Wie man ein System abstempelt
Ein Mann, kein Wort: Präsident Erdogan hat seinen Willen bekommen, weil er noch während des Spiels die Regeln änderte und 2,5 Millionen Stimmen ohne Stempel als Ja-Stimmen zählen ließ.
Ein Mann, kein Wort: Präsident Erdogan hat seinen Willen bekommen, weil er noch während des Spiels die Regeln änderte und 2,5 Millionen Stimmen ohne Stempel als Ja-Stimmen zählen ließ.
30 büyükşehirden 17’sini kaybeden, Anadolu’daki muhafazakar kentlerde oyları hayır cephesine kazanan Erdoğan gerçekten bir zafer kazanmış olabilir mi? Yüzde 62’lik koalisyonla girdiği referandumu, 2.5 milyon şüpheli oyları saydırarak, yüzde 51’le kazanması ne anlama geliyor?
Der türkische Präsident bestreitet in seinem ersten Interview nach dem erfolgreichen Referendum, zum Alleinherrscher werden zu wollen. Es sei nicht um ihn gegangen.
Auch Erdogans (Alb-)Traumergebnis bei den Türken in Deutschland zeigt, wie schwer es ist, Migranten zu integrieren. Die in der Vergangenheit in der Ausländer- und Einwanderungspolitik gemachten Fehler darf Deutschland in der Flüchtlingskrise nicht wiederholen.
Die türkische Regierung zeigt sich laut OSZE bei der Aufklärung möglicher Manipulationen des Verfassungsreferendums nicht kooperativ. Luxemburgs Außenminister hält einen EU-Beitritt der Türkei mit der neuen Verfassung für unmöglich.
Unsicherheit und Sorge sind die vorherrschenden Emotionen nach dem Ausgang des türkischen Referendums. Neben Erdogan selbst und Donald Trump freut sich aber noch ein anderer Staatschef über das knappe „Ja“.
Auch nach dem Türkei-Referendum will der frühere Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament, Elmar Brok, die Beitrittsgespräche mit Erdogans Türkei nicht formal beenden. Noch nicht.
Den knappen Sieg Erdogans beim Verfassungsreferendum will die türkische Opposition nicht hinnehmen und nun offiziell Einspruch einlegen. Grund dafür ist ein umstrittener Beschluss der Wahlkommission.
Auch in Frankfurt verfolgen die Türken am Sonntagabend den Ausgang des Verfassungsreferendums in ihrer Heimat. Während die Befürworter vor dem Generalkonsulat feiern, kritisieren die Gegner den unfairen Wahlkampf.
In Europa wird der Ausgang des türkischen Referendums mit Sorge verfolgt – beim amerikanischen Präsidenten eher nicht. Per Telefon übermittelt Donald Trump Erdogan seine Glückwünsche.
Der Ausgang des Verfassungsreferendums in der Türkei dürfe nicht ohne Folgen bleiben, fordern viele Politiker in Deutschland. Dies gelte vor allem für einen EU-Beitritt der Türkei und die dafür schon jetzt an Ankara fließenden Gelder.
Nach dem Referendum in der Türkei ist eine Diskussion um die Deutsch-Türken in Deutschland entbrannt: Innenminister de Maizière richtet an sie einen klaren Appell. Dem Chef der Grünen Özdemir reicht das nicht. Und die Union will die Regeln für den Doppelpass verschärfen.
Eine neue Heimat für Erdogans Islamisten in Deutschland, und für die Deutschen der Vorwurf der völkischen Bewegung: Anhänger der Grünen tun sich mit einem ausgewogenen Heimatbegriff schwer, wenn es nicht um Migration geht.
Die türkische Regierung hat beschlossen, den Ausnahmezustand zum dritten Mal zu verlängern. Während internationale Beobachter das Referendum kritisieren, gratuliert Donald Trump Erdogan persönlich am Telefon.
Während die Ja-Wähler in Deutschland den Ausgang des Referendums feiern, beginnen die Wahlverlierer mit der Aufarbeitung. Wieso konnte Erdogans Strategie aufgehen?
Die Türkei muss ein wichtiger Partner bleiben. Von Europa allerdings hat sie sich nun endgültig verabschiedet.
Nach dem Volksentscheid in der Türkei will die Opposition das Ergebnis anfechten. Vor allem die Zahlen für Südostanatolien werfen Fragen auf. Präsident Erdogan verspricht seinen Anhängern derweil schon eine weitere Abstimmung – über die Todesstrafe.
