Vom Rapper zum Regierungschef?
Mit Liedern gegen Korruption wurde Balendra Shah in Nepal berühmt. Die jugendliche Protestbewegung könnte ihm zum Amt des Ministerpräsidenten verhelfen.
Der Himalajastaat steht vor einem politischen Generationswechsel. Die Partei des früheren Rappers Balendra Shah erreicht fast eine Zweidrittelmehrheit.
Mit Liedern gegen Korruption wurde Balendra Shah in Nepal berühmt. Die jugendliche Protestbewegung könnte ihm zum Amt des Ministerpräsidenten verhelfen.
Der Krieg in Iran weitet sich aus, trotzdem soll es schon einen Nachfolger für den Obersten Führer geben. War‘s das jetzt mit der Hoffnung auf Demokratie?
Die Gen Z hat die alte Regierung in Bangladesch aus dem Amt vertrieben. Doch nun geht das Land ernüchtert in die Wahl.
Der Sohn des letzten Schahs hat den Protesten in Iran ein Momentum verschafft. Er spricht schon von einer Rückkehr nach Teheran.
Der amerikanische Präsident lässt sich über militärische Optionen in Iran unterrichten. Eine Intervention wäre mit Risiken verbunden.
In mehr als dreißig Städten in der Slowakei gehen Regierungsgegner auf die Straße. Sie erinnern an den Sturz der kommunistischen Diktatur - und fordern mehr Unterstützung für die Ukraine.
Weltweit kommt es zu Jugendprotesten. Die Generation Z begehrt auf gegen Korruption, Ungleichheit und Stillstand. Was kann die Bewegung erreichen?
Junge Leute in Asien, Afrika und Lateinamerika begehren gegen die herrschenden Verhältnisse auf. Sie sind mit TikTok und Discord groß geworden und vernetzen sich über Ländergrenzen hinweg.
Die Muslime aus der serbischen Großstadt Novi Pazar fühlten sich lange wie Bürger zweiter Klasse. An einem Tag im Frühjahr begann sich das zu ändern.
Juan Sebastián Pinto arbeitete selbst für Palantir – und wurde abgeworben. Je mehr er über seinen früheren Arbeitgeber nachdachte, desto bedrohlicher fand er ihn. Nun will er eine Protestbewegung anstoßen.
Am zweiten Jahrestag wird der Opfer des Terrorangriffs auf Israel gedacht. In Ägypten laufen die Verhandlungen zwischen Israel und Hamas. Die Sicherheitsbehörden in Deutschland warnen vor einem erstarkten Antisemitismus. Und Frankreich steckt in einer Regierungskrise. Der F.A.Z. Frühdenker.
Israel hat die Gaza-Flottille in internationalen Gewässern aufgebracht. In Italien folgen Proteste, ein Aufruf zum Generalstreik und Kritik an der Regierung.
Mitte der Siebzigerjahre eröffneten die ersten Weltläden. Ein seit 20 Jahren bestehendes Geschäft in Frankfurt-Bornheim zeigt, wie sich das Konzept verändert hat.
In Indonesien, Nepal und jetzt auf den Philippinen haben junge Bürger gegen Korruption und Ungleichheit demonstriert. Was verbindet die Protestbewegungen?
Die serbische Gesellschaft ist gespalten wie nie zuvor. Präsident Vučić ist es gelungen, seinen Gegnern seine eigene Logik aufzuzwingen.
Der US-Präsident nennt die Protestierenden in Los Angeles „Tiere“ und verknüpft die Lage mit „unkontrollierter Migration“. Dabei hat er auch eine Botschaft an Europa.
Die Urlaubssaison naht, der Unmut wächst: Auf den Kanaren haben am Sonntag mehr als 20.000 Menschen gegen den Massentourismus protestiert. Am 15. Juni ist ein Aktionstag in Spanien, Italien und Portugal geplant.
Die serbische Protestbewegung droht zu scheitern wie viele andere vor ihr. Der Grund ist immer derselbe: die Weigerung, mit Parteien zusammenzuarbeiten.
