Schwarz heißt Verwüstung
Wer Sympathien bekundet, wird unterstützt. Wer gegen die Demonstranten ist, muss mit Vandalismus rechnen. Gewaltbereit teilt die Protestbewegung Hongkongs Geschäftswelt ein.
Wer Sympathien bekundet, wird unterstützt. Wer gegen die Demonstranten ist, muss mit Vandalismus rechnen. Gewaltbereit teilt die Protestbewegung Hongkongs Geschäftswelt ein.
Joshua Wong ist das Gesicht der Demonstranten in Hongkong. In Berlin fordert er von der Bundesregierung mehr Unterstützung für die Proteste - und legt offen, worum es ihm wirklich geht.
Angesichts des festgefahrenen Konflikts mit der pekingtreuen Regierung bittet die Protestbewegung in Hongkong um Unterstützung aus dem Ausland. Tausende Demonstranten zogen dazu am Sonntag vor das amerikanische Konsulat in der chinesischen Sonderverwaltungszone.
Vor ihrer Reise nach China erreichen die Bundeskanzlerin Appelle zur Unterstützung der Aktivisten in Hongkong. Doch der Erfolg ist fraglich.
Im morgendlichen Berufsverkehr rief die Aktion Hongkonger Protestler erhebliche Verspätungen hervor. Schüler solidarisierten sich vor Unterrichtsbeginn mit symbolischen Menschenketten.
Die Hongkonger Aktivisten Joshua Wong und Agnes Chow sind aus der Haft entlassen worden. Im Kampf gegen die Protestbewegung nahm die Polizei aber erstmals auch einen Parlamentarier fest.
Während junge Stadtbewohner Barrikaden bauen, lehnen ihre Eltern die Proteste oft ab. Die Straßenschlachten haben viele Familien in Hongkong tief gespalten.
Facebook und Twitter decken eine große chinesische Desinformationskampagne auf – im frei zugänglichen Internet. Sie zielt vor allem auf die Demonstranten in Hongkong.
Die Online-Dienste werfen Peking eine Manipulationskampagne gegen die Protestbewegung in Hongkong vor. Obwohl die sozialen Netzwerke in Festlandchina blockiert seien, hätten zahlreiche falsche Nutzerkonten politische Botschaften verbreitet.
Hunderttausende protestieren in Hongkong gegen die chinesische Regierung. Von Einschüchterungen aus Peking und der Drohung, die Proteste mit Gewalt niederzuschlagen, lassen sie sich nicht einschüchtern.
Eine chinesische Zeitung bezeichnet die Übungen paramilitärischer Polizisten als eine deutliche Warnung. Amerikas Präsident würde eine Wette abschließen, wie sich der Konflikt beilegen ließe.
In den vergangenen Wochen haben sich militante China-Kritiker zur treibenden Kraft der Hongkonger Protestbewegung entwickelt. Junge Radikale werfen Molotow-Cocktails und die Älteren finden das gut.
In zwei Jahrzehnten an der Macht hat Wladimir Putin sein System auf Geheimdienst und Günstlinge zugeschnitten. Die eigene Bevölkerung erscheint als diffuse Bedrohung – eine einheitliche Protestbewegung bleibt aus.
Seit Wochen gehen Regierungsgegner in Hongkong auf die Straße. Nun greift die Hongkonger Polizei härter gegenüber Demonstranten durch. 148 Personen wurden festgenommen – mehr als an jedem anderen Tag.
Nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen in Hongkong hat Chinas Führung die Protestbewegung in der Finanzmetropole vor einer weiteren Eskalation gewarnt. „Für die skrupellosen Gewalttäter und die schmutzigen Kräfte hinter ihnen: Wer mit dem Feuer spielt, wird dadurch zugrunde gehen.“
Einen Monat nach Beginn der Großdemonstrationen verlagert sich die Protestbewegung immer stärker in die Außenbezirke der ehemaligen britischen Kronkolonie. In ihr Visier sind nun offiziell Tagestouristen aus China geraten.
Hongkong kommt nicht zur Ruhe. Tausende Demonstranten versammeln sich am Samstag an der Grenze, um gegen Händler vom Festland aufzubegehren.
