Tausende gehen gegen Putsch und Entführungen auf die Straße
In verschiedenen Städten des Landes protestierten am Samstag Tausende Menschen gegen den Militärputsch. Es ist bereits der achte Tag in Folge.
In verschiedenen Städten des Landes protestierten am Samstag Tausende Menschen gegen den Militärputsch. Es ist bereits der achte Tag in Folge.
Haiti erlebt eine schwerwiegende politische Krise. Einige Bürger lehnen sich gegen den Präsidenten auf. Die Vereinigten Staaten halten zu ihm.
In Myanmar gehen auch am Montag wieder Zehntausende gegen den Militärputsch auf die Straße. Zum ersten Mal setzt die Polizei Wasserwerfer gegen die Proteste ein. Wie reagiert das neue Regime?
Um gegen den Militärputsch zu demonstrieren, gehen weiterhin viele Menschen auf die Straße.
In dem Karibikstaat herrscht Unklarheit darüber, wann die Amtszeit des Präsidenten begonnen hat. Jovenel Moïse spricht nun von einem Putschversuch gegen ihn. Die Polizei meldet einen Waffenfund.
Eine Internetblockade kann den Protest gegen den Militärputsch in Myanmar nicht aufhalten. Im Land herrscht die Sorge vor einem blutigen Ende wie 1988 und 2007.
Die Menschen in Myanmar wollen sich ihre Demokratie nicht widerstandslos von den Generälen wegnehmen lassen. Die Protestbewegung wächst, immer mehr Menschen gehen auf die Straße.
Tausende Menschen haben am Samstag in Myanmar gegen den Putsch demonstriert und die Freilassung von Staatsrätin Aung San Suu Kyi gefordert. Die Militärjunta ließ das Internet abschalten.
Donald Trump hat in seiner Amtszeit viele internationale Verbündete verprellt. Amerikas neuer Präsident will diese Bündnisse erneuern. In seiner Rede zur Außenpolitik geht Joe Biden auf China und Russland ein – und auf den Teiltruppenabzug aus Deutschland.
Myanmars abgesetzter Staatsrätin drohen nach dem Putsch bis zu drei Jahre Haft. Zu einer Anklage wegen Hochverrats kommt es vorerst nicht. Das Risiko wollen die Militärs wohl nicht eingehen – denn Aung San Suu Kyi ist im Volk sehr beliebt.
Nach dem Putsch in Myanmar steht Aung San Suu Kyi abermals unter Hausarrest. Rufe nach ihrer Freilassung und nach Sanktionen werden lauter – der UN-Sicherheitsrat kann sich hierzu jedoch zunächst nicht durchringen.
Nach dem Militärputsch in Myanmar gibt sich das neue Kabinett einen zivilen Anstrich. Protest regt sich unter Ärzten – und die Vereinigten Staaten machen Druck. Doch Sanktionen könnten das Land in die Arme Chinas treiben.
In Myanmar hat sich das Militär zurück an die Macht geputscht. Damit könnte sich die Geschichte des Landes wiederholen. Wir sprechen darüber, was dieser neue Militärputsch bedeutet, warum besonders China von ihm profitiert und welche Folgen er für die Menschen in Myanmar hat.
Das Militär hat in dem südostasiatischen Land die Macht übernommen. Aung San Suu Kyi und andere Politiker wurden festgenommen. Die Staatsrätin fordert die Bevölkerung auf, den Putsch nicht hinzunehmen.
Im Handstreich übernimmt in Burma wieder das Militär die Macht. Noch ist unklar, wie es nach dem Putsch weitergeht. Aber er scheint schon jetzt wie ein Schritt in die dunkle Vergangenheit.
Schon Corona hat die Schwächen in der Entwicklung Burmas gnadenlos offengelegt. Nach dem Staatsstreich steht die EU nun vor einem Scherbenhaufen in der Region, Peking gewinnt weiter an Einfluss.
Es war ein Angriff auf die Demokratie: Der abgewählte Präsident schickte seine Truppen, um an der Macht zu bleiben.
Warum war das Kapitol nicht besser geschützt? Warum wurden nicht mehr Randalierer verhaftet? Die Nation braucht jetzt führende Republikaner, die Trump zurückweisen und den Aufstand verurteilen. Ein Gastbeitrag.
