Schlägt das Regime jetzt zu?
Die Proteste in Iran haben eine neue Dimension erreicht. Der Sicherheitsapparat spricht von Terroristen – und Trump erneuert seine Drohung gegen Teheran.
Die Proteste in Iran haben eine neue Dimension erreicht. Der Sicherheitsapparat spricht von Terroristen – und Trump erneuert seine Drohung gegen Teheran.
Landesweit gehen die Menschen auf die Straße. Sie rufen Parolen, die einen Sturz der islamischen Republik fordern.
In Iran tobt die größte Protestwelle seit 2022. Dass der Aufstand diesmal nicht von Studenten, sondern von einst regimetreuen Kaufleuten ausgeht, ist kein Zufall: Die Wirtschaft des Landes steht vor dem Zusammenbruch.
Präsident Massud Peseschkian fordert von Irans Polizei Zurückhaltung gegenüber Demonstranten. Dennoch kommt es zu weiteren Toten. Unklar ist, ob es sich dabei um Sicherheitskräfte oder Demonstranten handelt.
Die Proteste in Iran dauern an. Menschenrechtsaktivisten gehen nun von Tausenden Festnahmen und mindestens 36 Toten aus.
Der amerikanische Präsident kündigt Schritte an, sollte Irans Regime Demonstranten töten. Teheran sieht darin ein feindliches Verhalten – und reagiert mit Drohungen.
Nach der Gefangennahme Maduros hat Präsident Trump über weitere militärische Operationen gesprochen. Um diese Länder geht es.
Der Sicherheitsapparat zeigt sich entschlossen, die Proteste niederzuschlagen. Aber das Regime muss zusätzlich eine Intervention von außen fürchten.
Der freie Fall des Rials hat die Iraner auf die Straße getrieben. Der Schulterschluss zwischen Basarhändlern und der Jugend treibt das Regime in die Enge.
Trump droht mit einer Intervention in Iran, aber der Schutz von Demonstranten wäre etwas anderes als die Bombardierung von Atomanlagen. Das weiß auch das Regime in Teheran.
Bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten in Iran gibt es mehrere Tote. Der amerikanische Präsident warnt das Regime in Teheran.
Geldsorgen und eine BBC-Doku treiben Iraner wieder auf die Straße. Manche Szenen wecken Erinnerungen an 2022.
In Teheran entlädt sich die Wut über die wirtschaftliche Misere in Protesten. Irans Regierung will die Demonstranten mit Reformversprechen besänftigen.
Die Proteste in Iran gegen die anhaltende Wirtschaftsmisere weiten sich weiter aus. Inzwischen gab es an der Universität Teheran wohl auch erste Verhaftungen.
Irans bekannteste Schauspielerin Taraneh Alidoosti beendet ihre Karriere. Damit möchte sie gegen den Kopftuchzwang in Filmen protestieren. Auf Social Media erhält sie dafür Lob und Unterstützung.
Der erste Fall des neuen Frankfurter „Tatort“-Teams sticht aus dem Fernsehkrimi-Einerlei weit hinaus. Bei einer Preview verraten Edin Hasanovic und Melika Foroutan viel über ihre Figuren – und haben auch eine politische Botschaft.
Seit mehr als einer Woche wird die italienische Reporterin Cecilia Sala von iranischen Behörden festgehalten. Die Gründe für ihre Inhaftierung sind unklar. Sie hatte zuvor über die Lage im Land berichtet.
Trotz der aktuellen Entwicklungen in Iran demonstrieren nur noch wenige Menschen gegen das Regime. Das ernüchtert viele Exiliraner, aber sie geben ihren Kampf und ihre Hoffnung nicht auf.
Im September 2022 veröffentlichte der Musiker Shervin Hajipour sein Lied „Baraye“. Es wurde zur Hymne der Proteste in Iran nach dem Tod von Jina Mahsa Amini. Nun muss er dafür ins Gefängnis.
Am ersten Jahrestag der Proteste in Iran ersticken Sicherheitskräfte Demonstrationen im Keim. In mehreren Städten versammeln sich dennoch kleinere Gruppen zu Schweigemärschen.
Irans Revolutionsführer Khamenei ist 84 Jahre alt. Seine Vorbereitungen auf eine Regelung für die eigene Nachfolge stehen im Zeichen der Unzufriedenheit der Bevölkerung.
Hunderte iranische Demonstranten sind durch Schussverletzungen teilweise erblindet. Menschenrechtler und iranische Ärzte sprechen von systematischen Vorgehen der Sicherheitskräfte.
Seit Jahren verhandelt Frankfurt mit dem Generalkonsulat über eine Brachfläche. Volt will dagegen ein Zeichen der Solidarität mit den Protesten in Iran setzen.
Mit der Bildungsstätte Anne Frank haben Frankfurter Realschüler einen Podcast entwickelt, der die Zuhörer durch das Viertel am Dornbusch leitet. Stationen sind Orte des Erinnerns, aber auch der aktuellen politischen Konflikte.
Die Lieder des Rappers Toomaj Salehi wurden zum Sound der Proteste in Iran. Nun muss er mehr als sechs Jahre in Haft. Seine Unterstützer hatten mit der Todesstrafe gerechnet.
Nastaran Razawi Khorasani und Parnia Sham zeigen zwei mutige Stücke, die von Mädchen in Iran handeln. Eine starke Geste beim Festival „Theater der Welt“.
Die Journalistinnen Nilufar Hamedi und Elaheh Mohammadi hatten von Anfang an über die Proteste in Iran berichtet. Nun stehen sie vor Gericht und müssen mit harten Strafen rechnen.
Eine Ärztin appelliert an die Welt, das Interesse an der Oppositionsbewegung gegen die Mullahs in Iran nicht zu verlieren.
Elf Regierungsmitarbeiter erhalten Einreiseverbote wegen Beteiligung an Gewalt gegen Demonstranten. Die Maßnahmen folgen der brutalen Niederschlagung regierungskritischer Proteste in Iran.
Dass die Frauen in Iran auf die Straße gehen, hat auch dieses Festival zur Folge: In Frankfurt laufen eine Woche lang aktuelle Filme iranischer Regisseurinnen.
Reisebuch
Auspeitschungen, Elektroschocks an Genitalien und Vergewaltigungen: In Iran wurden offenbar auch Kinder und Jugendliche in Haftanstalten gefoltert. Laut Amnesty zielt die Gewalt darauf, ihren Protest zu brechen.
In mehreren Regionen in Iran sind Demonstranten anlässlich des traditionellen Feuerfests auf die Straße gegangen. In Teheran bewarfen Protestierende Polizeifahrzeuge mit Sprengkörpern.
Die Teppichdesignerin Lila Valadan ist in Persien geboren und lebt schon lange in Hamburg. Sie erzählt, wie sie sich im Teppichgeschäft durchgesetzt hat und was sie und ihre Arbeiterinnen seit dem Ausbruch der Proteste in Iran erlebt haben.
Eltern und Politiker gehen davon aus, dass Unbekannte gezielt Schülerinnen ins Krankenhaus bringen. Womöglich wollen sie angesichts der Protestbewegung in Iran die Schließung von Mädchenschulen erzwingen.