Die Belagerung von Bachmut
In der Ukraine ist die einseitige Feuerpause in Kraft getreten. Satellitenbilder aus der zerstörten Stadt Bachmut erinnern an Mariupol. Der Verlauf des Krieges in Karten und Grafiken.
In der Ukraine ist die einseitige Feuerpause in Kraft getreten. Satellitenbilder aus der zerstörten Stadt Bachmut erinnern an Mariupol. Der Verlauf des Krieges in Karten und Grafiken.
Zuletzt sind in Iran die Proteste abgeflaut. Sie werden aber 2023 weitergehen. Denn das Regime ist zu Reformen nicht mehr bereit und auch nicht mehr in der Lage.
Wir sprechen mit der Schauspielerin Jasmin Tabatabai über ihre Erinnerungen an das Land, das sie vor über 40 Jahren verlassen hat und ihre Gedanken zu dem, was dort gerade passiert. Außerdem blicken wir auf die neue Phase der Proteste und ob sich jetzt endlich erste Risse im Regime zeigen.
Die aus dem Oscar-Preisträgerfilm „The Salesman“ bekannte Schauspielerin hatte sich mit den Demonstrierenden solidarisiert. Jetzt ist Taraneh Alidoosti in Haft.
Vor wenigen Tagen wurde der erste Demonstrant in Iran gehängt. Auf der Todesliste der Justiz sollen mindestens 25 weitere Personen stehen. Laut Amnesty International hat das Regime mindestens 44 Minderjährige getötet.
In Iran hat das Regime einen Demonstranten hingerichtet. Haben die Sicherheitsbehörden ein Problem mit „Reichsbürgern“? Und Scholz verkündet eine Einigung beim Deutschlandticket. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Am Jahrestag der Niederschlagung der Studentenproteste von 1953 folgen die Händler dem Aufruf der Protestbewegung. Die Abschaffung der Sittenpolizei ändert nichts am Kulturkampf um das Kopftuch.
Nach der Ankündigung des iranischen Generalstaatsanwalts, die Sittenpolizei aufzulösen, will die Protestbewegung den Druck auf das Regime weiter erhöhen: Drei Tage lang soll die Wirtschaft zum Erliegen kommen.
Die Durchsetzung des Kopftuchzwangs war das sichtbare Zeichen für die Kontrolle über die Gesellschaft. Damit könnte es jetzt vorbei sein. Ein Menetekel für das Regime in Teheran?
Wir haben Sprachnachrichten von einem jungen Chinesen bekommen, der nicht länger schweigen will und in Peking gegen die Regierung Xi demonstriert. Außerdem fragen wir Norbert Röttgen, ob Deutschland mehr werteorientierte Weltpolitik machen sollte.
Ein Bild eines iranischen Frauenbasketballteams geistert durch die sozialen Medien, Spielerinnen und Trainerinnen tragen darauf keinen Hijab. Die Resonanz ist gewaltig.
Die Proteste in Iran reißen nicht ab. Düzen Tekkal erzählt, welche Nachrichten sie von den Menschen vor Ort erreichen. Und mit Natalie Amiri sprechen wir über feministische Außenpolitik und ob die aktuellen Sanktionen ausreichen.
Nach dem Tod einer jungen Frau in Iran reißen die Proteste nicht ab. In Frankfurt hat ein breites Bündnis zu einer Kundgebung aufgerufen, um Solidarität zu zeigen. Die Komikerin Enissa Amani sticht bei der Demonstration mit einer engagierten Rede heraus.
Der iranische Präsident Ebrahim Raisi zieht gegenüber den Protestierenden eine rote Linie: Niemand dürfe das Gesetz brechen und Chaos verursachen. Er stimmt aber auch versöhnlichere Töne an.
Mindestens ein Dutzend Schlüsselfiguren der Protestbewegung in Sri Lanka sind nach Angaben der Polizei festgenommen worden. Die Opposition spricht von Rache und Hexenjagd.
Die Aktivisten der „Letzten Generation“ treiben mit ihren Protesten Pendler zur Weißglut. Was ist beim Kampf gegen die globale Klimakatastrophe notwendig und was nicht? Im Sitzstreik mit Betonkleber auf der Autobahn.
