Syrien schießt türkisches Militärflugzeug ab
Ein über dem Mittelmeer abgestürztes türkisches Kampfflugzeug ist nach offiziellen Angaben aus Ankara von der syrischen Armee abgeschossen worden. Nach den Piloten und dem Wrack wird noch gesucht.
Ein über dem Mittelmeer abgestürztes türkisches Kampfflugzeug ist nach offiziellen Angaben aus Ankara von der syrischen Armee abgeschossen worden. Nach den Piloten und dem Wrack wird noch gesucht.
Saudi-Arabien unterstützt viele islamische Gruppierungen. Die ägyptischen Muslimbrüder aber werden manchen in dem wahhabitischen Land mittlerweile zu offen und „pluralistisch“: Grund ist ein Generationenwechsel bei den Muslimbrüdern.
Die Türkei sucht in der Syrien-Krise nach Wegen, um ein drohendes Eingreifen im Nachbarland zu rechtfertigen. Dazu werden jetzt auch alte Abkommen mit Assad herangezogen. Die Drohungen von Ministerpräsident Erdogan werden unmissverständlich lauter.
Trotz internationaler Appelle, die Waffenruhe einzuhalten, gehen die Truppen des syrischen Machthabers Assad weiter mit aller Härte gegen die Opposition vor. UN-Sondervermittler Kofi Annan ringt um seinen Friedensplan. Der Flüchtlingsstrom in die Türkei hält an.
In Syrien geht das Assad-Regime weiter brutal gegen die Protestbewegung vor. Die Regierung will ihre Truppen erst gegen Garantien der Opposition für ein Ende der Gewalt abziehen. Der türkische Regierungschef Erdogan droht derweil mit „Maßnahmen“, sollte die Waffenruhe nicht eingehalten werden.
Die Außenminister der Arabischen Liga verhandeln in Bagdad über eine Resolution zur Ende der Gewalt in Syrien. Dort gehen die Kämpfe unterdessen weiter. Der türkische Ministerpräsident Erdogan fordert einen Regimewechsel.
Erdogan sagt seinen Deutschland-Besuch ab, die angekündigte Massen-Demonstration findet trotzdem statt: 22.000 Menschen haben gegen die Unterdrückung von Minderheiten in der Türkei protestiert. Dabei sollte Erdogan für Menschlichkeit geehrt werden.
Immer mehr Flüchtlinge aus Syrien kommen über die türkische Grenze. Ministerpräsident Erdogan erwägt deshalb den Abzug des Botschafters aus Damaskus und die Einrichtung einer Sicherheitszone an der gemeinsamen Grenze.
Bei einem Bombenanschlag auf einen Polizeibus in Istanbul sind mindestens 16 Menschen verletzt worden. Ministerpräsident Erdogan sprach in einer ersten Reaktion von einem „Terroranschlag“.
Immer, wenn der Völkermord an den Armeniern beim Namen genannt wird, empören sich türkische Politiker lautstark - auch jetzt, nachdem der französische Senat das entsprechende Gesetz angenommen hat. Jenseits der Rhetorik fällt die Reaktion pragmatischer aus.
Frankreich stellt die Leugnung von Völkermord unter Strafe - worunter auch die Tötung tausender Armenier während des Ersten Weltkriegs im Osmanischen Reich zählt. Für die Türkei sei das Gesetz „null und nichtig“, sagt Ministerpräsident Erdogan.
Auch der französische Senat beschließt das Verbot der Leugnung von Völkermorden. Das Gesetz zielt auf die türkische Haltung zum Massenmord an Armeniern. Die Türkei zieht daraufhin den Botschafter aus Paris ab.
Der ehemalige Generalstabschef der türkischen Streitkräfte, Ilker Basbug, ist inhaftiert worden. Ihm werde zur Last gelegt, eine „terroristische Organisation“ geleitet und versucht zu haben, die türkische Regierung zu stürzen.
Es ist der Satz des Jahres: Forschungsministerin Annette Schavan auf die Frage, ob sie sich heimlich für Karl-Theodor zu Guttenberg schäme. Nicht jeder war 2011 so böse empathisch.
Ministerpräsident Erdogan bezeichnet den jüngsten Luftangriff des Militärs als bedauerlichen Irrtum. Der Kurdenkonflikt belastet weiterhin die Innenpolitik der Türkei.
In der Türkei läuft die Empörungsmaschinerie heiß: Frankreich solle sich lieber mit den Massakern im Algerien-Krieg befassen als mit den „Ereignissen von 1915“, sagt Ministerpräsident Erdogan.
