Mehr als 40.000 Festnahmen
In der Türkei nehmen die Inhaftierungen kein Ende: Mittlerweile sind Zehntausende in dem Land festgenommen worden. Andere dürfen dagegen die Gefängnisse wieder verlassen.
In der Türkei nehmen die Inhaftierungen kein Ende: Mittlerweile sind Zehntausende in dem Land festgenommen worden. Andere dürfen dagegen die Gefängnisse wieder verlassen.
Die „Säuberungen“ des türkischen Präsidenten gehen weiter. Nun wurde Asli Erdogan, eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen der Türkei, verhaftet. Nach einer früheren Festnahme hatte sie über Polizei-Folter berichtet.
Die Regierungsabläufe funktionieren meistens vollkommen reibungslos. Im Fall des internen Papiers zur Einschätzung in der Türkei ist einiges schiefgegangen und Ankara ist erzürnt. Wie konnte es dazu kommen? Eine Rekonstruktion.
Präsident Erdogan lädt zur Massenkundgebung, und alle folgen seinem Ruf. Nur die berühmte Sängerin Sila nicht. Daraufhin wird sie mit Hass und Häme überschüttet: Ein Lehrstück aus der neuen Türkei.
Hunderte Islamisten reisen aus Deutschland in die Kriegsgebiete des IS. Nun kommt heraus: Ein großer Teil hat einen türkischen Hintergrund.
Neu ist die Erkenntnis nicht, dass die Türkei zu einer „zentralen Aktionsplattform“ für Islamisten und terroristische Organisationen geworden ist. Neu ist allein, dass darüber gesprochen wird.
Das Bundesinnenministerium hat die Türkei unter Präsident Erdogan als „Aktionsplattform für islamistische Gruppierungen“ bezeichnet. Da das vertrauliche Papier nicht mit dem Außenministerium abgesprochen war, ist nun von einem „Büroversehen“ die Rede.
Im deutschen Fernsehen doziert der türkische Präsident Erdogan, wieso er die deutsche Justiz nicht respektiert. Der Journalist Can Dündar hat derweil allen Grund, Erdogans Justiz zu fürchten. Er zieht den richtigen Schluss.
Die türkische Regierungspartei AKP und Präsident Erdogan unterstützen nach Einschätzung der Bundesregierung islamistische und terroristische Organisationen. Das geht laut ARD aus einem vertraulichen Papier hervor.
Das Minenunglück von Soma, der Abschuss eines russischen Kampfjets: Gleichgültig, um welchen Skandal oder um welches Verbrechen es gerade in der Türkei geht, der Schuldige ist nun immer die Fethullah-Gülen-Organisation.
Im Interview mit RTL zeigt sich der türkische Präsident enttäuscht über Europas Politiker. Derweil betont er die Beziehung zu Russland - und erklärt, warum er vor der deutschen Justiz keinen Respekt hat.
Die Hände unserer Politiker werden kaum wahrgenommen. Dabei sind sie sehr verräterisch.
Der Geschäftsführer einer Kölner Schule, die der Gülen-Bewegung nahesteht, wird bedroht. Für seine Nachbarn ist Gülen ein Terrorist. Zu Besuch in einem gespaltenen Viertel.
Der Putschversuch bietet dem türkischen Präsidenten den Anlass, die Republik nach seinen Ideen umzubauen. Demokratie reduziert sich bei ihm auf die Akklamation durch die Massen.
How does Islam affect economic developement? And what will become of Turkey? Renowned expert Timur Kuran gives answers not only to that in a Q&A with FAZ.NET.
Die islamische Modernisierung ist längst nicht abgeschlossen. Präsident Erdogan schließt an das Erbe des Kemalismus an und könnte das Land noch lange Zeit dominieren. Ein Gastbeitrag.
Das Umweltministerium wird bis auf weiteres keine blaue Feinstaubplakette einführen. Am Abend antwortet Hillary Clinton auf Trumps Wirtschaftsrede.
Auf der Kundgebung „für Demokratie und Märtyrer“ in Istanbul zeigt sich, wer im türkischen Staat, wie ihn Recep Tayyip Erdogan beschwört, mit wem gemeinsame Sache macht.
