War da was?
Nina Grosse hat Bernhard Schlinks RAF-Roman „Das Wochenende“ verfilmt. Ihre Entrümpelung hätte aus dem schwachen Buch einen guten Film machen können, doch sie hat zu gründlich aufgeräumt.
Nina Grosse hat Bernhard Schlinks RAF-Roman „Das Wochenende“ verfilmt. Ihre Entrümpelung hätte aus dem schwachen Buch einen guten Film machen können, doch sie hat zu gründlich aufgeräumt.
Regine Igel geht der Rolle der Staatssicherheit der DDR im westdeutschen Links- und Rechtsterrorismus nach; es habe eine “massive und dauerhafte Unterstützung“ gegeben, meint sie.
Wolfgang Kraushaar hat mich in seinem Buch, das in dieser Zeitung vorgestellt wurde, der Mittäterschaft an einem Brandanschlag im Februar 1970 verdächtigt. Mein Einspruch gegen diese Darstellung.
Deutschland ist einer der weltweit größten Waffenexporteure, der Nahe Osten ein wichtiger Markt. Auf der Idex in Abu Dhabi werden Waffen wie Gebrauchsgüter feilgeboten. Ein etwas anderer Messerundgang.
Von Michael MartensDie Vergangenheitsbewältigung ist ein Meister aus Deutschland. Kein Volk hat sorgfältiger gemordet, keines sich dann sorgfältiger an seine ...
Bahnbrechend Neues enthält das schriftliche Urteil gegen die ehemalige RAF-Terroristin Becker nicht, die im vergangenen Jahr wegen Beihilfe zum Mord am
Die Deutschen sind aus gutem Grund Weltmeister der Geschichtsaufarbeitung. Doch hin und wieder führt die Vorliebe für die Musealisierung aller möglichen ...
Christine Eichel durchkämmt das deutsche Pfarrhaus, Florian Illies hat gesammelt, was 1913 gesagt und gedacht wurde, und Philip Norman erzählt alles über Mick Jagger. Dies und mehr in den F.A.Z.-Weihnachtsempfehlungen.
Walter Kohl spricht im Wiesbadener Kurhaus über das Leben als Kanzlersohn. Dabei kommt viel Persönliches zur Sprache, und eine lebhafte Diskussion folgt.
Mainzer Anhänger verwenden das RAF-Emblem für eine Protest-Fahne. Verein und DFB finden das geschmacklos. Doch eine offene Gesellschaft muss auch Fans das Recht auf Satire einräumen.
Der Robert-Gernhardt-Preis der Stadt Frankfurt geht in diesem Jahr an die Autoren Pete Smith und Frank Witzel.
Während der RAF-Terrorismus fester Bestandteil der Erinnerungskultur in diesem Land ist und die ihm vorausgehende Studentenbewegung der Achtundsechziger in der
Vom Happening zum Terror - die RAF hat eine Vorgeschichte. Ihre Protagonisten stammten zum Teil aus der Künstlerszene. Die Idee, Gewalt anzuwenden, schwang jedoch von Anfang an mit. Parallelen zu den russischen Anarchisten, die jetzt so viel von sich reden machen.
Das ehemalige RAF-Mitglied Inge Viett ist zu einer Geldstrafe in Höhe von 1200 Euro verurteilt worden. Sie hatte Sabotageakte gegen die Bundeswehr für legitim erklärt.
„Wir brauchen ihn, gib ihn noch einmal vier Jahre frei“, hat Gerhard Schröder - nach eigenem Bekunden - vor jetzt knapp zehn Jahren zu Otto Schilys Ehefrau
Sie machen Kriege nicht sauberer, nur billiger: Ein Sammelband über Roboter als Kriegsmaschinen - und ihre Entwicklung in rechtlichen Grauzonen.
Die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker hat gegen ihre Verurteilung wegen Beihilfe zum Mord an Generalbundesanwalt Buback Revision eingelegt. Sie war vom Oberlandesgericht Stuttgart zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt worden.