Die französische Nationalversammlung hat dem Gesetzentwurf zugestimmt, mit dem die Leugnung eines Völkermordes künftig unter Strafe gestellt wird. Als Reaktion darauf zog die Türkei ihren Botschafter aus Paris ab.
Die türkische Justiz nimmt Journalisten, denen Propaganda für die kurdische Sache vorgeworfen wird, en masse fest. Die Meinungsfreiheit wird dabei untergraben und durch Willkür ersetzt.
Die Erdbebenopfer im Osten der Türkei warten in der Kälte auf die von der Regierung versprochene Hilfe. Zehntausende Menschen harren bei Minusgraden in Notunterkünften aus.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat den syrischen Machthaber Assad zum Rücktritt aufgefordert. Erdogan sagte, Assad solle zum Wohl seiner Bürger und der Region abtreten.
Der Bundestag hat in einer gemeinsamen Entschließung aller Fraktionen den Rechtsterrorismus verurteilt. Bundestagspräsident Lammert bat Angehörige der Opfer um Entschuldigung. Innenminister Friedrich schließt ein NPD-Verbotsverfahren nicht aus.
Das syrische Regime geht mit größerer Brutalität als zuvor gegen die Opposition vor. Am Montag wurden mindestens 70 Menschen getötet. Die Arabische Liga hat angekündigt, 500 Beobachter nach Syrien zu schicken.
In der Türkei werden Intellektuelle inhaftiert, die sich öffentlich mit dem Völkermord an den Armeniern befassen. Derweil heben Wissenschaftler kaum erforschte Kapitel des Genozids.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan bevormundet mit seinen Äußerungen zum Anwerbeabkommen nicht nur den deutschen Staat, sondern auch Bürger mit türkischen Wurzeln, die hier eine neue Heimat gefunden haben.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan und Bundeskanzlerin Merkel feiern die Unterzeichnung des Anwerbeabkommens vor 50 Jahren und reden doch aneinander vorbei.
Erdogans Äußerungen zur „Assimilation“ türkischer Einwanderer sind nicht seine Marotte allein. Sie sind auch Ausfluss einer nationalen, oft auch nationalistischen Gesinnung, die in der Türkei noch weit verbreitet ist, bis hinein in linke Kreise.
Das Treffen zwischen dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan und Bundeskanzlerin Merkel hat keine Annäherung in den zentralen Streitfragen gebracht. Merkel ging nicht auf Erdogans Forderung nach einem EU-Beitritt seines Landes ein.
In etwa 3000 Beträumen nehmen Muslime in Deutschland ihre religiösen Pflichten wahr. Über den Bau der Moscheen wird viel diskutiert, kaum aber über ihre Tradition.
Noch ist unklar, wie der syrische Nationalrat künftig aussehen wird und für wen genau er steht. Im Vordergrund steht der Kampf um internationale Anerkennung.
Sie haben nicht Deutschland, sondern die Türkei gerettet: Warum vor fünfzig Jahren die ersten türkischen Gastarbeiter kamen und sie keine Opfer waren.
Nicht die Beben töten, sondern mangelhafte Gebäude: In der Türkei zeigt sich die Schwäche der Infrastruktur des Landes - und die Hilflosigkeit der Regierung bei der Verbesserung.
Die türkische Armee hat am Mittwoch Ziele der PKK im Nord-Irak angegriffen. Die Offensive ist eine Vergeltungsmaßnahme für einen Angriff kurdischer Kämpfer, bei dem mindestens 24 türkische Soldaten getötet worden waren.
Der Ministerpräsident Erdogan diffamiert deutsche Stiftungen, die in der Türkei wirken, als PKK-Unterstützer. Die Presse aber kennt Erdogans Finten inzwischen.
Vor kurzem hätte keiner gedacht, dass Barack Obama jemals eine Rede hält, die Benjamin Netanjahu beglückt. Nahost-Diplomatie ist in Amerika eben immer auch Wahlkampf. Auch wenn der Präsident ein „neues Zeitalter des Engagements“ eingeläutet hatte.
NEW YORK, 22. September. Einmal im Jahr, in der zweiten Septemberhälfte, ziehen das Weiße Haus und das State Department für einige Tage von Washington nach Manhattan. Im Hotel Waldorf-Astoria an der Park Avenue hat der ständige Vertreter ...
Zu "Tiefstratege" (F.A.Z. vom 7. September): Ihr im Übrigen fundierter und gut recherchierter obengenannter Beitrag bedarf einer kleinen, aber wesentlichen Ergänzung (oder Korrektur?): Das Verhältnis zwischen der Türkei und Israel ...