Die Krise in Sudan verschärft sich
Ministerpräsident Hamdok war der Hoffnungsträger der Zivilisten Sudans. Mit seinem Rücktritt zieht er die Konsequenz daraus, dass das Militär seine Herrschaft nicht mehr abgeben will.
Ministerpräsident Hamdok war der Hoffnungsträger der Zivilisten Sudans. Mit seinem Rücktritt zieht er die Konsequenz daraus, dass das Militär seine Herrschaft nicht mehr abgeben will.
Geheimdienstinformationen deuteten darauf hin, dass mithilfe russischer Akteure schon im Dezember ein Staatsstreich stattfinden könnte, so Wolodymyr Selenskij.
Nach dem Militärputsch im Sudan reißen die Proteste nicht ab. Auch international stößt der Umsturz auf heftige Kritik.
Die USA haben nach dem Militärputsch im Sudan Wirtschaftshilfe in Höhe von 700 Millionen Dollar auf Eis gelegt.
In Sudan folgt man dem Drehbuch des ägyptischen Putsches von 2013. Damit gehen die neuen Militärmachthaber ein hohes Risiko ein.
Der höchste Militärvertreter des Sudan hat die Übergangsregierung für abgesetzt erklärt. Im ganzen Land gelte der Ausnahmezustand. Außenminister Maas verurteilte den Putschversuch.
Wenn es Armin Laschet nicht gelingt, eine Jamaika-Koalition zu schmieden, sollen die Mitglieder der CDU einen Nachfolger bestimmen.
Kristalina Georgiewa ist die Hauptverdächtige in einem Datenskandal. Jetzt wird es ernst. Sie kämpft um ihren Posten an der Spitze des Internationalen Währungsfonds. Prominente Ökonomen unterstützen sie.
Die sudanesische Übergangsregierung berichtet von einem vereitelten Umsturzversuch. Stecken Unterstützer des früheren Machthabers al Baschir dahinter?
In Guinea haben Angehörige einer Eliteinheit Staatspräsident Alpha Condé entmachtet. Sie versprechen einen „transparenten, inklusiven und friedlichen Übergang“ zur Demokratie. Aber afrikanische Staaten drohen mit Sanktionen.
Laut Informationen der Deutschen Welle wurde Präsident Alpha Conde von einer kleinen Gruppe Soldaten festgenommen. UN-Generalsekretär Guterres verurteilte indes jegliche Waffengewalt und forderte die Freilassung des Präsidenten.
Tunesiens Präsident Kaïs Saïed spricht von geplanten Attentaten auf ihn. Seine Kritiker werfen ihm dagegen einen Staatsstreich vor. Die Opposition formiert sich neu.
Als Sieg der Demokratie wird die Niederschlagung des Putschs vor 30 Jahren nur von einer Minderheit der Russen gesehen. Auch Präsident Putin erinnert sich nicht gern. Er saß damals nämlich zwischen zwei Stühlen.
Myanmar versinkt nach dem Militärputsch im Chaos. Der südostasiatische Staatenverband ASEAN will dem entgegenwirken. Doch kann ausgerechnet ein Diplomat aus Brunei die Junta von der Gewalt abbringen?
Ein versuchter Umsturz als perfekte Gelegenheit: In nur wenigen Jahren hat Präsident Erdogan die Türkei zu einer Autokratie umgebaut. Auch in Deutschland werden Oppositionelle denunziert, bespitzelt und geschlagen.
Vor fünf Jahren versuchten Teile der türkischen Armee, gegen Präsident Erdogan zu putschen. Spätestens da nahm das Unheil auch für die Justiz seinen Lauf. Heute kann sich der Präsident auf die Richter verlassen.
Mali verliert einen wichtigen Verbündeten im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Nach dem Militärputsch hat Frankreich die gemeinsamen Militäraktionen ausgesetzt. Präsident Macron erwägt einen Truppenabzug.
Nach dem Militärputsch in Mali hat die Afrikanische Union das westafrikanische Land suspendiert und mit Sanktionen gedroht. In Deutschland fordern Politiker von SPD und Linken Konsequenzen für den Bundeswehreinsatz in Mali.
