Subtile Signale
Wer immer das Gerücht in die Welt setzte, die Bundesregierung rücke von der Armenien-Resolution ab: Erdogan wird wieder enttäuscht sein.
Wer immer das Gerücht in die Welt setzte, die Bundesregierung rücke von der Armenien-Resolution ab: Erdogan wird wieder enttäuscht sein.
Der türkische Präsident wirft den Kurden in Nordsyrien vor, sich nicht an Zusagen zum Rückzug gehalten zu haben. Unterdessen wurden abermals Tausende Sicherheitskräfte entlassen.
Der Präsident des EU-Parlaments führt als erster EU-Spitzenpolitiker politische Gespräche in Ankara. Nach der kühlen Reaktion der Europäer auf den Putschversuch setzt Schulz auf Gemeinsamkeit und Verbundenheit.
OSZE-Außenminister suchen in Potsdam nach neuem Schwung. Weltnaturschutzkonferenz beginnt auf Hawaii
In der französischen Literatur und im deutschen Journalismus sammeln sich Unterstützer für die in der Türkei inhaftierte Autorin Asli Erdogan. Auch Günter Wallraff mischt sich ein.
Auf dem G-20-Gipfel in Hangzhou erwartet die Deutschen Widerstand. Doch die Hoffnung auf mehr Transparenz in der Steuerpolitik bleibt.
Nach der Eskalation im Norden von Syrien sollen sich Türkei und kurdische Rebellen auf eine Waffenruhe geeinigt haben. Damit reagiert Erdogan auf den Druck von Obama. Der IS verkündete den Tod seines Sprechers al-Adnani.
Muslimisch und demokratisch wollte die AKP sein, und vielen galt das immer als unmöglich. Nun zeigt sich, dass die Erdogan-Partei eine sehr eigene Auffassung vom Prinzip Demokratie pflegt.
Der türkische Präsident zeigt sich unbeeindruckt von der Aufforderung Washingtons, die Offensive gegen die Kurdenmilizen in Syrien zu beenden. Erdogan will die wichtigsten Verbündeten Amerikas im Kampf gegen die Terrormiliz IS weiter angreifen.
Die ständigen Nachrichten vom Terror, von Krieg und Zerstörung zerreißen uns das Herz, wir wollen uns nicht an sie gewöhnen. Bisweilen hilft nur bitterer Humor.
Der Wirtschaftsminister und SPD-Chef hat die Kanzlerin kritisiert: Gabriel sagte, die Bundesregierung hätte nach dem Putschversuch in der Türkei schneller reagieren müssen. Jetzt antwortet die Kanzlerin.
Das direkte militärische Eingreifen der Türkei mischt die Karten neu im Syrien-Krieg. Staatspräsident Erdogan verfolgt dabei eine Doppelstrategie, die Amerika in seinem Kampf gegen die Terrormiliz IS vor eine heikle Wahl stellt. Eine Analyse
Dunja Hayalis Talkshow-Achterbahn fährt von der Lage in der Türkei über den Erfolg der AfD in ein Pflegeheim für Demenzkranke. Die Moderatorin sucht dabei Nähe zu den Menschen. Etwas mehr Distanz täte ihr aber gut.
Moskau steckt mit seinem Syrien-Einsatz in der Klemme, denn sein neuer Verbündeter Erdogan greift seinen alten Verbündeten Assad an. Für die Kämpfe in Syrien setzt der Kreml auf Söldner.
Bulgariens Ministerpräsident Bojko Borissow blickt mit großer Sorge auf die Politik des türkischen Präsidenten Erdogan. „Ich habe Angst vor dem, was in der Türkei geschieht“, sagte er im Gespräch mit der F.A.Z.
Nach der Vertreibung des „Islamischen Staats“ aus Dscharablus setzt die Türkei ihre Militäroffensive auf syrischem Gebiet fort. Der Ministerpräsident spricht nun über das Ziel der Operation.
Das ZDF setzt weiter auf Jan Böhmermann und will mehr für junge Zuschauer tun. Aber wie sieht für Norbert Himmler Fernsehen in Zeiten der Flüchtlingskrise aus? Ein Gespräch.
Die türkische Armee hat die Regierung in Ankara stets vor einem militärischen Eingreifen in Syrien gewarnt. Dass nun trotzdem die Panzer rollen, hat zwei Gründe. Ein Kommentar.
