Die Diktatur der Elite
Ob in der Flüchtlingsfrage oder in der Geldpolitik: Überall missachtet die politische Elite liberale Prinzipien. Das ist gefährlich.
Ob in der Flüchtlingsfrage oder in der Geldpolitik: Überall missachtet die politische Elite liberale Prinzipien. Das ist gefährlich.
„Säuberungen“ wie in der Türkei passen in keine Demokratie. Der größte Dachverband der Moscheegemeinden in Deutschland sieht das anders. Das muss uns aufrütteln. Ein Gastbeitrag.
Vor der geplanten Massenkundgebung Zehntausender Erdogan-Anhänger in Köln fordern Politiker die Teilnehmer zur Zurückhaltung auf. Außenminister Steinmeier will Einschüchterungsversuche nicht zulassen.
Gegen hunderte Menschen hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Anzeigen eingereicht. Nun kündigte er an, alle Klagen zurückzunehmen. Den Westen rief er zudem auf, sich um seine eigenen Angelegenheiten zu kümmern.
Am Sonntag wollen tausende Anhänger des türkischen Präsidenten Erdogan in Köln demonstrieren. Die Polizei befürchtet, dass die Massen aufgepeitscht werden könnten – und kündigt ein hartes Durchgreifen an.
In der Türkei sind nach dem gescheiterten Militärputsch bereits Zehntausende verhaftet worden. Kritik des Westens daran weist Präsident Erdogan zurück. Weitere Verhaftungen schließt er nicht aus.
Erst ließ Erdogan Journalisten verhaften, nun schließt er Sender, Zeitungen und Verlage. Auch Sahin Alpay ist in Haft. Sein Leben steht beispielhaft für eine freie Presse, von der nichts bleiben soll.
Die Spitzenpolitiker der Grünen Cem Özdemir und Winfried Kretschmann über Erdogans langen Arm nach Deutschland und ihre Stellung zu den EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei.
Die Forderung türkischer Regierungsvertreter nach einem Vorgehen gegen Gülen-Anhänger stößt auf Empörung bei deutschen Politikern. Und in Köln wächst die Sorge vor Krawallen bei der geplanten Demo von Erdogan-Anhängern.
Das Satiremagazin „Titanic“ provoziert mit einer Abbildung des türkischen Staatspräsidenten. Dieser könnte nun analog zum Fall Böhmermann juristisch dagegen vorgehen.
Der Unions-Politiker Jens Spahn hat angesichts der Entwicklungen in der Türkei die doppelte Staatsbürgerschaft infrage gestellt. Er fordert eine „klare Entscheidung“ von Deutsch-Türken.
Die türkische Regierung geht mit aller Härte gegen mutmaßliche Unterstützer des Umsturzversuchs vor. Oppositionschef Kilicdaroglu fordert von der Kanzlerin, sich deutlich gegen undemokratische Sitten bei Recep Tayyip Erdogan auszusprechen.
In der Türkei sollen Immobilien, Bankkonten und Fahrzeuge von mutmaßlichen Gülen-Anhängern sichergestellt werden. Die Opposition beklagt eine „Hexenjagd gegen Unschuldige“. Die SPD fordert eine Beobachtermission des Europarats.
Die Grünen-Politiker Winfried Kretschmann und Cem Özdemir fordern ein Aussetzen der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Im Gespräch mit der F.A.Z. berichten sie zudem von türkischen Versuchen der Einflussnahme.
„Mutige Kämpfer für die Meinungsfreiheit“: Den türkischen Journalisten Can Dündar und Erdem Gül wird der Hermann-Kesten-Preis des deutschen PEN-Zentrums verliehen.
Seit dem Putschversuch geht die Regierung in Ankara mit aller Härte gegen Anhänger der Gülen-Bewegung vor. Nach den Vereinigten Staaten gerät nun auch Deutschland ins Visier. Die Kanzlerin äußert sich skeptisch.
Wikileaks enthüllt ohne Rücksicht auf Verluste. Wer in den veröffentlichten E-Mails der AKP und amerikanischen Demokraten sucht, findet jede Menge Daten. Das ist besonders für Frauen gefährlich.
