Behörden schauen lieber nicht so genau hin
Antisemitische Skandale sind Programm: Eren Güvercin legt sich in einem klugen und mutigen Buch mit den Islamverbänden an und fordert eine Kehrtwende in der Religionspolitik.
Antisemitische Skandale sind Programm: Eren Güvercin legt sich in einem klugen und mutigen Buch mit den Islamverbänden an und fordert eine Kehrtwende in der Religionspolitik.
Die AfD wirbt im Wahlkampf auch gezielt um Menschen mit Migrationshintergrund. Allen voran der Europaabgeordnete Maximilian Krah, der in Videos gezielt Türkeistämmige anspricht. Funktioniert das?
Sieben Millionen Deutsche mit Migrationshintergrund sind wahlberechtigt, die Tendenz ist steigend. Wie auch die AfD um diese Gruppe wirbt, erklärt der Politologe Özgür Özvatan im Gespräch.
Nur eine Verlängerung von Hitlers Methoden durch einen Unrechtsstaat? Wie der ehemalige bosnische Präsident Alija Izetbegović den Nahostkonflikt beschrieb. Und wie seine Texte bis heute weiterwirken.
Am zweiten Jahrestag des Erdbebens in der Türkei feiert Präsident Erdoğan die Aufbauleistung seiner Regierung. Von einer juristischen Aufarbeitung will sie nichts wissen. Und der rasche Wiederaufbau hat seinen Preis.
Der syrische Übergangspräsident Scharaa baut auf das Zusammenspiel aus Geld vom Golf und türkischer Militärhilfe. Erdogan und al-Scharaa wollen die Beziehungen ihrer Länder zu einer strategischen Partnerschaft ausbauen.
Der starke Anstieg der Monatsinflation in der Türkei zu Jahresbeginn könnte weitere Zinssenkungen infrage stellen. Das trübt das Bild einer sich erholenden Wirtschafft.
In Gefangenenlagern im Nordosten Syriens sitzen Zehntausende IS-Kämpfer und ihre Frauen – auch Deutsche. Muss Berlin die Dschihadisten bald zurücknehmen?
Vor dem vermutlich letzten Auftritt mit Gerhard Polt in Frankfurt spricht Stofferl Well über die neue CD „Bayern Unplugged“ von den Well-Brüdern. Und darüber, was seine Heimat alles verloren hat.
Weil er die Opposition politisch nicht schlagen kann, setzt der türkische Präsident Erdoğan auf Unterdrückung durch die Justiz. Der ihm dienende Oberstaatsanwalt ist gnadenlos.
Suriye’deki rejim değişikliği, akabinde ABD’de Trump’ın yeniden başkan seçilmesi Erdoğan’ın frenlerini boşalttı. Otokratik adımların hem dozu, hem de şiddeti arttı. Erdoğan, araçsallaştırdığı yargı üzerinden şimdi ne yapmaya çalışıyor?
In der Türkei ist offenbar ein neuer Friedensprozesses mit der PKK im Gange. Ob ihre Kämpfer einem Aufruf Abdullah Öcalans folgen würden, die Waffen niederzulegen, ist unklar.
Nach dem Hotelbrand im türkischen Bolu mit 76 Toten wächst die Kritik an den Aufsichtsbehörden. Dokumente werfen die Frage auf, ob bekannte Mängel nicht behoben wurden. Ein Experte für Arbeitssicherheit beklagt „Aufsichtslücken“.
Bei einem Feuer in einem Hotel im türkischen Skigebiet Kartalkaya sind mindestens 76 Menschen ums Leben gekommen. Der Hotelbesitzer und drei weitere Personen wurden festgenommen. War der Brandschutz ausreichend?
Bu ülkede yaşayan herkesin vergisiyle astronomik bir bütçe harcayan Diyanet, ürettiği nefret söylemiyle Türkiye’yi oldukça tehlikeli sulara çekiyor. Erdoğan’ın demokrasi tramvayından inince yanına aldığı Hizbullahçıların HÜDA-PAR’ı ülkedeki iklimi daha da zehirliyor.
90.000 Predigten gegen Silvester und ein Angriff auf einen Weihnachtsmann: Zum Jahreswechsel konnte man wieder sehen, was von Erdoğans Regime ausgehende religiöse Hetze bewirkt – Anfeindung und Gewalt.
