Amerika will Kurden in Syrien bewaffnen
Der amerikanische Präsident Trump will kurdische Milizen im Kampf gegen den IS stärker unterstützen. Die Entscheidung dürfte zu massiven Spannungen mit der Türkei führen – und das zu einem brisanten Zeitpunkt.
Der amerikanische Präsident Trump will kurdische Milizen im Kampf gegen den IS stärker unterstützen. Die Entscheidung dürfte zu massiven Spannungen mit der Türkei führen – und das zu einem brisanten Zeitpunkt.
Nach dem gescheiterten Putsch gegen Erdogan im vergangenen Sommer haben türkische Soldaten in Deutschland Asyl beantragt – einige nun wohl erfolgreich. Die Anerkennung ist diplomatisch heikel.
Seit dem Sieg des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan im Referendum kehrt das Vertrauen der Anleger zurück, so scheint es. Doch Direktinvestitionen lassen auf sich warten. Und das könnte so bleiben.
Das Lokal im Erdgeschoss des Cronstetten-Hauses gibt es seit mehr als zehn Jahren - und heißt heute „Cron“. Die Lokalität im Westhafen ist eine Mischung aus Restaurant und Vinothek.
Nach dem gescheiterten Militärputsch und dem Verfassungsreferendum steigt die Zahl türkischer Staatsdiener, die in Deutschland Asyl beantragen. Darunter sind Diplomaten, Soldaten, Richter und andere Beamte.
Weil sie einen Friedensaufruf unterzeichnet haben, stößt der türkische Staat Hunderte Akademiker ins Elend. Einer von ihnen wird bezichtigt, die Organisation zu unterstützen, die seinen Vater tötete.
Türkiye’de darbecilerle mücadele için çıkarılan yasa, kamudaki tüm muhalifleri temizleme aracına dönüştü. Sadece bir bildiriye imza attığı için işsiz kalan son akademisyen, bakın kim çıktı...
Zehn Monate nach dem Putschversuch in der Türkei sind mittlerweile ein knappes Drittel aller Richter und Staatsanwälte ihrer Pflichten entbunden worden. Und ein Ende der Massenentlassungen ist nicht in Sicht.
Die neue Diskussion über die Todesstrafe zeigt, dass sich die Türkei unter Präsident Erdogan längst von Europa verabschiedet hat. Eine Abstimmung darüber hat auf deutschem Boden nichts zu suchen. Ein Kommentar.
Noch immer wartet Deniz Yücel in der Türkei auf seine Anklage. Aus dem Gefängnis meldet sich der „Welt“-Journalist nun mit deutlichen Worten und klaren Erwartungen an den Ausgang seines Prozesses.
Die kriegsgeplagte Bevölkerung in Syrien soll künftig in Schutzzonen Zuflucht finden. Darauf hat sich Russland bei Gesprächen in der kasachischen Hauptstadt Astana mit der Türkei und Iran geeinigt.
In Sotschi suchen Putin und Erdogan einen Ausweg im Syrienkonflikt – und aus ihrem Handelskrieg. Ob ihnen dies gelingen wird, bleibt jedoch eher fraglich.
In Sotschi wird deutlich: Die Beziehungen Russlands zur Türkei haben sich entspannt. Beim Treffen der Präsidenten geht es um den Krieg in Syrien – aber auch um die Nachwirkungen eines zwei Jahre alten Vorfalls.
Fußballklub Basaksehirspor mischt in der türkischen Liga ganz oben mit. Doch die Nähe zu Erdogan sorgt für Aufregung. Das liegt auch an einem Vorfall, der von einer Überwachungskamera aufgezeichnet wurde.
Wenn die „nationale Sicherheit“ bedroht ist, darf die türkische Regierung Webseiten sperren - und macht davon häufig Gebrauch. Jetzt hat es Wikipedia getroffen. Ein weiterer Willkür-Akt Erdogans.
Während es in Deutschland weitgehend ruhig ist, liefern sich Demonstranten und Sicherheitskräfte in Istanbul zum 1. Mai Straßenschlachten. Die Polizei verteidigt den Taksim-Platz mit Gummigeschossen.
Kein Autokrat ist ihm zu schmutzig: Donald Trump hat auch den philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte ins Weiße Haus eingeladen. Menschenrechtler kritisieren die Entscheidung, Trumps Stab verteidigt sie.