Präsident Erdogan greift weiter hart durch: Per Dekret lässt er in der Türkei nun Dutzende Zeitungen und Fernsehsender schließen. Das besorgt mittlerweile sogar UN-Generalsekretär Ban.
Seit den Gezi-Protesten zerreißt Feindschaft die Türkei. Jeder hat offene Rechnungen. Es ist an der Zeit, sie zu begleichen und neu zusammenfinden: Erster Teil einer Briefserie aus einem Land im Ausnahmezustand.
Erdogan wirft der EU vor, sie sei nicht aufrichtig. Eher trifft dieser Vorwurf allerdings auf den türkischen Präsidenten zu.
Kritik am „Westen“, Liebäugeln mit der Einführung der Todesstrafe: Erdogan entfernt sich immer weiter von Europa – und orientiert sich außenpolitisch bereits um.
Am Sonntag wollen tausende Anhänger des türkischen Präsidenten in Köln demonstrieren. Deutsche Politiker wollen das nicht: Sie kritisieren, der Protest würde die innerpolitischen Auseinandersetzungen des Landes nach Deutschland verlagern.
Zum Gedenken an die Opfer des Putschversuches in der Türkei wird die Bosporus-Brücke in Istanbul umbenannt. Zudem sollen Denkmäler errichtet werden.
Würzburg, München, Ansbach – die Bundesregierung denkt über ein neues Sicherheitskonzept nach.
Die EU? Nicht vertrauenswürdig. Islamistischer Terror? Existiert nicht. Die Türken? Wollen die Todesstrafe. So vorsichtig Sigmund Gottlieb fragt: Im ARD-Interview muss er Erdogan nur reden lassen, um alles über ihn zu erfahren.
Im Interview mit der ARD wirft der türkische Präsident den Europäern vor, das Flüchtlingsabkommen nicht einzuhalten. Auch zum gescheiterten Putschversuch hat Erdogan eine klare Meinung – und äußert sich zum Ausnahmezustand in seinem Land.
Die Menschen in Istanbul sind gespalten, die Lage ist angespannt. Zum ersten Mal seit dem Putschversuch wagen sich auch Erdogan-Kritiker auf den Taksim-Platz.
Als offizielle Begründung gilt die verschlechterte Buchungslage, teilte die Fluggesellschaft mit. Ohne diese Maßnahmen jedoch im Detail zu begründen.
Der gesellschaftliche Friede in der Türkei war bereits vor dem Putschversuch und der Säuberungswelle aufgekündigt. Die Entwicklung ist auch eine Gefährdung für Europa.
Eine Musterehe endet im Desaster: Wie Erdogan mit seinem alten Geschäftspartner Fethullah Gülen brach und sein Land dabei in den Abgrund riss. Ein Gastbeitrag.
Die Haftbefehle sollen vom Büro des Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ausgestellt worden sein, die Polizeieinsätze gegen Journalisten sollen bereits laufen. Betroffen ist offenbar auch eine prominente türkische Journalistin.
Präsident Erdogan hat die Wirtschaft angekurbelt wie keiner zuvor. Jetzt stürzt er sein Land ins Chaos – und könnte in eine ökonomische Falle laufen.
Die Spannungen nach dem gescheiterten Staatsstreich in der Türkei machen sich längst auch hierzulande bemerkbar. Grünen-Chef Cem Özdemir fordert „ein klares Stopp-Signal“ an die Unterstützer des türkischen Präsidenten in Deutschland.
Erdogan macht den Prediger Gülen für den Putschversuch in der Türkei verantwortlich. Jetzt hat er dessen Neffen festgenommen, berichten Medien.
Nach dem gescheiterten Militärputsch hatte die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor’s die Kreditwürdigkeit der Türkei herabgestuft. Erdogan ist empört und wirft der Ratingagentur vor, sich auf die Seite der Putschisten geschlagen zu haben.
Der türkische Staatspräsident greift weiter hart durch nach dem gescheiterten Putschversuch: Mit dem ersten Dekret lässt er viele Schulen schließen. Zudem macht er den Weg frei für längere Inhaftierungen.