Der Umbau der Türkei in ein autokratisches System wird in Brüssel mit Sorge verfolgt. Doch die politische Stabilität des Landes bleibt für die Allianz mindestens genauso wichtig wie für die Union.
Die Politik zeigt sich skeptisch bis entsetzt, die Finanzmärkte hingegen sind über den Sieg von Staatschef Erdogan erfreut. Auch die Deutsche Handelskammer in Istanbul meldet: „Die Betroffenheit ist überschaubar.“
Erdogans Sieg hat die türkischen Aktienkurse beflügelt, denn für die Investoren zählt Sicherheit. Dass es sich dabei um Grabesruhe handelt, das wischen die Profiteure autoritärer Regime nonchalant beiseite.
Präsident Erdogan hält auch nach seinem Sieg beim Referendum den Druck auf seine Gegner aufrecht. Aus der Opposition wird die Annullierung des Ergebnisses gefordert. Die Wahlkommission weist Einwände wegen ungestempelter Stimmzettel zurück.
Zumindest die Anleger in der Türkei reagieren positiv auf den Sieg von Präsident Erdogan. Der Index der 100 größten Werte der Istanbuler Börse steigt.
Recep Tayyip Erdogan verglich die Demokratie einst mit einer Straßenbahn. Mit dem „Ja“ zur neuen Verfassung hat er die Endhaltestelle erreicht. Dahinter drohen Chaos und Instabilität.
Nach dem „Ja“ der Türken für das Referendum Präsident Erdogans ist die Debatte um die Zukunft des europäisch-türkischen Verhältnisses entbrannt. Die Bundesregierung richtet sich direkt an Ankara.
Mit der Annahme des Referendums kommt der Umbau des politischen Systems in der Türkei. Lesen Sie hier, was das genau bedeutet.
Die Türkei im Ausnahmezustand, Medien auf Regierungskurs, Berichte über Unregelmäßigkeiten. Wie wäre das Resultat ausgefallen, wäre der Wahlkampf fair verlaufen?
Die Türken haben „Ja“ gesagt zum Umbau der Türkei in ein Präsidialsystem und ihrem Präsidenten noch mehr Macht verliehen. Doch Erdogans Stabilitätsversprechen könnte sich als trügerisch erweisen.
++ Türkische Wahlkommission hat das „Ja“-Lager nach vorläufigem Ergebnis zum Sieger des Referendums erklärt ++ Türkische Opposition will knappes Ergebnis anfechten ++ Verfolgen Sie alle Ereignisse im FAZ.NET-Liveblog
Vorwürfe der Wahlmanipulation, Verwirrung über ungültige Stimmzettel – und Erdogan, der sich und seine Anhänger nach seiner Stimmabgabe feiert: Impressionen des Wahltags in der Türkei.
Die Schlangen für die Stimmabgabe sind lang – die Türken wissen: Wenn Erdogan mit seinen Plänen durchkommt, wird die Türkei ein anderes Land sein. Unterwegs mit einem türkischen Oppositionellen vor einem Wahllokal in Istanbul.
Die Neinsager in der Türkei riskieren viel. Auf sie muss sich der Blick richten, wenn es künftig darum geht, ob ihr Land irgendwann zu Europa gehören kann oder nicht. Egal, wie das Referendum ausgeht.
Heute stimmen die Türken über eine neue Verfassung ab. Worum geht es dabei, wie kam es dazu und was könnte folgen? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Referendum.
Heute soll sich entscheiden, ob Recep Tayyip Erdogan die Türkei so umbauen kann, dass er noch mächtiger wird. Um seine Anhänger zu mobilisieren, macht der Präsident auch Versprechen zur Todesstrafe.
Mindestens 19 Deutsche werden in der Türkei festgehalten, einige seit Monaten. Die deutsche Diplomatie ist offenbar machtlos. Ein Betroffener schildert sein Leben im „Freiluftgefängnis“ namens Istanbul.
Inhaftierte Widersacher, unterdrückte Gegenkundgebungen und die Anschuldigung, wer mit „Nein“ stimme, mache gemeinsame Sache mit Terroristen: Alle Kräfte werden mobilisiert, damit das Referendum am Sonntag mit „Ja“ ausgeht.
Hayırı engellemek için yapılan tüm baskılara, devlet aygıtının evete verdiği tüm desteğe rağmen pazar günkü referandumun sonucunu kestirmek oldukça güç. Ortadan ikiye bölünen Türkiye, tarihinin en kritik seçimine nasıl giriyor, sonucu neler getirecek? Mektubumuza başlayalım.