Mit dem Urteil gegen die RAF-Terroristin Verena Becker geht ein 21 Monate währender Prozess zu Ende. Zu seinem Beginn schien es, als könnte mit dem Verfahren ein ganzes Kapitel bundesrepublikanischer Geschichte aufgearbeitet werden.
Von der RAF geht keine Bedrohung mehr aus. Doch das Schweigen ist ihr letzter Trumpf. Auch Verena Becker mag zu einer erhellenden Aussage bereit gewesen sein. Womöglich wurde sie wieder auf Linie gebracht.
Das Oberlandesgericht Stuttgart hat das frühere RAF-Mitglied Verena Becker am Freitag wegen Beihilfe zum Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt. Davon gelten zwei Jahre und sechs Monate schon als verbüßt.
Im Prozess gegen die frühere RAF-Terroristin Verena Becker haben die Verteidiger der Angeklagten angekündigt, ihren Freispruch zu fordern. Sie kritisierten Nebenkläger Michael Buback: Er befinde sich auf einer „Flucht aus der Realität“.
In den siebziger Jahren war er eine Galionsfigur linker Theoriebildung. Dann geisterte Paulchen Panther durch das Mordvideo der Zwickauer Neonazis. Ein Blick auf die Bildsprache des Terrors.
Der ehemaligen RAF-Terroristin Becker ist nach Auffassung der Bundesanwaltschaft nicht belastbar nachzuweisen, dass sie 1977 auf Generalbundesanwalt Buback geschossen hat. Trotzdem hält sie sie weiter für mitschuldig.
„Ich war nicht dabei“: Die frühere RAF-Terroristin Verena Becker bestreitet vor dem Stuttgarter Gericht, an dem Mord am früheren Generalbundesanwalt Buback beteiligt gewesen zu sein. Und lässt viele Fragen offen.
Die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker hat eine direkte Beteiligung am Buback-Mord bestritten. „Ich war nicht dabei“, sagte sie am Montag vor dem Oberlandesgericht Stuttgart.
Im Prozess um die Ermordung Siegfried Bubacks will die einstige RAF-Terroristin Verena Becker sich jetzt zum ersten Mal äußern. Mit der Offenlegung ihrer Geschichte könnte sie uns endlich Zugang zu einem Sperrgebiet unserer Erinnerung geben.
Nach mehr als anderthalb Jahren im Prozess um die Ermordung des Generalbundesanwalts Siegfried Buback will sich die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker erstmals zu den Tatvorwürfen äußern.
Der Prozess gegen die frühere RAF-Terroristin Verena Becker hat bisher nicht die absolute Wahrheit zutage gefördert, an die Michael Buback glaubt. Sie hat bisher geschwiegen, ob sie am Ende noch aussagen wird, ist unklar.
Klassische Musik hat sie gelehrt, die eigene Variation von der Norm zu akzeptieren: Carolin Emcke über Formen des Begehrens, Sex unter Frauen und die Liebe zur Musik.
Die Anordnung der Beugehaft gegen die ehemalige RAF-Terroristin Christa Eckes muss aufgehoben werden. Das entschied der Bundesgerichtshof am Mittwoch mit der Begründung, dass Eckes schwer erkrankt sei.
Der Film „In den besten Jahren“ ist nicht unproblematisch, gleichwohl sehenswert: Senta Berger spielt eine Polizistenwitwe, deren Mann von der RAF erschossen wurde.
Bevor aus Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe eine rechte Terrorzelle wurde, sind sie alle im selben Viertel aufgewachsen: Jena-Winzerla. Unser Autor lebt seit zwanzig Jahren dort.
Zehn Menschen könnten noch leben, wenn die Geheimdienste ihre Arbeit getan hätten. Es ist Zeit, sie abzuschaffen.
Der neue Generalbundesanwalt Harald Range will einen Preis zum Gedenken an seinen ermordeten Vorgänger Siegfried Buback ausloben.
War es ein fataler Irrtum, die Ansätze von Rechtsterrorismus in Deutschland als provinzidiotisches Gegenstück zum alles überragenden islamistischen Terror zu behandeln?