Geschlossen gegen die Mullahs
Die iranische Gemeinschaft in Frankfurt zeigt, wie verbunden sie sich der Protestbewegung fühlt. Im Zentrum des Solidaritätsabends im Gallus Theater steht eine beeindruckende Aufführung.
Die iranische Gemeinschaft in Frankfurt zeigt, wie verbunden sie sich der Protestbewegung fühlt. Im Zentrum des Solidaritätsabends im Gallus Theater steht eine beeindruckende Aufführung.
IAEA führt Gespräche mit Teheran / EU-Außenminister billigen weitere Sanktionen
Aus Hessen sind im vergangenen Jahr 1048 Menschen abgeschoben worden. Das sind 115 Menschen mehr als noch im Jahr zuvor.
Die Erwartung der iranischen Führung, dass die Proteste zu Ende gehen würden, hat sich nicht erfüllt. Insbesondere im Osten des Landes nehmen die Spannungen wieder zu.
Die Führung in Teheran wiegt sich in dem Glauben, dass die Proteste beendet seien. Doch es drohen neue Gefahren. Ökonomen warnen vor einem schweren Wirtschaftskollaps.
Zu Feiertagen begnadigt Khamenei meist Häftlinge. In den Genuss kommen diesmal auch Teilnehmer der Proteste.
Wie bei jedem Jahrestag der Revolution begnadigt Khamenei auch in diesem Jahr Häftlinge. Die Zweifel an der Islamischen Republik nehmen jedoch zu.
Wie kann der Westen die Proteste in Iran gegen das Mullahregime wirksam unterstützen? In der Paulskirche gab es darauf unterschiedliche Antworten.
Wegen deren maßgeblicher Rolle bei der blutigen Unterdrückung der Proteste in Iran will die EU die Revolutionsgarden als Ganzes auf ihre Terrorliste setzen. Iran droht mit „Konsequenzen“.
Rund 12.000 Menschen demonstrieren vor dem EU-Parlament in Straßburg. Sie fordern die Einstufung der iranischen Revolutionsgarden von der EU als "Terrororganisation". Laut Aktivisten spielen sie eine Schlüsselrolle bei der Niederschlagung der Proteste in Iran.
Die Zahl der hingerichteten Demonstranten im Zuge der mehr als dreimonatigen systemkritischen Proteste steigt damit auf vier. Bundesaußenministerin Baerbock möchte nun den Druck auf Teheran erhöhen.
Weil er ein „Feind Gottes“ sei, wurde gegen einen Beteiligten der Proteste in Iran die Todesstrafe verhängt. Mindestens elf solcher Urteile gab es bereits gegen Demonstranten – Aktivisten gehen von mehr aus.
Zuletzt sind in Iran die Proteste abgeflaut. Sie werden aber 2023 weitergehen. Denn das Regime ist zu Reformen nicht mehr bereit und auch nicht mehr in der Lage.
Seine Unterstützung für die Proteste in Iran haben ernste Folgen für den früheren Fußballstar Ali Daei. Um seine Frau an der Ausreise zu hindern, ist offenbar ein Flug umgeleitet worden.
Seine Unterstützung für die Proteste in Iran haben ernste Folgen für den früheren Fußballstar Ali Daei. Um seine Frau an der Ausreise zu hindern, ist offenbar ein Flug umgeleitet worden.
Drei Monate nach Beginn der Proteste gewinnt das Regime in Iran die Oberhand zurück. Wegen des Absturzes der Wirtschaft drohen allerdings bald neue Unruhen.
Der Star, unteranderem berühmt aus dem Drama „The Salesman“, hatte sich mit der Protestbewegung solidarisiert. Auch hatte die 38-Jährige zuletzt die Hinrichtung eines jungen Demonstranten angeprangert.
Um abzuschrecken, greift das iranische Regime als Ultima Ratio auf öffentliche Hinrichtungen von Demonstranten zurück. Zerschlagen haben sich die Hoffnungen, dass der Konflikt noch friedlich beigelegt werden kann.
