Populismus in der Falle
Trotz aller Warnungen schaffte es die österreichische Regierung nicht, die pandemische Situation frühzeitig zu entschärfen. Diese Unverantwortlichkeit bringt den Kulturbetrieb abermals in Bedrängnis.
Trotz aller Warnungen schaffte es die österreichische Regierung nicht, die pandemische Situation frühzeitig zu entschärfen. Diese Unverantwortlichkeit bringt den Kulturbetrieb abermals in Bedrängnis.
In Italien hat die Regierung von Mario Draghi den politischen Populismus ausgebremst. Ist es ihm auch gelungen, das Land nachhaltig politisch zu verändern?
Sie war im Dschungelcamp, jetzt zittert die BBC vor ihr: Boris Johnson hat Nadine Dorries zur neuen Kulturministerin gemacht. Was ist von ihr zu erwarten?
Der Politikwissenschaftler Florian Stöckel erforscht Impfskepsis in Bezug auf Populismus und findet interessante Zusammenhänge. Ein Gespräch über Impfgegner, ihre Beweggründe und Unterschiede zwischen den Impfstoffen.
Den Aufstieg des Populismus haben Journalisten möglicherweise selbst mit befördert. Rückbesinnung auf journalistische Tugenden könnte schon helfen: Die Bürger-Universität diskutiert über neue Herausforderungen für die Medien.
Die Angriffe auf die globale Dominanz eines Werkkanons mit Bach und Beethoven im Zentrum werden immer heftiger. Populisten, Akademiker und Künstler beteiligen sich daran. Die Gründe sind oft ökonomischer Natur. Ein Gastbeitrag.
Der Populismus ist eine Gefahr für Demokratie und Wohlstand. Nur gute Politik entwaffnet ihn.
Herzlichen Glückwunsch, Sie wurden zum Pestkanzler ernannt! Nun entscheiden Sie, wie Deutschland in der Pandemie agiert. In finanziellen Belangen berät Sie gerne unser Autor. Notendruck, Steuererhöhung oder Vermögensabgabe – was darf’s sein?
Die „Allianz für die Einheit aller Rumänen“ oszilliert zwischen Nationalismus und Populismus. Der noch jungen Partei gelang nun der Einzug ins Parlament. Bei der Regierungsbildung dürfte sie keine Rolle spielen – anders als die „Ungarnpartei“.
Reinhold Messner weiß, warum der Klimawandel nur aufzuhalten wäre, wenn Greta Thunberg Ministerpräsidentin würde, wie Grenzerfahrungen Sucht auslösen und weshalb olympisches Klettern lächerlich ist.
Trotz der Niederlage von Donald Trump ist der Populismus nicht tot. Aber bürgerliche Gesellschaften können ihn besiegen, wenn sie sich ohne Vorbehalte mit den Ursachen der Bruchlinien auseinandersetzen.
Farmer in Amerika gründeten vor 130 Jahren eine Protestpartei. Die Bewegung ist längst vergessen – und trotzdem ist ihr Name heute in aller Munde.
In seiner Enzyklika „Fratelli tutti“ übt Papst Franziskus scharfe Kritik an der Marktwirtschaft. Die Corona-Pandemie habe bewiesen, dass die „magische Theorie“ des Markt-Kapitalismus gescheitert sei. Doch das Argument ist krumm.
Neo Rauch hat den Kritiker Wolfgang Ullrich in ein Bild verwandelt, das zur Trophäe der neuen Rechten wurde. Ullrichs Buch darüber zeigt, wie in den Kämpfen um Deutungshoheit Kultur, Politik und Ökonomie verschmelzen.
Klartextredner sind oft die größten Opportunisten: In seinem Buch „Ingenieure des Chaos“ präsentiert Giuliano da Empoli einleuchtende Erklärungen für den Erfolg von Rechtspopulisten.
Eine Bertelsmann-Studie zeigt, dass die Deutschen immer weniger populistisch denken. Tatsächlich ist es schwer, Populismus zu messen und überhaupt zu definieren. Denn er scheint zu sinken, wenn die Regierenden ihm nachgeben.
Eine Untersuchung zeigt: Immer weniger Deutsche fühlen sich von populistischen Positionen angezogen. Auch weil der Staat sich nach der Migrationskrise wieder als handlungsfähig erwies, sagt Studienautor Wolfgang Merkel.