Nach Vermittlung durch die Afrikanische Union haben sich in Sudan Vertreter des Militärs und der Protestbewegung verständigt, dass in den kommenden drei Jahren ein oberster Rat unter wechselnder Führung regieren soll.
In der Ausstellung „Dagegen! Dafür?“ zeigt das Junge Museum Frankfurt Kindern und Jugendlichen, dass Meinungsvielfalt die Grundlage freiheitlicher Demokratien bildet.
Die Protestbewegung legte eine Liste mit zehn Namen vor, die bis Februar auf 79 erweitert werden soll. An der Spitze steht eine 31 Jahre alte Krankenpflegerin aus der Normandie.
Die gewaltsamen Proteste in Frankreich schrecken nicht nur Touristen ab. Auch Anleger und internationale Investoren machen sich zunehmend Sorgen; einige Aktienkurse sinken schon. Nur eine Sparte profitiert von den Unruhen.
Als Reaktion auf die Proteste der „Gelbwesten“ ist die französische Regierung zum Einlenken bereit. Nach einem Moratorium für die Ökosteuer legt sie nun auch die Erhöhung der Strom- und Gaspreise auf Eis.
Premierminister Edouard Philippe hatte Vertreter der Protestbewegung zum Gespräch gebeten. Die sagten nun ab. Sie seien von Hardlinern bedroht worden.
Die Protestbewegung der „Gelbwesten“ verursacht nun sogar breite volkswirtschaftliche Schäden. Konkret betroffen ist zum Beispiel das Geschäft der Galeries Lafayette. Und nun?
Eine mögliche Verbindung zur Sprit-Steuer-Protestbewegung „Gilets Jaunes“ war zunächst unklar. Unterdessen kam es bei neuen Protesten in Paris zu Ausschreitungen.
Die „Gelben Warnwesten“ planen in Frankreich für Samstag eine neue Großkundgebung. Ein Anhänger der Bewegung wurde kurz zuvor mit Sprengstoff festgenommen. Die Behörden sprechen von einer „realen Gefahr“.
Fünf Sterne und Lega haben sich auf ein Regierungsprogramm geeinigt, zumindest in den meisten Punkten. Die europafeindlichsten Sätze sind aus dem Papier verschwunden – wirklich beruhigen wird das Brüssel aber nicht.
In Italien verzögert sich die Regierungsbildung zwischen der rechtspopulistischen Partei Lega Nord und der „Fünf Sterne“-Protestbewegung. Beide haben teure Pläne.
Die Fünf-Sterne-Partei wurde bei den italienischen Parlamentswahlen stärkste Kraft. Doch eine Mehrheit zum Regieren hat die Protestbewegung nicht. Wem der Staatspräsident den Auftrag zur Regierungsbildung erteilt, ist weiter offen.
Die Protestbewegung „Fünf Sterne“ scheint auf Anhieb zweitstärkste Kraft zu sein. Eigentlich ein Grund zum Jubeln, doch stattdessen taucht der Vorsitzende erst einmal ab.
Ein Hort der Stabilität war das Land noch nie. Doch vor der aktuellen Wahl ist das Chaos größer denn je. Die italienische Wirtschaft fragt sich: Geht das gut?
Die Protestbewegung der Fünf Sterne in Italien erlebte einen raschen politischen Aufstieg. Der könnte ihnen nun zum Verhängnis werden.
Besonders demokratisch geht es nicht zu, wenn die italienischen Parteien ihre Kandidatenlisten festlegen. Nicht einmal bei der Fünf-Sterne-Bewegung, die sich gerne basisdemokratisch gibt.
In Iran verlieren die regierungskritischen Proteste an Kraft, auch weil sie keine Führungsfigur haben. Dafür trumpft nun die Gegenseite auf.
Bröckelt Putins Macht? Nicht erst seit dem harten Vorgehen des Kremls gegen Alexej Nawalny nimmt der Protest in Russland zu. Doch ins Wanken gerät Putin deshalb nicht, sagt die Russland-Expertin Sabine Fischer im Interview.
Nach dem Anschlag in Sankt Petersburg zeigt sich Russland verschwörungsbesessen: Die einen verdächtigen Putin, die anderen die Ukraine. Und einer zündet ein Dorf an.