Moskau und Teheran unterzeichnen ein strategisches Partnerschaftsabkommen. Über die sensiblen Kapitel schweigen beide Seiten.
Das israelische Kabinett könnte heute über das Gaza-Abkommen entscheiden. Deutschlands Eliten setzen auf die Union. Und: In den USA endet die Frist zum Verkauf von Tiktok. Der F.A.Z. Newsletter
Russlands Einfluss im Südkaukasus nimmt ab. Armenien und Aserbaidschan verhandeln lieber ohne Moskau. Der neue starke Mann in der Region ist der türkische Präsident Erdoğan.
„Vollpfosten“, „Idiot“, „Bastard“: Volksvertreter werden beleidigt, mal heftig, mal harmlos. Was davon strafbar sein sollte, wird nicht nur in Deutschland diskutiert.
Die nächste Präsidentenwahl in der Türkei steht zwar erst in drei Jahren an, Erdoğan denkt aber bereits über seine Wiederwahl nach. Ein neuer Friedensprozess mit der PKK soll ihm dabei helfen.
Der Bundeswahlausschuss entscheidet, welche Vereinigungen als Parteien zur Bundestagswahl zugelassen werden. Oft sind die Fälle eindeutig – doch es gibt auch Kuriositäten.
Alle schwärmen von Istanbul. Ankara gilt dagegen als langweilig und unscheinbar. Von wegen! Unsere Korrespondentin hat die türkische Hauptstadt Ankara ganz anders erlebt.
Das ewige Lehrstück über Populisten, Oligarchen und den Niedergang der Demokratie stammt von dem griechischen Historiker Thukydides. Jeder deutsche Politiker sollte es im Reisegepäck haben.
In der Türkei ist ein weiterer Bürgermeister der prokurdischen Partei Dem festgenommen worden. Die Regierung ließ ihn nach Angaben der Partei durch einen Zwangsverwalter ersetzen.
Im Inland sieht es für Erdoğan schlecht aus. Im Ausland trumpft er auf. Er hat die Islamisten gefördert, die Assad stürzten. Und nun wird er gleich imperial.
2024, Erdoğan için en zor geçen yıllardan biri oldu. Partisini ilk kez ikinci sırada gördü, ne ekonomide ne diplomaside bir başarı sağlayabildi. Ama yılın son günlerinde Esad’ın devrilmesi Erdoğan için kelimenin tam anlamıyla bir hayat öpücüğü oldu. Emevi Camii pozu Erdoğan’a seçim kazandırır mı?
Die türkische Börse lief 2024 gut, aber ausländische Anleger haben sie nicht im Blick. Wird die Türkei in der Finanzwelt 2025 wieder wichtiger?
Im Nordosten Syriens kämpfen kurdische Einheiten gegen Milizen, die von der Türkei unterstützt werden. Das könnte vor allem dem „Islamischen Staat“ nutzen. Die syrischen Kurden appellieren an den Westen.
Innerhalb weniger Tage fiel Assads Herrschaft in Syrien in sich zusammen. Ob das Land nun zu Frieden und Stabilität findet, hängt auch von seinen Nachbarn ab. Für die Region bedeutet Assads Ende eine tiefe Umwälzung.
Erdoğan und seine Helfer werben immer heftiger um die Kurden. Für den Machterhalt werden sie gebraucht. Junge Leute verlassen indes weiter das Land. Und der Palast prasst.
Erdoğan, ülkeyi terk edenlerin dönmek için yol aradığını söylüyor. Sadece barış istedikleri için hayatlarını karattıklarınız neden dönsün? Ekmek ve özgürlük için gidenler nereye dönecek hem? Tarikatların kuşattığı, şiddetin kutsandığı bir ülkeye mi? Karınlarını doyuramayacakları, Saray’ın lüksü için çalışacakları bir Türkiye’ye mi?
Den USA droht ein Shutdown vor Weihnachten, in Palermo fällt das Urteil gegen Salvini und Baerbock reist nach Ankara. Der F.A.Z.-Newsletter
Die Türkei will in Somalia einen Weltraumbahnhof bauen. So will sie ihren Einfluss am Horn von Afrika ausbauen. Auch wirtschaftlich könnte sich das als lukrativ erweisen.
Die Levante erlebt eine geopolitische Neuordnung. Dabei könnte die Eroberung von Damaskus auch europäischen Dschihadisten Aufwind verleihen. Ein Gespräch mit dem französischen Nahostexperten Gilles Kepel.