Derwisch Erdogan
Zu "Der drohende Erdogan" (F.A.Z. vom 12. September): Der wie ein Derwisch agierende türkische Ministerpräsident Erdogan und sein Außenminister Davutoglu sollten auch den letzten Illusionisten klar und deutlich vor Augen geführt ...
Zu "Der drohende Erdogan" (F.A.Z. vom 12. September): Der wie ein Derwisch agierende türkische Ministerpräsident Erdogan und sein Außenminister Davutoglu sollten auch den letzten Illusionisten klar und deutlich vor Augen geführt ...
Ankara, 21. September (AFP). Angesichts der Gewalt gegen die syrische Protestbewegung hat die Türkei endgültig mit der Führung in Damaskus gebrochen. Er habe seine Gespräche mit der Führung um Präsident Baschar al Assad abgebrochen, ...
Die Tageszeitung "Berlingske Tidende" (Kopenhagen) schreibt zur politischen Offensive des türkischen Regierungschefs Erdogan dieser Tage im Nahen Osten: "Israel gerät durch die Revolutionen in arabischen Ländern in Bedrängnis .
Präsident Gül wird in Berlin zu hören bekommen, dass die Türkei Fortschritte gemacht habe. Doch allfällige Diskriminierungen religiöser Minderheiten, von Journalisten, sollten nicht verschwiegen werden.
Kein Zweifel: Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül wird während seines Besuchs in Deutschland weitaus sympathischer wirken als sein Ministerpräsident Erdogan. Der joviale Mann aus Kayseri lächelt oft, während man Erdogan meistens mit tiefernster Miene sieht.
Es geschah im Sommer 2004, und niemand nahm sonderlich Notiz davon. Recep Tayyip Erdogan, der türkische Regierungschef, sagte in einem Interview, die Türkei müsse der Europäischen Union nicht beitreten.
Einheiten der libyschen Übergangsregierung haben eine Offensive gegen die letzten Bastionen des Gaddafi-Regimes begonnen: Sie drangen sowohl in Gaddafis Heimatstadt Sirte als auch in die Wüstenstadt Bani Walid ein. Die UN haben derweil die Übergangsregierung anerkannt und die Sanktionen weitgehend aufgehoben.
Viel ist die Rede von der wachsenden außenpolitischen Bedeutung der Türkei, vor allem in der Türkei selbst. Manches an der Aufsteigerrhetorik ist übertrieben, denn in einer Liga mit den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) spielen die Türken nicht, Brückenfunktion hin oder her.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan betreibt Kulturpolitik als Machtdemonstration: Seine Vision eines neuen osmanischen Reiches nimmt Gestalt an.
Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül spricht im Interview mit der F.A.Z. über Deutschland, das akzeptieren müsse, ein Einwanderungsland zu sein, über Israelis, die sich schuldig gemacht haben und über die Vorbildfunktion seines Landes.
Noch nie schien dieses Land so verhasst, angreifbar und isoliert wie heute: Israel ist als Sündenbock nützlicher, als es als Friedenspartner sein kann - auch für Ägypten. Derweil driften Europa und Israel immer weiter auseinander.
FRAGE: Herr Präsident, an diesem Sonntag reisen Sie zu einem Staatsbesuch nach Deutschland. Was ist der Zweck Ihrer Reise? Ich bin der Meinung, dass die Art der engen Zusammenarbeit, wie sie heute zwischen Frankreich und ...
Auf seiner Nahost-Reise wurde der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan bejubelt, und natürlich jubelte man darüber auch zu Hause, in der Türkei. Der Beifall wirkte mitunter, als sei der Anführer der Arabellion angereist.
Die Türkei wird wegen ihres Laizismus von den muslimischen Gruppierungen in Ägypten und Tunesien eher nicht als Vorbild gesehen. Dabei hatte Erdogan sich schon im Vorfeld seines Besuchs darum bemüht, diesen nicht unter ein explizit islamisches Motto zu stellen.
Kairo, 14. September (dpa). Die ägyptische Muslimbruderschaft, die größte islamistische Organisation des Landes, zeigt sich über das Werben des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan für einen moderaten Islam verstimmt.
Her. TRIPOLIS, 13. September. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat die arabischen Staaten aufgefordert, den türkischen Antrag zur Untersuchung des israelischen Embargos gegen Gaza vor dem Internationalen Gerichtshof zu unterstützen.
In der Arabellion spielt der türkische Ministerpräsident mit seiner islamisch-konservativen Regierungspartei AKP eine gewisse Rolle. Manche nehmen sie zum Vorbild einer „islamischen Demokratie“.
Zu Beginn seiner Reise nach Nordafrika hat der türkische Ministerpräsident abermals Israel angegriffen: Die Tötung der türkischen Staatsbürger an Bord der „Mavi Marmara“ sei „ein Kriegsgrund“ gewesen, doch habe die Türkei Geduld bewahrt.
