Die Köpfe der Rebellion
Die Verhältnisse, gegen welche die Menschen weltweit protestieren, unterscheiden sich. Aber die Rebellen haben sehr viel gemeinsam: Gesichter der Revolte von Rio bis Istanbul und Tel Aviv.
Die Verhältnisse, gegen welche die Menschen weltweit protestieren, unterscheiden sich. Aber die Rebellen haben sehr viel gemeinsam: Gesichter der Revolte von Rio bis Istanbul und Tel Aviv.
Geschlagen,getreten und gedemütigt: Zwei junge Männer aus Istanbul erzählen, was sie einen ganzen Tag lang im türkischen Polizeigewahrsam erlebt haben. Eine Begegnung.
ISTANBUL, 23. Juni. Rote Nelken sind gefährlich. Einer Regierung, die über von ihr kontrollierte Medien verbreiten lässt, die Lufthansa stehe hinter den ...
Mehr als 30 000 Personen haben am Samstag auf dem Kölner Heumarkt gegen den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan demonstriert und der
Der türkische Europaminister Egemin Bagis gab sich lange fortschrittlich. Jetzt fällt die Maske. Kein Regierungspolitiker wählte schärfere Töne in der Krise.
In Köln haben 30.000 bis 40.000 Menschen gegen die Regierung des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan protestiert. Organisiert wurde die Kundgebung von der Alevitischen Gemeinde Deutschland.
Mit seiner unnachgiebigen Haltung riskiert Erdogan nicht nur politischen, sondern auch wirtschaftlichen Schaden.
Die Türkei erlebt auf dem Taksim-Platz die Gewalt einer autoritären Regierung. Aber auch, was die Zivilgesellschaft dagegen ausrichten kann.
Im Westen Anatoliens ist die Polizei wieder gegen Demonstranten vorgegangen. Derweil verändern sich die Proteste in der Türkei: Die Menschen stehen stundenlang still.
Normaler Alltag ist derzeit nicht möglich in Istanbul, denn Erdogan hält seine Drohkulisse aufrecht. Während die Leute jetzt schweigend demonstrieren, hält der türkische Ministerpräsident eine Rede nach der anderen.
Der Versuch des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, den Protest zu einer Auseinandersetzung zwischen Religiösen und Säkularen zu stilisieren, scheint zu fruchten. Auch bei Leuten, die anfangs vom neuen Wir-Gefühl der Demonstrationen schwärmten.
Mehr als zwei Wochen lang haben Jugendliche in der Türkei gegen die autoritäre Regierung Erdogan protestiert. Der übt sich in Verschwörungstheorien und der Rhetorik des Bürgerkriegs. Viele Medien folgen ihm.
Der türkische Ministerpräsident hat in seiner Amtszeit den Einfluss der Militärs zurückgedrängt. Aber er hat ihnen attraktive Friedensangebote gemacht.
Als türkischer Europaminister ist Egemen Bagis damit beauftragt, die Beziehungen mit der EU zu verbessern und sein Land auf Europa-Kurs zu bringen.
Auf dem Taksim-Platz sind jetzt Blumen gepflanzt worden. Es sind rote und weiße Geranien, was hübsch aussieht. Mit schweren Polizeistiefeln, die über den Platz ...
Die türkische Polizei hat in Istanbul rund 90 Mitglieder einer linksextremen Partei festgenommen. Ministerpräsident Erdogan sagte, es sei eine „Verschwörung“ gegen seine Regierung vereitelt worden.
Der türkische Regierungschef Erdogan pflegt eine Rhetorik, die in Westeuropa außer Mode gekommen ist - und die seine Anhänger mitreißt.
Die Debatte darüber, ob die Türkei Vollmitglied der EU werden könne, hat an diesem Wochenende eine Wendung genommen. Mit Erdogan lässt sich eine Union nicht machen.
Nicht alle Türken sind gegen Erdogan. Genau genommen sind sogar viele für ihn. Sehr viele. Man muss nur dahin gehen, wo sie leben. Zum Beispiel nach Kasimpaşa, ein rauhes Arbeiterviertel von Istanbul.