Vieles spricht dafür, dass Erdogan und Putin in St. Petersburg keine antiwestliche Allianz von strategischer Tiefe geschmiedet haben. Sondern allenfalls ein mit Versöhnungsrhetorik verziertes Zweckbündnis.
Erdogan und Putin zelebrieren einen Neustart ihrer Beziehungen. Doch in Wirklichkeit verbindet die beiden Länder wenig – außer ihr schlechtes Verhältnis zur EU.
Das Image der Türkischstämmigen war nie besonders positiv in Deutschland. Dann kam Erdogan, der sie umgarnt, ihnen schmeichelt – und ihnen den Wunsch nach Anerkennung erfüllt. Wie holen wir die zurück, die wir an Erdogan verloren haben? Ein Gastbeitrag.
Die Stimmung sei „sehr positiv“ gewesen, heißt es aus dem türkischen Präsidialamt: Eineinhalb Stunden haben der russische Präsident Putin und sein türkischer Amtskollege miteinander gesprochen. Beide Seiten betonen den Wert der neuen Partnerschaft.
Versöhnung auf Bewährung oder strategische Partnerschaft? Deutsche und europäische Politiker sind sich uneins, wie die Wiederannäherung zwischen dem russischen Präsidenten und seinem türkischen Amtskollegen zu lesen ist.
Die Türkei und Russland wollen ihre Krise beenden. Auf der Tagesordnung des Kremlchefs und des türkischen Präsidenten stehen auch milliardenschwere Wirtschaftsprojekte.
Religiöse Konflikte vertreiben Investoren, die Scharia verhindert Vertrauen. Wie der Nahe Osten trotzdem wirtschaftlich voran kommen könnte, sagt der Wirtschaftswissenschaftler und Islamkenner Timur Kuran im Interview.
Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) würde in Deutschland gerne Religionsunterricht durchführen. Vorher müsse der Verband aber erst einmal sein Verhältnis zur Türkei klären, fordern Kritiker. Der wehrt sich.
In Berlin darf man seine Wohnung nur mit Erlaubnis als Ferienwohnung vermieten. Aber gilt das auch für Zweitwohnungen? Das soll jetzt das Verwaltungsgericht klären.
In der Türkei wurde schon vor dem Putsch ein umfassendes Kontrollsystem errichtet. Die Früchte dieser Arbeit kann Staatspräsident Erdogan nun genüsslich verzehren.
Am Dienstag treffen sich Putin und Erdogan in St. Petersburg. Von einer neuen „strategischen Partnerschaft“ ist die Rede. Ein Etikettenschwindel?
Die Bundesregierung möchte gut drei Wochen nach dem Putschversuch Solidarität mit der Türkei zeigen. In Ankara hätte man sich anstelle des Staatssekretärs allerdings den Außenminister erhofft - und kritisiert abermals den Westen.
Die Türkei diskutiert eine Wiedereinführung der Todesstrafe: Ein solcher Schritt mache jegliche EU-Beitrittsverhandlungen überflüssig, sagt Unionsfraktionschef Kauder. Deutsche Politiker diskutieren die Frage: Wie soll man jetzt mit der Türkei umgehen?
Auch wenn die Hälfte der Deutschen dafür ist – mit einer Kündigung des Flüchtlingsabkommens wäre nichts gewonnen. Auch danach wäre Europa auf eine Zusammenarbeit mit der Türkei angewiesen.
Der türkische Präsident hat Deutschland beschuldigt, die PKK zu unterstützen: Während die Bundesrepublik Videoschalten der Terrororganisation genehmige, dürfte er nicht zu seinen Anhängern in Deutschland sprechen.
Der türkische Präsident weist Kritik an seinen Maßnahmen nach dem Putschversuch zurück und kritisiert westliche Staaten. In Istanbul kommen derweil Tausende zu einer Großdemonstration zusammen.
Nur Großmäuler halten es für eine Schwäche, Augenmaß zu wahren. Warum es ein Fehler wäre, jetzt mit der Türkei reinen Tisch zu machen. Ein Kommentar.
Die „Bretonische Flut“ steht ganz oben auf den Bestsellerlisten. Der fünfte Fall des Kommissars Dupin ist eine dringende Empfehlung. Für diejenigen, die einmal nicht das neueste Trump- oder Erdogan-Zitat lesen wollen.