Das Verfassungsgericht hat Assimi Goïta die Amtsgeschäfte übertragen. Nach dem Militärputsch im vergangenen August stürzte das Militär in dieser Woche die Übergangsregierung.
In Myanmar wurde die entmachtete Staatsrätin und Friedensnobelpreisträgerin erstmals persönlich angehört. Auch mit ihren Anwälten durfte sie sich beraten.
In der Türkei sind 22 frühere Militärangehörige zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden. Sie sollen sich 2016 an dem gescheiterten Putschversuch gegen Erdogan beteiligt haben.
Seit dem Militärputsch vor zwei Monaten sind zahlreiche Menschen aus Myanmar in die Nachbarländer geflohen. Einwohner des östlichen Karen-Bundestaates beispielsweise fliehen massenhaft nach Thailand. Hier leben Landsleute, die bereits vor Jahrzehnten geflohen sind.
Die Zahl der Getöteten bei den jüngsten Protesten gegen den Militärputsch in Myanmar ist auf mindestens 44 gestiegen. Damit war der Sonntag der bislang blutigste Tag seit Beginn der Proteste.
Die frühere bolivianische Übergangspräsidentin Jeanine Áñez ist festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sie wegen eines angeblichen Putsches gegen ihren Vorgänger Evo Morales.
Das blutige Vorgehen der Sicherheitskräfte bringt einige Vertreter des Landes dazu, sich der Bewegung des zivilen Ungehorsams anzuschließen. Der bisherige UN-Botschafter bleibt vorerst im Amt.
Bei Demonstrationen in Myanmar wurden laut UN am Mittwoch 38 Menschen getötet. Der örtliche Kardinal zieht einen Vergleich zur Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 in Peking.
Zum zweiten Mal seit ihrer Festnahme nach dem Putsch vor einem Monat erscheint die Friedensnobelpreisträgerin wieder per Videolink vor Gericht. Trotz des blutigen Vorgehens am Vortag protestieren die Menschen weiter für ihre Freilassung.
Einen Monat nach dem Militärputsch in Myanmar hat die festgesetzte Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi am Montag an einer Video-Gerichtsanhörung teilgenommen.
Das Militärregime geht gegen neue Proteste in Myanmar brutal vor. Doch die Menschen leisten trotz zahlreicher Opfer weiter Gegenwehr.
Bei neuen Protesten gegen den Militärputsch in Myanmar sind in Rangun und Dawei örtlichen Medienberichten zufolge insgesamt mindestens sieben Menschen getötet worden. Augenzeugenberichten zufolge hatten Einsatzkräfte der Polizei das Feuer eröffnet.
Myanmars De-facto-Regierungschefin war zu Beginn des Militärputsches unter Hausarrest gestellt worden. Die Proteste für die Wiedereinsetzung der Regierung dauern an.
Das Finanzsystem des Landes treibt nach dem Militärputsch auf den Zusammenbruch zu. Öl wird nicht mehr eingeführt und Singapurs Notenbank warnt ihre Institute.
Armenien droht ein Militärputsch. Hintergrund der jüngsten Eskalation zwischen Regierung und Armee ist eine Aussage des Ministerpräsidenten zum verlorenen Krieg mit Aserbaidschan.
Nach dem Tod zweier Demonstranten verdammen UN, EU und die Vereinigten Staaten die Gewalt des Militärs in Myanmar. Selbst der sonst so zurückhaltende Stadtstaat Singapur findet deutliche Worte und zeigt sich „bestürzt“.
In Myanmar gehen weiter tausende Menschen gegen den Militärputsch auf die Straße. Dabei greifen sie zu kreativen Formen des Protests: Sie blockieren mit ihren Autos die Straßen, damit sich die Streitkräfte nicht frei bewegen können. Dabei täuschen sie Pannen vor.
In Myanmar nimmt die Wut über die gezielten „nächtlichen Entführungen“ von Regimegegnern zu. Den achten Tag in Folge demonstrieren Tausende gegen den Militärputsch – und versuchen, weitere Festnahmen zu verhindern.