Erdogan an Notenbank: „Meine Geduld hat Grenzen“
Die türkischen Währungshüter haben die Leitzinsen um mehr als 6 Prozentpunkte angehoben – um den Kursverfall der Lira zu bremsen. Der mächtige Staatschef reagiert deutlich. Und nun?
Die türkischen Währungshüter haben die Leitzinsen um mehr als 6 Prozentpunkte angehoben – um den Kursverfall der Lira zu bremsen. Der mächtige Staatschef reagiert deutlich. Und nun?
Mit einer starken Leitzinserhöhung von 625 Basispunkten versuchen die türkischen Währungshüter, ihre Unabhängigkeit unter Beweis zu stellen. Staatspräsident Erdogan zweifelt an diesem Vorgehen.
Die türkische Notenbank hat die Zinsen deutlich erhöht und dem Land damit Luft in der Währungskrise verschafft.
Die türkischen Währungshüter haben es nicht leicht: Sie müssen nicht nur gegen den Verfall der Landeswährung Lira kämpfen, sondern sich dabei auch noch gegen den mächtigen Staatspräsidenten auflehnen.
Es läuft genauso wie in der Endphase der Osmanen, Erdogans großen Vorbildern. Während sich der türkische Präsident einen dritten Palast genehmigt, verlassen gut ausgebildete junge Leute das Land.
Türkiye’yi son bir yılda terk edip başka coğrafyalarda gelecek arayanların oranı yüzde 42 artmış. Asıl korkutucu olan, gidenlerin neredeyse yarısının, 20-34 yaş aralığında olması. Ülkenin en iyi yetişmiş beyinleri neden Türkiye’yi terk ediyor dersiniz?
Der türkische Regierungschef will alles selbst bestimmen oder von Familienmitgliedern bestimmen lassen. Dieses dynastische Denken kennt man von afrikanischen Despoten. Gut bekommen ist es diesen Staaten nicht.
Recep Tayyip Erdogan ist Staats-, Regierungs-, Militär- und Parteichef und darf den Zentalbankchef alleine auswählen. Nun hat er seine Macht abermals ausgebaut.
Erdogan hat es geschafft: Bei der oppositionellen Zeitung „Cumhuriyet“ ist es zu einem Machtwechsel gekommen. Der könnte eine der letzten kritischen Presse-Stimmen in der Türkei ersticken.
Wenn es darum gehe, einen Giftgasangriff zu verhindern, „sollte sich Deutschland dem nicht verschließen“, sagt der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses. Auch Politiker der Union, der FDP und von den Grünen zeigten sich offen für einen Militärschlag.
Gegen Island gewinnt die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft deutlich. Doch die Doppeladler-Affäre schlägt weiter Wellen. Granit Xhaka redet sich in Rage, Trainer Vladimir Petkovic bezieht klar Stellung.
Kaum war die goldene Erdogan-Statue in Wiesbaden aufgebaut, war sie schon wieder verschwunden. Die Stadtverordneten sind sich uneinig, ob das wirklich richtig war.
Die Offensive des Assad-Regimes gegen die letzte Rebellenbastion Idlib steht kurz bevor. Sollte Assad Chemiewaffen einsetzen, erwägen die Vereinigten Staaten und die Türkei einzugreifen.
Zehntausende Protestanten wehren sich in der syrischen Provinz Idlib gegen die geplante Militäroffensive auf die Rebellenhochburg. Gleichzeitig äußern sich Putin, Erdogan und Rohani beim Gipfeltreffen nur vage.
Der Bundesaußenminister ist überzeugt davon, dass Russland auf Deutschland angewiesen ist. Im F.A.Z.-Interview spricht Heiko Maas außerdem über seinen Besuch in Ankara, den Krieg in Syrien – und das Vakuum, das Amerika hinterlässt.
Präsident Erdogan hat in Teheran bei der Syrien-Konferenz vor einem Massaker durch einen Angriff auf Idlib gewarnt und forderte einen Waffenstillstand. Russland und Iran wollen die Vertreibung alle Extremisten aus Syrien.
Das 0:0 gegen Frankreich fühlt sich für Ilkay Gündogan besonders gut an. Er applaudiert den Fans in München für deren Applaus. Das hilft nicht nur ihm nach der Erdogan-Affäre.
Wenn Russland, Iran und die Türkei kurz vor dem Angriff auf Idlib wieder einmal über Syrien verhandeln, tragen die Teilnehmer ihre ganz eigenen Interessen mit sich. Teilweise sind diese auch gegeneinander gerichtet.