Türkische Panzer sind im Kampf gegen den IS auf das nordsyrische Dorf Dscharablus vorgerückt. Die amerikanische Regierung bestätigt ihre Beteiligung. Die syrische Regierung verurteilt die Offensive scharf.
Türkische Streitkräfte haben eine großangelegte Offensive gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ begonnen. Unterstützt von amerikanischen Kampfflugzeugen greifen sie Stellungen in Nordsyrien an.
Joe Biden besucht heute die Türkei. Vom Besuch des amerikanischen Vizepräsidenten erhofft sich Erdogan vor allem eines: Er will die Auslieferung seines größten Widersachers, Fethullah Gülen, erzwingen.
Die Türkei hat offiziell um die Auslieferung des Predigers Fethullah Gülen ersucht. Nach Angaben des Weißen Hauses gibt es angeblich keinen Zusammenhang mit dem Putschversuch im Juli.
Mit der Abberufung des türkischen Botschafters eskaliert der Streit zwischen Wien und Ankara. Es geht um die PKK, die EU-Perspektive der Türkei und um eine Zeitungsmeldung.
50.000 Unternehmer, die Mitglied in einem Gülen-nahen Unternehmerverband sind, hat die türkische Regierung zu „Terroristen“ erklärt. Zehntausende Immobilien gehen an den Staat. Damit untergräbt die Türkei die Rechtsstaatlichkeit.
Zum sechsten Mal in Folge senkt die türkische Zentralbank den Leitzins. Erdogan appelliert zudem an die Geschäftsbanken, keine hohen Zinsen zu nehmen. Wer „den falschen Weg“ gehe, müsse mit Konsequenzen rechnen.
Nach dem Anschlag auf eine Hochzeitsgesellschaft hatte es geheißen, der Täter sei ein Kind gewesen. Diese Angaben seien jedoch nicht richtig, heißt es aus Ankara. Man habe „keine Ahnung“, wer für die Bluttat verantwortlich ist.
Nach dem Anschlag auf eine Hochzeitsgesellschaft ist die Türkei erschüttert. Weil der Terror im Nachbarland nicht an der Grenze Halt macht, will das Land seine Syrien-Politik ändern.
Nach dem Anschlag in der Osttürkei erhebt die oppositionelle HDP Vorwürfe gegen die Regierung. Doch auch Erdogan spricht nun offen aus, wen er hinter der Tat vermutet.
51 Menschen hat ein Attentäter im osttürkischen Gaziantep getötet. Sie besuchten eine Hochzeit. Laut dem türkischem Präsidenten Erdogan war der Angreifer noch ein Kind.
Nach dem folgenschweren Bombenanschlag in der Türkei sucht die Regierung weiter nach den Urhebern. Präsident Erdogan vermutet die Terrormiliz IS hinter der Tat.Die Zahl der Toten wird auf mindestens 50 beziffert.
Die Regierung in Ankara sendet verwirrende Signale: Der EU-Beitritt wird bis spätestens 2023 gewünscht, doch gleichzeitig der Weg in die Autokratie beharrlich verfolgt. Erdogan muss sich entscheiden.
Erdogan lässt Gülen nahestehende Unternehmen zerschlagen und Vermögen von Mitarbeitern konfiszieren. Lebensumstände und Bedürfnisse der Betroffenen spielen dabei keine Rolle.
Die Wiedereinführung der Todesstrafe wäre ein „rückwärtsgewandter, unethischer und isolierender Schritt“, schreibt Thorbjörn Jagland, der Generalsekretär des Europarats, in einem Gastbeitrag für die F.A.Z.
Im Ausnahmezustand ruiniert Präsident Erdogan die Demokratie in der Türkei, bis nichts mehr von ihr übrig ist: Can Dündar, als Chef der „Cumhuriyet“ gerade zurückgetreten, sieht die Zukunft seiner Heimat düster.
Die Verweigerung eines EU-Beitritts hält die türkische Regierung für „langfristig nicht akzeptabel“. Der EU-Botschafter des Landes fordert zudem eine unverzügliche Reise von Angela Merkel nach Ankara.
Asli Erdogan schrieb vehement an gegen Intoleranz und Gewalt, für die das Regime des türkischen Präsidenten steht. Nun sitzt sie im Gefängnis. Eine Stimme wie ihre darf nicht verstummen.