Kollegah
Wer Hip-Hop nicht mag, soll seine Stimme erheben. Da steigen wir doch gern in den Ring.
Wer Hip-Hop nicht mag, soll seine Stimme erheben. Da steigen wir doch gern in den Ring.
Die Eskalation linksextremer Gewalt beim G-20-Gipfel hat die SPD tief verunsichert. Das Thema könnte den Bundestagswahlkampf bestimmen – und Merkel in die Hände spielen. Ein Kommentar.
Bitte nicht nur Klassiker, gerne positive Diskriminierung und Leitung im Kollektiv: Stanislas Nordey leitet das Théâtre National de Strasbourg sehr anders – und sehr erfolgreich.
Wie immun ist die westliche Gesellschaft gegen den Terror der radikalen Islamisten? Was geschehen muss, damit die Saat nicht aufgeht.
Vor 50 Jahren wurde der Demonstrant Benno Ohnesorg von einem Polizisten getötet. Friederike Hausmann beugte sich über den Sterbenden. Lange wollte sie sich nicht eingestehen, was das mit ihr machte – und radikalisierte sich stattdessen.
Vom RAF-Gründer zum NPD-Anwalt: Horst Mahler sollte wieder wegen Holocaustleugnung ins Gefängnis und trat die Flucht an. Sie endet im ungarischen Sopron – mit einer Festnahme zur Frühstückszeit.
Der Rechtsextremist und verurteilte Holocaust-Leugner Horst Mahler sei auf der Flucht vor einer Haftstrafe in Ungarn festgenommen worden, sagt die Münchner Staatsanwaltschaft. Doch das Büro von Ministerpräsident Órban weiß davon offenbar nichts.
Helmut Schmidt ist ein Symbol der deutschen Demokratie. Als Wehrmachtssoldat will ihn die Verteidigungsministerin nicht mehr zeigen. Das ist ein Fehler.
St.Petersburg, Nizza, Istanbul: Der islamistische Terror hinterlässt tiefe Wunden. Diese zu überwinden, erfordert Geduld. So hat Deutschland vor 40 Jahren den Schrecken der RAF gestärkt überlebt. Der Rechtsstaat muss neue Gefahren nicht fürchten. Ein Kommentar.
Neun Tage dauerte der Staatsbesuch des persischen Schahs Mohammed Reza Pahlavi im Mai/Juni 1967. Zur Zäsur in der Geschichte der Bundesrepublik wurde seine kurze Berlin-Visite am 2. Juni, weil bei einer Demonstration der Polizist Karl-Heinz Kurras den Studenten Benno Ohnesorg erschoss.
Anlässlich des 40. Jahrestages der Terrorwelle, die oft als „Deutscher Herbst“ bezeichnet wird, hat der Journalist Butz Peters in seinem Buch „1977. RAF gegen Bundesrepublik“ einen Überblick vorgelegt, in dem er die Verbrechen dieser linksterroristischen Gruppierung vorstellt.
Deutschland ringt um den richtigen Umgang mit den Opfern des Berliner Anschlags. Klug ist, dass kein Standard des Gedenkens geschaffen wird.
Die Reaktion der Studienstiftung ist nachvollziehbar, dass sie mit einer wissenschaftlichen Aktenedition auf immer wieder öffentlich erhobene Vorwürfe reagierte, mit öffentlichen Geldern die (späteren) Terroristen Meinhof, Mahler und Ensslin gefördert zu haben.
Weder Föderalismus noch Menschenwürde stellt in Frage, wer aus dem Fall Amri Lehren zieht. Nüchtern und entschlossen muss der Rechtsstaat jetzt handeln.
Er war der letzte Präsident der Bundesbank zu D-Mark-Zeiten, beriet Helmut Kohl und überlebte einen Anschlag der RAF. Jetzt ist Hans Tietmeyer im Alter von 85 Jahren gestorben.
Bei der Großfahndung nach dem Terrorverdächtigen Anis Amri hat die Bundesanwaltschaft eine der höchsten Belohnungen der Bundesrepublik ausgesetzt. Doch treffen die Ermittler auf Probleme, den Untergetauchten ausfindig zu machen.
Wie weit darf die Verharmlosung des IS-Terrors gehen? So weit wie bei der RAF? Oder wie beim NSU? Oder wie bei „Anne Will“? Soviel ist klar: die Sicherheitsbehörden machen da nicht mit.