Wie viel guter Wille steckt wirklich hinter dem friedlichen Jargon, den Außenminister Cavusoglu und Maas nun in einer deutsch-türkischen Schule angeschlagen haben? Neben tiefgelobten kulturellen Gemeinsamkeiten schwebt das Thema Flüchtlinge wieder über der Agenda.
Bundesaußenminister Maas möchte die Vergangenheit der deutsch-türkischen Beziehungen Vergangenheit bleiben lassen. In den Vordergrund rückte bei Gesprächen in Ankara jedoch ein anderes Thema.
Der Tiefpunkt der Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland ist zwar überwunden. Aber gut sind sie noch lange nicht. Ankara will sich jetzt annähern.
Außenminister Heiko Maas reist erstmals in die Türkei. Es ist ein heikler Antrittsbesuch, nicht nur die Deutschen in türkischen Gefängnissen sorgen für Gesprächsbedarf.
Die syrische Regierung zieht Truppen zusammen, Moskau sagt, das Problem Idlib werde bald gelöst: Die Drohkulisse vor der erwarteten Offensive auf die syrische Rebellenhochburg wächst. Doch dort leben nicht nur Extremisten, sondern auch Millionen Zivilisten.
Die Özil-Affäre hat auch eine sportliche Komponente: Gesucht wird der neue Zehner im Nationalteam. Die Trikotnummer ist schon vergeben, Kandidaten und Bewerber für die Spielmacher-Rolle gibt es jedoch einige.
In Wiesbaden muss nach Protesten eine Erdogan-Statue weichen, in Berlin soll ein ganzer Stadtteil ummauert werden. Was verraten die beiden größten aktuellen Skandale der Kunstwelt über deren Zustand?
Vor dem Syrien-Gipfel überrascht der iranische Außenminister mit einem Besuch bei Präsident Assad. Dort bekräftigt er die geplante Militäroffensive gegen Rebellen in Syrien. Nur die Türkei will das verhindern.
Die Erdogan-Statue auf dem Wiesbadener Platz der Deutschen Einheit ist längst abgebaut. Auch die Biennale dort ist zu Ende gegangen. Mit der Statue soll es trotzdem weitergehen.
Nach der Schließung Gülen-verdächtiger Privathochschulen sollen fünfzehn neue Universitäten in der Türkei eröffnet werden. Es droht eine Aufsplittung der bestehenden. Öffentliche Proteste bleiben wirkungslos.
Für einen Einstieg kann es für Investoren noch zu früh sein. Die Währungen werden stärker unter Druck geraten, wenn Amerikas Notenbank die Zügel weiter anzieht. Das hätte Konsequenzen für die Länder.
Die türkische Lira ist schwach. Türken sollten Dollar und Euro verkaufen, findet Präsident Erdogan – doch seine Landsleute hören nicht hin. Deshalb greift die Regierung jetzt zu härteren Maßnahmen.
Die türkische Wirtschaftskrise schlägt auf die Meinungs- und Pressefreiheit durch: Papier wird nämlich knapp. Zahlreiche Zeitungs- und Buchverlage sind vom Bankrott bedroht.
Gazetecilik, Erdoğan’ın otokratik rejiminin baskıları yetmemiş gibi, şimdi de Saray’ın yarattığı ekonomik krizle sarsılıyor. Baskıyla, zulümle, hapisle cendereye alınan özgür düşünce; bu kez doların yeşilinde boğuluyor.
Nicht erst seit der Aufregung um das Verbot von Wahlkampfauftritten türkischer Politiker sind Erdogans Ansprachen im Ausland umstritten. Trotzdem will er in Köln und Berlin vor Deutschtürken auftreten. Es gebe aber auch eine Alternative.
„Was soll das?“ Der Wiesbadener Oberbürgermeister hat sich die richtige Frage gestellt, als er die Erdogan-Statue sah. Die Frage ist für jeden, der es mit der Kunst hält, übrigens eine rhetorische.
Die goldene Erdogan-Statue in der Wiesbadener Innenstadt hat ohne Frage provoziert. Im Interview spricht die Kuratorin der dortigen Biennale über das Ziel der Aktion, die heftigen Reaktionen darauf – und nicht eingehaltene Genehmigungen.
Die Erdogan-Statue ist auf dem Platz der Deutschen Einheit in Wiesbaden nun Geschichte. Die Aufregung hallt nach. Für die Chefin des Frankfurter Kunstvereins ist sie ein Spiegel der „Aufregungskultur“.