Der Iran verkündet die öffentliche Hängung Madschidresa Rahnawards. Er soll wegen der Tötung zweier Sicherheitsbeamter verurteilt worden sein. Die EU-Außenminister beraten in Brüssel über weitere Sanktionen.
Kein Land der Welt richtet so viele Menschen je Einwohner hin wie Iran. Jetzt kündigt das Regime noch mehr Hinrichtungen an. Das soll die Demonstranten abschrecken.
Die Verbreitung von Falschnachrichten soll künftig in Iran als Straftat eingestuft werden. Das Parlament plant ein entsprechendes Gesetz. Derweil droht mindestens 24 Menschen nach Protesten die Todesstrafe.
Erstmals seit Beginn der Proteste in Iran vor drei Monaten wurde ein Todesurteil gegen einen Demonstranten vollstreckt. Außenministerin Baerbock wirft der Führung in Teheran deshalb „Menschenverachtung“ vor.
Die Ankündigung, die Sittenpolizei aufzulösen, ist wirkungslos verpufft. Es mehren sich die Zeichen, dass die Proteste einen Keil zwischen Mullahs und Revolutionswächter treiben könnten.
Brutalität, Unfreiheit, Folter – Ali Khameneis Schwester rechnet in einem offenen Brief mit den Machenschaften ihres Bruder ab. Sie ruft die Revolutionsgarden dazu auf, sofort ihre Waffen niederzulegen.
Nach der Ankündigung des iranischen Generalstaatsanwalts, die Sittenpolizei aufzulösen, will die Protestbewegung den Druck auf das Regime weiter erhöhen: Drei Tage lang soll die Wirtschaft zum Erliegen kommen.
Die Durchsetzung des Kopftuchzwangs war das sichtbare Zeichen für die Kontrolle über die Gesellschaft. Damit könnte es jetzt vorbei sein. Ein Menetekel für das Regime in Teheran?
Mahsa Aminis Tod in Polizeigewahrsam war der Auslöser für die Proteste in Iran. Nun hat das Regime in Teheran angeblich die Einheiten aufgelöst, die sie festgenommen hatten.
Die Sittenpolizei in Iran ist etwas mehr als zwei Monate nach Beginn der Proteste aufgelöst worden. Bis dato kontrollierte sie unter anderem die Einhaltung der Kopftuchpflicht.
Sind die syrischen Proteste vor dem Krieg mit den aktuellen in Iran vergleichbar? Die beiden Regime sind eng miteinander verknüpft. Noch ein Grund, weiterhin genau hinzuschauen.
In wenigen Wochen könnte das Kopftuchgesetz überprüft werden – mit welchem Ergebnis, ist allerdings offen. Präsident Raisi zeigt sich offen dafür, die Umsetzung der Verfassung des Landes zu ändern.
Los Angeles ist das Zentrum der iranischen Diaspora. Hier gibt es persische Pizza, Safranreis – und seit zwei Monaten nur noch ein Thema: die Proteste in der Heimat.
Am Berliner Ensemble wird ein Solidaritätsabend veranstaltet
Viele regimekritische Iraner glauben nicht, dass ihnen die Fußballnationalmannschaft bei der WM in Qatar helfen kann. Sie bezichtigen das Gastgeberland der Kollaboration mit dem Regime in Teheran.
Im Berliner Ensemble lenken deutsch-iranische Schauspielerinnen, Journalistinnen den Blick auf die Menschen, die in Iran seit Monaten protestieren. Es geht um Solidarität.
Das iranische Regime bedroht Mitarbeiter der Deutschen Welle massiv. Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Außenministerin Annalena Baerbock auf, den iranischen Botschafter einzubestellen.
In einem Youtube-Video kritisierte Farideh Moradchani, die Nichte von Ayatollah Ali Chamenei, die iranische Führung. Nun muss sie für ihre Aussagen ins Gefängnis – dort sitzt sie nicht zum ersten Mal.