Als bewaffnete Sicherheitskräfte Demonstranten vom Regierungsgelände in Sri Lankas Hauptstadt Colombo entfernen, werden laut der Protestbewegung 50 von ihnen verletzt. Ein Tag zuvor wurde der neue Präsident vereidigt.
Die Regierungsgegner in Sri Lanka haben ihr erstes Ziel erreicht: Der Präsident ist offiziell zurückgetreten. Und ein erheblicher Teil des Landes steht hinter ihnen.
Nach Monaten der Krise sind die Menschen in Sri Lanka hungrig, zermürbt und wütend. Sie stürmen den Palast des Präsidenten und zwingen ihn zum Rücktritt. „Sie genießen einen super Luxus, während wir leiden“, sagt eine Frau.
Erstmals seit zwei Jahren verlässt Xi Jinping das chinesische Festland und reist nach Hongkong. Eine Absage wegen Corona wäre heikel gewesen.
Die Angst geht um in Hongkong. Chinas Propaganda ist überall, sogar im Kindergarten. Viele Einwohner sehen nur noch eine Möglichkeit: die Auswanderung.
Die Polizei in Hongkong verbietet die Erinnerung an die Proteste vom Tiananmen-Platz und deren blutige Niederschlagung vor 33 Jahren. Manche wagen es trotzdem, Kerzen zu entzünden.
Bei den Ausschreitungen zwischen Befürwortern und Gegnern der Regierung sind sieben Menschen gestorben, mindestens 200 wurden verletzt.
China will den bisherigen Minister für Strafverfolgung an die Spitze der Lokalregierung in Hongkong setzen. Er war maßgeblich für die Niederschlagung der Protestbewegung im Jahr 2019 verantwortlich.
Ein Teil der Corona-Protestszene radikalisiert sich immer weiter. Sogenannte Delegitimierer wollen Politiker entführen oder töten und planen den Umsturz. Die Sicherheitsbehörden sind alarmiert.
Reicht es, gegen Putins Krieg auf den Straßen zu demonstrieren? Ein Pazifismus auf Kosten anderer dient nur dem eigenen Wohlgefühl: Warum ich den Appell gegen die Hochrüstung nicht unterschreiben kann. Ein Gastbeitrag.
Nach einer Studie sind die neueren Protestbewegungen das Produkt einer neurotisch verzerrten Skepsis. Die Ursachen dafür liegen oft schon lange zurück.
Die belarussische Justiz fällt drakonische Urteile. Machthaber Alexandr Lukaschenko beteuert, die Mehrheit der Bevölkerung stehe hinter ihm. Das Vorgehen des Regimes zeichnet ein anderes Bild.
Zwei Jahre nach dem Beginn einer Protestbewegung für mehr soziale Gerechtigkeit sind in Chile erneut tausende Menschen auf die Straße gegangen. Am Rande der Proteste kam es zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke hat am Montagabend eine Pegida-Kundgebung in Dresden besucht. Die Kundgebung wurde von lautstarken Protesten begleitet.
Frauen spielten bei den Protesten eine besondere Rolle. Ihre Bedeutung wird nun gewürdigt.
Marija Kolesnikowa ist als letzte der drei Oppositionsführerinnen noch in Belarus. Seit sie sich ihrer Zwangsverschleppung widersetzt und ihren Pass zerrissen hat, sitzt sie in Haft. Nun hat der Prozess gegen sie begonnen.
Myanmars Jugend befindet sich in einem Guerillakrieg um die eigene Zukunft. Die Kämpfer vergleichen sich mit Ameisen, die einzeln schwach – aber gemeinsam stark seien. Zwei von ihnen haben mit uns gesprochen.
Nach dem Aufstand 2019 haben sich viele junge Iraker zurückgezogen. In einigen Städten herrscht inzwischen mehr Angst als Zuversicht. Ein harter Kern von Aktivisten will aber trotz aller Gefahren weitermachen. Eine Reportage.
Der Protestbewegung wird die Bindung an ein einziges Unternehmen zum Verhängnis - nun muss sie sich völlig neu erfinden.
Nur 23 Prozent der Algerier haben sich an der Parlamentswahl am vergangenen Samstag beteiligt. Von dem Boykott profitiert haben vor allem die bisher regierenden Parteien, wenngleich sie geschwächt aus den Wahlen hervorgehen.