Wie die CHP in der Türkei das Protestieren lernt
Die größte türkische Oppositionspartei kämpft um die Freilassung İmamoğlus. Dabei macht sie eine bessere Figur, als viele ihr zugetraut haben.
Die größte türkische Oppositionspartei kämpft um die Freilassung İmamoğlus. Dabei macht sie eine bessere Figur, als viele ihr zugetraut haben.
Erdoğan kann sich eine Niederlage bei der nächsten Präsidentenwahl nicht leisten. Denn die könnte ihn selbst hinter Gitter bringen.
Hunderttausende demonstrieren in Istanbul gegen die Politik Erdoğans. Sie wappnen sich für noch mehr Festnahmen – und hoffen auf Neuwahlen.
In Istanbul fordern Hunderttausende die Freilassung İmamoğlus. Ein schwedischer Journalist befindet sich in Haft.
Zehn Tage nach der Festnahme des Bürgermeisters İmamoğlu haben sich in Istanbul hunderttausende Menschen versammelt, um gegen seine Inhaftierung und Präsident Erdoğan zu demonstrieren. Die Polizei geht zunehmend härter gegen die Proteste vor.
Der türkische Präsident hat seinen Hauptgegner hinter Gitter gebracht. Doch in seiner Zelle ist Ekrem İmamoğlu beliebter als je zuvor. Trägt der Protest bis zur nächsten Wahl?
Die EU-Kommission und der Rat wollen aus der Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters İmamoğlu keine Konsequenzen ziehen. Verwiesen wird auch auf die geopolitische Lage.
Die Jugend in der Türkei wehrt sich gegen Erdoğan. Können die landesweiten Proteste zu einem Regierungswechsel führen?
In der Türkei sind mehrere Journalisten, die über die Proteste gegen den Präsidenten Erdoğan berichteten, nach der Festnahme wieder freigekommen. Gegen einen Oppositionssender wird ein Sendeverbot verhängt.
Brutal geht die türkische Regierung gegen die Opposition vor. Staatspräsident Erdoğan scheint seine schon große Macht weiter ausdehnen zu wollen. Bürger und Unternehmen reagieren entsetzt.
Der türkische Präsident versucht die Oppositionspartei CHP auszuschalten. Der CHP-Abgeordente Yüksel Taşkın hat trotzdem Hoffnung. Die Menschen verstünden, dass Erdoğan von seinen Problemen ablenke.
Macron empfängt Selenskyj in Paris, Karlsruhe entscheidet über den „Soli“, und die Reisebranche fürchtet den Trump-Effekt. Der F.A.Z. Frühdenker
Die Proteste in der Türkei richten sich zunehmend gegen Recep Tayyip Erdoğan persönlich. Kann eine neue Studentenbewegung den Präsidenten in die Defensive drängen?
Erdoğan, kabusuna dönüşen İmamoğlu’ndan kurtulmak için kör-topal işleyen demokrasiyi tamamen rafa kaldırdı. Ancak iktidar eliyle muhalefete karşı düzenlenen bu darbe, Saray rejiminin ömrünü uzatmak yerine, finali çok daha erkene alabilir.
Die größte türkische Oppositionspartei CHP ist auch in Deutschland vertreten. Die Mitglieder geben sich nach der Verhaftung vom Istanbuler Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu kämpferisch. Sie sehen Zeichen der Hoffnung für ein Ende des Erdoğan-Regimes
Mit der Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem Imamoğlu glaubt Erdoğan, die Opposition ausgeschaltet zu haben. Dem ist nicht so. Der Protest ist groß wie nie.
Nach der Inhaftierung von Ekrem İmamoğlu reißen die Demonstrationen in der Türkei nicht ab. Mehr als 1100 Demonstranten werden verhaftet. Erdogan erkennt bei den weitgehend friedlichen Protesten angeblich Steine, Stöcke, Säuren und Äxte.
Die Türkei ist auf dem Weg in eine Autokratie. Der türkische F.A.Z. Kolumnist Bülent Mumay über das unbedingte Machtstreben des türkischen Präsidenten Erdogan und seine eigenen Erfahrungen mit der türkischen Justiz.