Die französische Politikerin steht wegen mutmaßlicher Veruntreuung vor Gericht. Nach dem schweren Erdbeben in Südostasien ist die Lage in Myanmar dramatisch. Und: Die erste deutsche Frau fliegt bald ins All. Der F.A.Z. Frühdenker.
Das Volk wirft dem Autokrat Vučić tödliche Deals mit chinesischen Investoren vor. Ist Serbien Schachbrett für die Supermächte oder trickst Vučić alle aus?
Die Jugend in der Türkei wehrt sich gegen Erdoğan. Können die landesweiten Proteste zu einem Regierungswechsel führen?
Nach der Inhaftierung von Ekrem İmamoğlu reißen die Demonstrationen in der Türkei nicht ab. Mehr als 1100 Demonstranten werden verhaftet. Erdogan erkennt bei den weitgehend friedlichen Protesten angeblich Steine, Stöcke, Säuren und Äxte.
In Berlin müssen die Unterhändler von Union und SPD die Ergebnisse ihrer Beratungen abliefern, in Riad verhandeln die USA mit Russland und der Ukraine über eine Waffenruhe, und in Paris steht Gérard Depardieu wegen Missbrauchsvorwürfen vor Gericht. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
In den USA formiert sich Widerstand gegen Elon Musk. Natasha Purdum organisiert Proteste gegen ihn und seine Autofirma. Ihren eigenen Tesla hat sie aus Wut schon verkauft.
Im Bundesrat benötigt das Schuldenpaket die Zweidrittelmehrheit. In der Türkei könnte eine Protestbewegung entstehen. Schüler sollen mit Handy-Verboten vor verstörenden Inhalten geschützt werden. Und CDU-Chef Friedrich Merz ist auf dem F.A.Z.-Kongress.
Die autoritäre Wende in der Türkei stellt die Beziehungen zu Europa auf die Probe. Viel hängt davon ab, ob die türkische Opposition die Massen mobilisieren kann.
In Neapel gibt es Proteste gegen die Fortsetzung der Mafiaserie „Gomorrha“. Im Stadtteil Quartieri Spagnoli wurde ein Drehteam von Demonstranten vertrieben. Man sei die Stigmatisierung als Hort der Camorra leid, lautet der Protest.
Beim „People’s March“ in Washington geben sich die Demonstranten kämpferisch. Doch mit der Massenbewegung gegen Donald Trump aus dem Jahr 2017 hat der Protest nichts mehr zu tun.
Wenn Protestbewegungen erfolgreich sind, bilden sich in ihnen Eliten – und diese haben eigene Interessen. Aber welche sind das?
Russland tritt als Abchasiens Schutzmacht auf. Doch viele Bewohner der von Georgien abtrünnigen Region lehnen ein Abkommen mit Moskau ab, das Investitionen erleichtern soll.
Sibylle Plogstedt ist eine Ikone der Protestbewegung von 1968. Nun arbeitet sie in einem Buch die NS-Verstrickungen ihrer eigenen Familie auf.
Zwei Jahre nach dem Umsturz wählt das südasiatische Land einen neuen Präsidenten. Trotz wirtschaftlicher Erholung kämpfen viele um ihr Überleben.
Vor fünf Jahren waren Algerier auf die Straße gegangen, um für Wandel zu demonstrieren – erfolgreich. Doch vom damals versprochenen Neustart ist wenig zu spüren.
Die Letzte Generation hatte im Winter angekündigt, auf Klebeblockaden zu verzichten. Jetzt zeigt sich: Für Flughäfen soll das nicht so gemeint gewesen sein.
Als Aserbaidschan Nagornyj Karabach einnahm, verlor auch Gohar Gjurdschjan ihre Heimat. Sie findet es falsch, dass Armeniens Regierungschef die Ansprüche auf das Gebiet aufgeben will – und hofft auf die Protestbewegung.
Trotz der aktuellen Entwicklungen in Iran demonstrieren nur noch wenige Menschen gegen das Regime. Das ernüchtert viele Exiliraner, aber sie geben ihren Kampf und ihre Hoffnung nicht auf.