Der türkische Ministerpräsident hat den Gezi-Park räumen lassen. Mit solchen Aktionen verprellt das „Geschenk Gottes“ viele Verbündete in Europa. Die Skepsis und das Misstrauen, die ihm entgegenschlagen, sind berechtigt.
Nach der Räumung des Taksim-Platzes und der Erstürmung des Gezi-Parks schimpft Ministerpräsident Erdogan über eine Verschwörung gegen ihn und wirft ausländischen Medien vor, falsch über sein Land zu informieren. Die Lage bleibt angespannt.
In Istanbul hat die Protestbewegung am Sonntag zu Märschen auf den geräumten und abgesperrten Taksim-Platz aufgerufen. Die Regierungspartei AKP bereitete eine große Kundgebung vor. Es herrschte nach massiven Polizeieinsätzen in der Nacht gespannte Ruhe.
Frankfurt. Ihr Cousin Utku, 23 Jahre alt und Medizinstudent, sei eigentlich ein unpolitischer Mensch gewesen, berichtet Melissa Celik.
Istanbul, 14. Juni (dpa). Vertreter der türkischen Protestbewegung haben angekündigt, sich nach einem nächtlichen Treffen mit Ministerpräsident Recep Tayyip ...
Der Streit um einen Park in Istanbul und seine Folgen lassen auch die Türken in Deutschland nicht kalt. Aber die Stimmung ist gespalten. Spurensuche im Frankfurter Bahnhofsviertel.
Die Art, wie mit den Protestierenden umgegangen wird, entscheidet über den künftigen Weg der Türkei.
Nach der überraschenden Wende im Streit um den Istanbuler Gezi-Park berät die türkische Protestbewegung über ihr weiteres Vorgehen. Regierungschef Erdogan hatte am frühen Freitagmorgen angekündigt, den gerichtlich verfügten Baustopp zu akzeptieren.
tens. ISTANBUL, 13. Juni. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat die auf dem Istanbuler Taksim-Platz und im angrenzenden Gezi-Park ...
Istanbuls Bürgermeister achtete in den vergangenen Tagen stets darauf, nichts über die Proteste in seiner Stadt zu sagen, was seinem Parteichef missfallen könnte. Vielleicht sagt Kadir Topbas deshalb fast gar nichts mehr.
Erdogans Realitätsverlust hat in den vergangenen Wochen immer weiter Fortschritte gemacht. Das Gemeinschaftsgefühl, das sich über alle gesellschaftlichen Gräben hinweg ausgebreitet hat, verwirrt ihn am meisten.
Knapp zwei Wochen nach Beginn der Proteste in der Türkei hat Ministerpräsident Erdogan eine „letzte Warnung“ an die Demonstranten im Istanbuler Gezi-Park gerichtet. In scharfer Form kritisierte er auch das EU-Parlament.
Wer mit ihm unzufrieden sei, solle eben eine andere Partei wählen, sagt Ministerpräsident Erdogan. Gleichzeitig hält er am Wahl- und Parteienrecht fest, das kaum überwindbare Hürden aufstellt.
Im Streit um das Bauprojekt im Gezi-Park könnte die Istanbuler Bevölkerung entscheiden. Der türkische Ministerpräsident Erdogan erwägt, ein Referendum zuzulassen. Zuvor hatte seine Unnachgiebigkeit zu deutlicher Kritik aus dem Ausland geführt.
tens./nbu. Istanbul/BRÜSSEL, 12. Juni. Das harte Vorgehen der türkischen Regierung gegen Demonstranten in Istanbul hat in vielen europäischen Hauptstädten ...
Während der türkische Premier sein Volk anstachelte, ließ er die Polizei zugreifen. Es ging Erdogan um ein weiteres Anheizen der Lage und die Legitimation von Gewalt. So handelt kein Staatsmann.
Die Polizei geht auf dem Taksim-Platz wieder mit Wasserwerfern und Tränengas gegen Demonstranten vor. Es soll wieder viele Verletzte gegeben haben. Erdogan verteidigt das Vorgehen der Sicherheitskräfte.