Nur noch jeder Fünfte bekennt sich einer Studie zufolge zu populistischen Aussagen. Unter dem Abschwung leidet die AfD stark. Kommt es zu einer stärkeren Radikalisierung am rechten Rand?
Es sollte, wie immer, nach einem Akt der Stärke aussehen. Aber die Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee offenbart vor allem, dass der türkische Präsident in Bedrängnis ist.
Die katastrophalen Zustände zu Beginn der Corona-Krise haben in manchen Ländern Zweifel am Nutzen der EU verstärkt. Das könnte der EU mehr helfen als ihren Gegnern. Ein Gastbeitrag zweier Politikwissenschaftler.
Frankreichs Kultur droht der Populismus von links: Die Grünen haben in acht großen Städten die Kommunalwahl gewonnen. Jetzt räumen sie auf und verteilen um. Der geschmähten „Hochkultur“ geht es an den Kragen.
Unvermeidlich und unerlässlich: Kolja Möller nimmt einen historischen Anlauf, um heutige Formen des Populismus einzuschätzen. Aber etwas trübt seinen klaren Blick.
Globalisierung und technischer Fortschritt sind langfristig wirkende Kräfte, die wohl noch lange den Populismus nähren werden. Seine wirtschaftspolitischen Folgen lassen nichts Gutes ahnen.
Die Grünen sprechen im Namen der Menschheit, eine Umweltaktivistin glaubt an die Lösung, und ein klassischer Energieversorger stellt die richtigen Fragen: Bei Anne Will ging es um Klimaschutz und Kohleausstieg.
In Darmstadt ist zum Jubiläum der Stele für Ludewig I. eine Fotoausstellung zu sehen. In einem Buch wird dessen politische Bedeutung erläutert.
Wofür stehen rechtsnationale Parteien eigentlich? Der Kampfbegriff des Populismus hilft da nicht weiter. Im Gegenteil, er erschwert an allen Fronten die nötige Verteidigung der Demokratie. Ein Gastbeitrag.
Filterblasen, Vollzugsdefizite, Entgrenzung, Populismus: Die Demokratie gerät an vielen Fronten in Bedrängnis. Einige Gedanken zu ihren drängendsten Problemen – und Wegen zu deren Behebung.
Erdogan, Trump, Putin, Johnson: Seit geraumer Zeit lässt sich in vielen Ländern eine Monopolisierung der Macht beobachten. Sie wollen ihr Land wie eine Firma führen, autoritär als CEO. Warum begeben sich Demokraten freiwillig in die Knechtschaft von Populisten?
Populisten geben sich gerne als Männer und Frauen des Volkes. Am Beispiel der AfD kann man jedoch sehen: Kritiker der „Elite“ sind meist elitärer, als ihre Rhetorik vermuten lässt.
Ob Populismus, Nahost-Konflikt oder Brexit: Die aktuelle Politik prägt auch die deutsch-israelischen Literaturtage, so etwa bei der Schriftstellerin Priya Basil.
Wenn Populisten ins Museum gehen: Warum es gut ist, dass sich der Thüringer Museumsverband mit „Populismus und Extremismus als Herausforderung“ beschäftigt.
Wie Wolodymyr Selenskyj die Ukraine modernisieren will, bleibt selbst zwei Monate nach seinem Amtsantritt ein Geheimnis. Dafür zeigt sich: Der Präsident betreibt eine neue Form des Populismus.
Wer allzu vernarrt ist in die Idee des Spitzenkandidaten, überschreitet die Grenze zwischen Demokratie und Populismus. Für die SPD endet das in einem peinlichen Autoritätsverlust.
Die Wissenschaft hat die Gefahr erkannt, die ihr durch Expertenskepsis, Populismus und Autokraten drohen. Der Druck kommt aber nicht nur von außen.
Alle sehen heute gleich aus. Deshalb brauchen sie Logos, an denen man sie erkennen kann. Was hat das mit Donald Trump zu tun?
Eine Protestbewegung bringt Amazon in New York dazu, sich zurückzuziehen. Technologieunternehmen ziehen zunehmend Unmut von Meinungsmachern auf sich. Die Kapitulation kommt dennoch überraschend.