Anderthalb Jahre ist es her, dass ein Friedensabkommen in Zentralafrika dem krisengebeutelten Land Ruhe versprach. Kurz vor der Wahl stehen die Zeichen wieder auf Konflikt.
In Spanien tauchen Chats von pensionierten Militärangehörigen auf. Sie hetzen gegen die Sozialisten, wollen Millionen ihrer Anhänger erschießen, träumen von einem neuen Militärputsch. Kopf soll ein alter Franco-Anhänger sein.
337 Angeklagte müssen wegen des versuchten Putschs im Juli 2016 lebenslang hinter Gitter. Die Urteile in Ankara ergingen wegen „Umsturzversuchs“, „Attentats auf den Präsidenten“ und „vorsätzlicher Tötung“.
In Armenien soll der Chef der Opposition den Tod des Ministerpräsidenten und einen Umsturz geplant haben. Derweil gesteht Baku Eriwan einen späteren Abzug aus Teilen des rückereroberten Gebiets zu.
Drei Monate nach dem Militärputsch in Mali nimmt die EU die Ausbildung von Militärs in Westafrika wieder auf. Die Bundeswehr stellt das zweitgrößte Truppenkontingent und soll ein Gegengewicht zum Einfluss Frankreichs bilden.
In der kirgisischen Hauptstadt Bischkek haben Protestierende Regierungsgebäude gestürmt und Eigentum zerstört. Dscheenbekow spricht von einem versuchten Putsch.
Malis Militärjunta macht einen früheren Verteidigungsminister zum Chef einer Übergangsregierung. Damit will sie den Konflikt mit der Westafrikanischen Staatengemeinschaft entschärfen. Einer weiteren Forderung kamen die Putschisten aber nicht nach.
Die ehemalige Geliebte des spanischen Königs Juan Carlos bezichtigt die spanische Königsfamilie eines „Staatsstreichs“. Für Sayn-Wittgenstein-Sayn ist der emeritierte Monarch das „Opfer“ seiner Ehefrau Sofía und des früheren spanischen Ministerpräsidenten.
Das Militär kündigte nun die Bildung eines Übergangskomitees an, um Neuwahlen abzuhalten. Präsident Ibrahim Boubacar Keïta soll weiterhin überwacht werden.
International wird der Umsturz gegen Präsident Keïta verurteilt. Im Land selbst erhalten die Militärs Unterstützung von der Protestbewegung. Um zu verhindern, dass Mali ins Chaos abgleitet, benötigen sie aber auch Hilfe von außen.
Am Dienstagmorgen haben mehrere Soldaten einen Militärstützpunkt nahe der Hauptstadt Bamako unter ihre Kontrolle gebracht. Nun sollen ranghohe Politiker und Militärs festgesetzt worden sein.
Nach dem Putschversuch in der Türkei wurden viele Soldaten verfolgt. Drei Piloten haben in Deutschland Asyl bekommen. Sie fühlen sich wohl, sind gut integriert. Doch einer von ihnen hofft weiter auf eine Heimkehr.
Nach der Festnahme mehrerer Bürger aus den Vereinigten Staaten in Venezuela hat sich einer der Männer im staatlichen Fernsehen dazu bekannt, den Sturz von Präsident Nicolas Maduro geplant zu haben.
Bereits am Montag wurden laut venezolanischer Regierung 13 Männer festgenommen, die versucht haben sollen, Präsident Maduro zu töten.
Der Kapp-Putsch jährt sich in diesen Tagen zum hundertsten Mal. Der rechtsradikale versuchte Staatsstreich vom März 1920 stürzte die noch junge deutsche Republik in ihre bis dahin schwerste Krise. Das Trauma ist bis heute zu spüren.
Die Republikaner warnten vor einem „Staatsstreich“, sollten die Kommunalwahlen verschoben werden – deswegen blieb es trotz der Corona-Krise bei dem Termin. Über einen Ausnahme-Wahlsonntag in Frankreich.
Insidern zufolge habe Kronprinz Mohammed bin Salman mit den jüngsten Festnahmen seine Macht gefestigt. Eine offizielle Bestätigung lag zunächst nicht vor.
Interessanter als Netanjahus durchschaubare Parolen von einem „versuchten Putsch“ gegen ihn ist eine andere Frage: die, ob der amtierende israelische Ministerpräsident einen Aufstand in der eigenen Partei fürchten muss.