Als Midori Kocak hörte, dass Türken von ihren Vorgesetzten gezwungen wurden, beim Referendum mit „Ja“ zu stimmen, bastelte sie eine App. Die half, so zu tun, als habe man für Erdogan votiert. Dessen Unterstützer reagierten mit Drohungen.
Während viele EU-Staaten den Abbruch der Beitrittsgespräche mit der Türkei befürworten, plädiert Sigmar Gabriel für eine Teil-Visafreiheit der Türkei. Erdogan präsentiert sich derweil gönnerhaft als Freund der EU.
Die türkischen Beziehungen zu Amerika hatten sich unter Trumps Vorgänger Barack Obama zuletzt stark eingetrübt. Der Fall Gülen dürfte im Zentrum der Gespräche in Washington stehen.
Sein Referendum hat der türkische Präsident Erdogan auch wegen der vielen Stimmen der Deutsch-Türken gewonnen. Bei einer Abstimmung über die Todesstrafe muss er wohl auf diese Stimmen verzichten.
Zwölf Prozent Ja-Sager werden zum Anlass genommen, Millionen von Deutschtürken als Wahlkampfmunition zu missbrauchen: Anstatt deren Wahlverhalten zu analysieren, dominiert populistische Rhetorik.
Trotz des Umbaus in einen autoritären Staats dürfe Europa sich nicht völlig von der Türkei abwenden, fordert die Kanzlerin in ihrer Regierungserklärung. Im Umgang mit Ankara seien „Klugheit“ und „Klarheit“ gefragt.
Nach dem Sieg Erdogans beim Verfassungsreferendum wird seine Macht noch größer werden – und mit ihr auch die seines Clans. Bekannt ist über die Familie Erdogan aber wenig.
Über 1000 Festnahmen: Die neueste Verhaftungswelle in der Türkei richtet sich gegen vermeintliche Gülenisten im Polizeiapparat. Dabei hatte die AKP diese einst selbst befördert.
Die große Zustimmung für Erdogans Referendum unter Türken in Deutschland – ein Zeichen gescheiterter Integration? Ein kanadischer Migrationsforscher kommt zu einem völlig anderen Ergebnis. Doch er hat auch eine schlechte Nachricht.
Die türkische Opposition ist nach dem Verfassungsreferendum zersplittert, Anführer und Mitglieder sitzen in Haft. Um Schlagkraft gegen Erdogan zu entwickeln, müssen sich seine Gegner neu erfinden.
Offenbar wollen sich wieder vermehrt Städte aus Demokratien um Olympische Spiele bemühen. Auch Erdogan will sie ausrichten lassen – aber nicht mehr in Istanbul.
Warum die Entrüstung über deutschtürkische „Ja“-Sager so ärgerlich ist und das Ergebnis des Referendums auch zeigt, dass die Menschen in der Türkei noch an die Demokratie glauben.
Ein deutsches Problem: Wenn Hunderttausende hier die parlamentarische Demokratie in der Türkei abwählen und die Todesstrafe befürworten, kündigen sie auch unseren Wertekonsens auf.
Erdogans Politikstil hat es in deutsche TV-Studios geschafft: Einer seiner Unterstützer reagierte bei Maybrit Illner auf Kritik mit Gebrüll – und wollte mit einem Foto einen anwesenden Wahlbeobachter diskreditieren.
Der türkische Präsident Erdogan hofft bei dem Treffen mit Donald Trump auf einen Neustart der Beziehungen. Doch ein Streitpunkt belastet das Verhältnis der beiden Länder.
Der türkische Staatspräsident kündigt an, ausländische Kritik an der Einführung der Todesstrafe zu ignorieren – und kommentiert sie dann doch. Der Europarat sieht keine Chance auf eine Annullierung des Referendums.
In Essen haben so viele Deutschtürken wie nirgendwo sonst für Erdogans Verfassungsreform gestimmt. Das macht sie stolz. Warum fühlen sie sich dem türkischen Präsidenten so verbunden? Ein Besuch.
Vizepremier Mehmet Şimşek ist Kurde, Brite und Volkswirt. Er kommt aus einfachen Verhältnissen, aber hat international Karriere gemacht. Das alles könnte beim Neuanfang in der Türkei helfen.
Präsident Erdogan hat in Deutschland eine kleine, aber sichtbare und laute Schar von Unterstützern. Das macht die Grünen ratlos. Doch sie haben eine Erklärung, mit der sie die Medienkanäle verstopfen.