Linksterroristische Entführer aus Frankfurt haben 1976 in Entebbe israelische Geiseln ausgesondert. Eine Ausstellung beschäftigt sich nun noch einmal mit dieser „Juden-Selektion“.
Die Anschläge in den europäischen Nachbarländern haben die Deutschen verunsichert. Viele fragen sich: Importieren Flüchtlinge die Gewalt?
Die ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts Jutta Limbach ist im Alter von 82 Jahren in Berlin gestorben. Unter ihrem Vorsitz fällte das Gericht zahlreiche wichtige Entscheidungen.
Weil sie angeblich gesuchte RAF-Terroristen sind, hat ein Großaufgebot der niederländischen Polizei zwei Deutsche festgenommen. Doch die hatten etwas ganz anderes vor.
Deutschland hat Walter Scheel viel zu verdanken, betont der FDP-Vorsitzende Lindner. Bundespräsident Gauck lobt seinen Einsatz für die Freiheit. Nicht nur das politische Berlin zeigt sich betroffen vom Tod des früheren Bundespräsidenten.
2017 wird die Reformation 500 Jahre alt. Ist die Bundesrepublik heute protestantisch? Hätte Luther getwittert? Und war er selbst je Protestant? Fragen an den Luther-Biografen Willi Winkler.
Die Deutschen blicken sehnsüchtig auf die Achtziger zurück. 41 Prozent stimmen der pauschalen Aussage zu, dass „früher alles besser“ war. Das sind deutlich mehr als vor einem Jahr.
Die Sicherheitsbehörden lernen aus ihren Niederlagen. In Deutschland tun sie sich mit konstruktiver Selbstkritik allerdings immer noch schwer.
In der Türkei nehmen jeden Tag die Repressionen zu. Wohin führen die Entwicklungen? Darüber wurde bei Maybrit Illner heftig gestritten. Fast wäre es sogar zum Abbruch der Diskussion gekommen.
1978 sprengte der Verfassungsschutz ein Loch in die Mauer der JVA Celle, um Informanten in linke Terror-Kreise zu schleusen. Hinter der Aktion steckte ein ehemaliger „Spiegel“-Redakteur. Gastbeitrag über eine Spurensuche in Niedersachsen.
Nach dem jüngsten Überfall des RAF-Trios gibt es scharfe Kritik an den Behörden. Warum wurden entscheidende Hinweise ignoriert?
Seit Jahrzehnten sind drei RAF-Terroristen untergetaucht, seit 2011 sollen sie neun Raubüberfälle begangen haben. Jetzt wurde bekannt, dass Ermittler frühzeitig Hinweise auf einen Tatort hatten. Wie die F.A.Z. nun erfahren hat, gibt es noch weitere Ungereimtheiten bei der Fahndung.
Der Friedenspreis des deutschen Buchhandels geht in diesem Jahr an die Berliner Publizistin Carolin Emcke. Mit ihren Reportagen aus Krisengebieten und philosophisch-soziologischen Studien über Ausgrenzung ist sie eine der streitbarsten Stimmen in Deutschland.
Die drei mutmaßlichen RAF-Terroristen Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette sollen zwischen 2011 und 2016 mindestens acht Raubüberfälle verübt haben. Inzwischen vermuten die Ermittler das Trio offenbar in Holland.
Je mehr Bücher, desto besser: Zum achten Mal veranstaltet die Stadt Frankfurt im Juni das Festival „Literaturm“.
Im vergangenen Jahr soll das Trio mutmaßlicher ehemaliger RAF-Terroristen zwei Raubüberfälle begangen haben. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft neue Fotos herausgegeben, auf denen zwei der Täter zu sehen sein könnten.
Gerade ist eine Biographie des grünen Politikers Hans-Christian Ströbele erschienen. Der fühlt sich darin falsch dargestellt, vor allem, was seine Zeit als Anwalt der RAF angeht. Ein Gespräch.
Darf man Zeitzeugen glauben, die auf ihre Jugend zurückblicken? Der Historiker Philipp Felsch und der Buchpreisträger Frank Witzel führen in „BRD Noir“ ein Jungsgespräch über die alte Bundesrepublik.
Erst sorgte seine Kandidatur zur Kommunalwahl für Wirbel, nun ist er erfolgreich. Das frühere RAF-Mitglied Wolfgang Grundmann hat gute Chancen auf einen Posten als Ortsvorsteher in Marburg.