise bu algıyı satın almış gibi görünse de, Saray’ın işaret ettiği ekonomik adımların tam tersini atıyor.
Einen „schweren Fehler“ nannte es der Nationale Sicherheitsberater Bolton, dass die Türkei den inhaftierten Pastor nicht freigelassen habe. Das will Erdogan nicht auf sich sitzen lassen.
Erst lobt der türkische Finanzminister Deutschland, dann darf Mesale Tolu überraschend doch ausreisen: Erdogan scheint sich um Entspannung im Verhältnis zu Deutschland zu bemühen. Doch steckt dahinter wirklich der Wunsch nach Aussöhnung?
Donald Trump tut es dem türkischen Präsidenten gleich und kritisiert die Notenbank. Deren Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel. Es hat Konsequenzen, wenn die Regierenden von Allmacht träumen.
Seit März wurden nur noch in Einzelfällen Ausfuhrgenehmigungen für Waffen erteilt. Abgesehen von je einer Ausnahme für Saudi-Arabien und Jordanien gingen gar keine Waffenlieferungen mehr in Länder, die am Krieg im Jemen beteiligt sind.
SPD-Chefin Andrea Nahles will die Türkei notfalls mit Finanzhilfen retten – doch das sei derzeit überhaupt nicht konkret, schränkt der Regierungssprecher ein. Auch der Grüne Cem Özdemir will keine bedingungslosen Hilfen für Ankara.
Der türkische Präsident sieht sein Land als Opfer eines Währungsangriffs. Ein angesehener Ökonom sagt, was dagegen hilft.
Der türkische Präsident bezeichnet die Krise der türkischen Lira als Angriff auf die heimische Wirtschaft. Ziel sei es die Türkei und ihre Menschen in die Knie zu zwingen, sagte Erdogan.
Mit ihrer extremen Niedrigzinspolitik verursachen die Zentralbanken wandernde Finanzblasen: Eine solche platzt nun am Bosporus. Ein Gastbeitrag.
Ursache für die Wirtschaftskrise in der Türkei seien die „fahrlässigen Äußerungen“ von Staatschef Erdogan, sagt CDU-Außenpolitiker Hardt. Von der FDP erntet Nahles scharfe Kritik.
In einem TV-Interview spricht Bayern-Präsident Uli Hoeneß Klartext zu aktuellen Themen des Fußballs. Er fordert ein Umdenken beim DFB, schimpft über Financial Fairplay und sinniert über seine Zukunft.
Die türkische Währung verliert jeden Tag an Wert. Die Regierung hat verschiedene Möglichkeiten, den Verfall aufzuhalten – keine dürfte Erdogan leichtfallen.
Sollte sich die Währungskrise der Türkei verschärfen, müsse Deutschland das Land unterstützen, fordert die SPD-Chefin. Der türkische Präsident Erdogan zeigt sich gegenüber Amerika weiter unnachgiebig.
Er hätte Özil stärker gegen rassistische Angriffe verteidigen sollen, sagt DFB-Präsident Grindel. An einen Rücktritt denke er nicht. Dafür will er den Markennamen „Die Mannschaft“ wohl abschaffen.
Ankara steht mit den Kurden im Konflikt. Die Ankündigung dürfte die Krise mit Amerika noch verschärfen.
Die Bundeskanzlerin und Russlands Präsident treffen sich auf Schloss Meseberg. Wie steht es um die Beziehungen? Zwei Konfliktherde sorgen für ausreichend Probleme.
Mit ihren Rüstungslieferungen haben die Vereinigten Staaten die türkischen Streitkräfte in der Hand. Dabei geht es um mehr als nur ein Kampfflugzeug. Eine Analyse.
Bei einem Wirtschaftskrieg sterben zum Glück keine Menschen. Die Länder, die ihn führen, können einander trotzdem ganz schön schaden. Mit einer Reihe von Tricks, dem anderen das Leben schwer zu machen.
Nur zwei Spieler erklären nach der WM-Blamage ihren Rücktritt aus der Fußball-Nationalmannschaft. Nun stellt sich für den Bundestrainer eine entscheidende Frage.
Mesut Özil trat nach der Erdogan-Affäre nach heftiger Kritik aus der Nationalmannschaft zurück. Um Ilkay Gündogan war es lange ruhig. Nun äußert er sich – und verrät seine Pläne.
Der Streit zwischen der Türkei und Amerika um den inhaftierten amerikanischen Pastor geht weiter. Finanzminister Mnuchin droht mit weiteren Sanktionen an. Derweil ergreift auch die Türkei Gegenmaßnahmen.
Die Krise in der Türkei solle die Deutschen nicht vom Urlaub dort abhalten, sagt der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung der F.A.Z. Zugleich wird in dem Urlaubsland ein weiterer Deutscher festgenommen.
Fast 4000 Investoren lauschten dem türkischen Finanzminister. Der versicherte: Die Türkei sei stark und könne die Krise stemmen. Wie recht er damit hat, ist offen.
Wie geht es der Türkei? Anleger rund um die Welt wollen das wissen. Doch was wird der Mann ihnen verraten, der es wohl am besten weiß?
Nationalspieler Toni Kroos hat die Art des Rücktritts von Mesut Özil aus dem DFB-Team kritisiert. Rassismus-Vorwürfe an den DFB weist der Star von Real Madrid zurück – und äußert sich auch zu seiner eigenen Zukunft.