De fünfte Nacht in Folge fanden in der Türkei nach der Inhaftierung İmamoğlus weitgehend friedliche Demonstrationen gegen die Regierung statt. Jetzt sind Journalisten verhaftet worden, die darüber berichtet haben.
In Berlin müssen die Unterhändler von Union und SPD die Ergebnisse ihrer Beratungen abliefern, in Riad verhandeln die USA mit Russland und der Ukraine über eine Waffenruhe, und in Paris steht Gérard Depardieu wegen Missbrauchsvorwürfen vor Gericht. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Der in U-Haft sitzende Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu ist von der türkischen Oppositionspartei CHP zum Präsidentschaftskandidaten gewählt worden. Die Proteste gegen die Regierung reißen nicht ab.
Der Oppositionspolitiker Ekrem İmamoğlu bleibt in Haft und wird als Bürgermeister von Istanbul abgesetzt. Das könnte die Straßenproteste weiter befeuern. Es sind längst nicht nur CHP-Anhänger, die daran teilnehmen.
Die türkische Opposition zeigt einen ungebrochenen Widerstandswillen. Aber ihr fehlt Geschlossenheit. Auf Hilfe aus dem Westen kann sie nicht hoffen.
Der bisherige Bürgermeister von Istanbul hat Präsident Erdoğan etwas Entscheidendes voraus: Er schafft es, säkular-moderne und religiös-konservative Türken hinter sich zu scharen. Dabei spielen zwei Frauen eine wichtige Rolle.
In der Türkei gehen so viele Menschen auf die Straße wie seit den berühmten Gezi-Protesten nicht mehr. Sie fragen sich: Wie können wir diesmal erfolgreich sein?
Noch im März glaubten viele Türken, die Ära Erdoğan könnte zu Ende gehen. Seit der Festnahme İmamoğlus fragen sie, ob Wahlen überhaupt noch etwas bedeuten.
Nachdem der CHP-Politiker und Erdoğan-Rivale İmamoğlu am Mittwoch verhaftet wurde, kam es am Freitag trotz Verbot abermals zu heftigen Protesten. Der türkische Präsident Erdoğan droht nun mit Folgen bei Demonstrationen am Wochenende.
Im Zuge des Rundumschlags gegen Oppositionelle in der Türkei wurde auch ein TV-Reporter verhaftet – wegen Gesprächen, die er 2013 geführt hat. Dahinter steckt eine perfide Botschaft.
Trotz eines Demonstrationsverbots ziehen abermals Tausende Demonstranten durch die Straßen Istanbuls. Man werde sich nicht „unterwerfen“, warnt Erdoğan.
Die Verhaftung von Ekrem İmamoğlu bewegt die türkische Community. Sie sehen ein bekanntes Muster von Präsident Erdoğan. Der beliebte Istanbuler Oberbürgermeister war erst vor wenigen Wochen in Frankfurt zu Besuch.
Im Bundesrat benötigt das Schuldenpaket die Zweidrittelmehrheit. In der Türkei könnte eine Protestbewegung entstehen. Schüler sollen mit Handy-Verboten vor verstörenden Inhalten geschützt werden. Und CDU-Chef Friedrich Merz ist auf dem F.A.Z.-Kongress.
Nach dem Absturz von Lira, Staatsanleihen und Börse vom Mittwoch beruhigt sich die Lage am Donnerstag wieder ein wenig. Wie groß sind die Ansteckungsgefahren?
Die autoritäre Wende in der Türkei stellt die Beziehungen zu Europa auf die Probe. Viel hängt davon ab, ob die türkische Opposition die Massen mobilisieren kann.
Die Türkei bleibt trotz gravierender politischer Mängel ein wichtiger Wirtschaftsstandort. Dessen Ausbau sollte die EU im eigenen Interesse unterstützen.
Bei den Kommunalwahlen 2019 wurde Ekrem İmamoğlu (CHP) überraschend zum Bürgermeister von Istanbul gewählt, bereits 2023 sollte er für das Amt des Präsidenten kandidieren. Doch immer neue Strafverfahren bremsen seine politische Karriere.