Eine Verteidigung des Populismus
Ja, es ist viel zu einfach, auf „das Establishment“ oder „die da oben“ zu schimpfen. Es muss aber manchmal sein, wenn der Wille zur Veränderung sich artikulieren soll.
Ja, es ist viel zu einfach, auf „das Establishment“ oder „die da oben“ zu schimpfen. Es muss aber manchmal sein, wenn der Wille zur Veränderung sich artikulieren soll.
Die Bedeutung des Regierungswechsels in Argentinien geht über das südamerikanische Land hinaus. In Europa sollte man die Vorgänge genau studieren.
Brüssel soll für eine gerechtere Verteilung der Flüchtlinge sorgen, heißt es derzeit gerne. EU-Innenkommissar Avramopoulos aber weist die Kritik zurück. Im Gespräch mit der F.A.Z. warnt er vor dem „kleinkarierten Spiel, sich gegenseitig die Schuld zuzuweisen“.
Vor der Abstimmung im Bundestag über die neuen Griechenland-Hilfen bemüht sich die Union um Geschlossenheit. Den Nein-Sagern weht ein scharfer Wind ins Gesicht: Sie wollten in ihren Wahlkreisen bloß die Helden spielen, lautet die Kritik.
Der Begriff „Populismus“ ist längst ein Kampfbegriff. Dabei wird, was als „populistisch“ gilt, häufig genug im Laufe der Jahre zu einer zumindest respektierten Meinung.
Im Umgang mit Populisten können Parteien viel falsch machen. Probleme ignorieren zum Beispiel. Was für verheerende Folgen das haben kann, zeigt das Beispiel Schweden. Eine Warnung auch für andere Länder.
Hält sich das Verfassungsgericht für das bessere Parlament? Mit ihrer Entscheidung gegen die Dreiprozenthürde gefährden die Richter den europäischen Parlamentarismus. Ein Gespräch mit dem Soziologen Ulrich Beck.
Es weht ein heftiger Wind der Unzufriedenheit durch Europa, der besonders den etablierten Parteien ins Gesicht bläst. Das Erstarken populistischer Kräfte ist ein Signal ihres Scheiterns.
Bulgariens Botschafter in Berlin hat die von der CSU angestoßene Debatte über Armutseinwanderung kritisiert: „Wer Vorurteile bedient und populistisch argumentiert, schadet der europäischen Idee insgesamt.“
Um die Piraten ist es ruhig geworden, viel zu ruhig für den Endspurt im Wahlkampf. Trotz der NSA-Affäre droht die Partei zu scheitern - und versucht sich in Populismus.
hmk./now. LUXEMBURG, 25. Juni. Der Vorsitzende der sozialdemokratischen EU-Arbeitsminister, der Luxemburger Nicolas Schmit, hat der deutschen Bundeskanzlerin ...
CAPLJINA, 30. Mai. Wolen Siderow, der lautstarke Chef von Bulgariens zwischen Populismus und Nationalismus changierender Partei Ataka, hat schon viele ...
Von Ralph BollmannAuf den ersten Blick klingt es nach Populismus, was die CSU-Bundestagsabgeordneten kommende Woche auf ihrer Klausur in Kreuth beschließen
Aus purem Populismus ist die Koalition dabei, die Praxisgebühr abzuschaffen. Das wäre falsch. Dass die FDP vorangeht, zeigt: Ihr fehlt der ordnungspolitische Kompass.
Nach der desolaten Vorstellung seiner Basketballspieler findet Uli Hoeneß deutliche Worte. Bayern Münchens Präsident kritisiert vor allem den entlassenen Trainer Dirk Bauermann sehr scharf.
Politiker der schwarz-gelb-rot-grünen Umweltbewegung haben mit ihrem Förderwahn den Markt für Strom zerstört. Nun sorgen sie sich um den Strompreis. Besonders schwungvoll fällt die Wende der Grünen aus.
Pia Kjærsgaard war nie Ministerpräsidentin oder auch nur Ministerin - und doch war sie in den vergangenen Jahren so einflussreich wie kaum eine andere
Finanzminister Schäuble hat Sigmar Gabriel „billigen Populismus“ vorgeworfen. Kann Populismus auch teuer sein? Oder zumindest recht und billig?
CDU forciert ihre Kritik an Führungskräften der Linkspartei und stellt dabei vor allem Äußerungen heraus, die sich gegen Israel wenden.
Stoßen die Rechtspopulisten in Nordeuropa an ihre Grenzen? In Skandinavien verschleißen sie sich in parteiinternen Kämpfen. Es dominieren dumme Jungen anstatt böse Buben.
Auch in Israel regt sich Kritik am Einreiseverbot für Günter Grass. „Wer Schriftsteller boykottiert, wird am Ende Bücher verbrennen“, warnt der israelische Autor Joram Kaniuk. Chemie-Nobelpreisträger Aaron Ciechanover bezeichnet es als falsch, „auf Unsinn mit neuem Unsinn zu antworten“.
Die Krise haben die 45.000 EU-Beamten bislang nur indirekt zu spüren bekommen. Dennoch wollen sie die jüngsten Vorschläge zur Reform ihrer Bezüge nicht hinnehmen.
Peter Fischer, dem Präsidenten von Eintracht Frankfurt, wäre es wahrscheinlich lieber gewesen, wenn beim Sieg in Dresden ein waschechter Frankfurter und ein Spieler aus, sagen wir: Friedrichsdorf getroffen hätten.
Weil nicht nur Europa auf mittlere Sicht mit Erfolgen "populistischer" Parteien rechnen muss, sondern auch zum Beispiel in Thailand gegenwärtig von einem Populismus die Rede sein kann ebenso wie in Lateinamerika, wo es sich um einen ...
Nach dem Massenmord in Norwegen beschwor das Land seine „Offenheit“. Doch war damit nicht eigentlich Geschlossenheit gemeint? Die Geschlossenheit, die Populisten und politisch Korrekte brauchen, um ihr Süppchen zu kochen? Wie jetzt wieder in Großbritannien.
jjo. WETTERAUKREIS. Der CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende Alexander Kartmann hat Landrat Joachim Arnold (SPD) "Stimmungsmache" vorgeworfen. Er kritisiert die Ankündigung von Arnold und Kreisschuldezernent Helmut Betschel-Pflügel ...