JERUSALEM, 12. September. In Jerusalem blieben auch am Montag die Blicke nach Kairo gerichtet. Die israelische Regierung begann dort mit ersten Aufräumarbeiten. So soll der von dort geflohene Botschafter Itzhak Levanon so schnell wie möglich in die ägyptische Hauptstadt zurückkehren.
Verstärkte Friedensbemühungen, um die Lage zu entschärfen, hatten auch die israelischen Geheimdienste laut einem Zeitungsbericht gefordert. Bundesaußenminister Westerwelle besuchte am Montag Jordanien und Israel.
Die Abkehr von Israel und die Sorge um Gaza zeigen den Wandel in der Politik Ankaras. Die Zukunft der Türkei liegt im Osten. Das Ziel eines Beitritts zur EU verfolgt das Land hingegen nicht mehr ernsthaft.
Zu Zeiten Süleymans des Prächtigen beherrschte die osmanische Flotte das Mittelmeer. Will der türkische Ministerpräsident Erdogan ein zweiter Süleyman werden? Und ist Außenminister Davutoglu dann der Kapudan Pascha, der Großadmiral? ...
Der Streit zwischen der Türkei und Israel um Hilfslieferungen für den Gazastreifen verschärft sich weiter: Künftig würden Kriegsschiffe die türkischen Lieferungen sichern, kündigte der türkische Ministerpräsident Erdogan in einem Interview an.
Das neue Selbstbewusstsein der Türkei hängt eng mit seinem Führungspersonal zusammen. Außenminister Ahmet Davutoglu gilt als enger Vertrauter von Ministerpräsident Erdogan. Das Wort vom „Neo-Osmanismus“ hört er nicht gerne.
ISTANBUL, 6. September (dpa). Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat im Streit mit Israel den Ton verschärft. Am Dienstag kündigte er weitere Schritte seiner Regierung gegen den bisherigen Verbündeten an.
Im Streit zwischen Israel und der Türkei hat der türkische Ministerpräsident Erdogan Israel mit dem Aussetzen der Handelsbeziehungen gedroht. Sprecher relativierten seine Äußerungen allerdings: Nur die militärische Zusammenarbeit sei betroffen.
JERUSALEM, 5. September. Auf einmal erging es den Israelis wie vielen nahöstlichen Passagieren auf dem Flughafen von Tel Aviv: Türkische Polizisten nahmen am Montag gut 40 israelische Staatsangehörige nach der Landung auf dem Istanbuler ...
Je stärker die zivile Führung in Ankara die Kontrolle über das Militär übernimmt, desto schwächer werden dessen Bande mit dem einstigen Verbündeten: Die türkisch-israelischen Beziehungen sind auf dem Tiefpunkt angelangt.
Die Baisse in den Beziehungen zwischen Israel und der Türkei setzt sich fort, ein Aufschwung ist nicht in Sicht. Ankaras Herabstufung der diplomatischen Beziehungen ist nur der jüngste Ausdruck einer seit etwa drei Jahren währenden Krise, mit deren weiterer Verschärfung zu rechnen ist.
Geoffrey Palmer wollte eine solide Brücke bauen - und hat das Gegenteil davon erreicht. Im Bericht der UN-Kommission zur israelischen Erstürmung der Gaza-Flotte vor 15 Monaten finden Israelis und Türken ihre Sicht der Militäraktion ...
Es gab einmal eine Zeit, da war das Verhältnis zwischen der Türkei und Israel nicht nur normal, sondern sogar freundschaftlich. Diese Zeit ist fürs Erste vorbei: Seit Freitag muss man endgültig von einer Eiszeit sprechen, denn die ...
Die Affäre Mavi Marmara bildet den Höhepunkt einer seit Jahren währenden Verschlechterung der Beziehungen zwischen Israel und der Türkei. Beide Seiten sind daran nicht unschuldig.
Die EU will Diktator Baschar al Assad nun offenbar mit einem Öl-Embargo schwächen. Das Regime zeigt sich bisher unnachgiebig: Auch die Arabische Liga und Russland haben in Damaskus bislang kein Ende des gewaltsamen Vorgehens der Sicherheitskräfte erreicht.
Erdogan in Mogadischu - Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat dem von Dürre und Bürgerkrieg geplagten Somalia Hilfe zugesagt. Erdogan traf am Freitag mit mehreren Ministern in der Hauptstadt Mogadischu ein.
ISTANBUL, 18. August (dpa). Die türkische Luftwaffe hat als Reaktion auf einen blutigen Anschlag kurdischer Rebellen eine Serie von Luftangriffen auf Ziele im Nordirak geflogen. Außerdem seien dort die Stellungen der kurdischen Untergrundorganisation ...
Nach dem Tod von neun türkischen Soldaten bei einem Angriff kurdischer Rebellen hat Ministerpräsident Erdogan ein hartes Vorgehen gegen die PKK angekündigt. Jene, die sich nicht vom Terror distanzierten, würden einen „Preis zahlen“.